2016

Mittwoch der 14.12.2016, Sozialstation Torgelow

Alle Jahre wieder… Bei der Weihnachtsfeier unserer Selbsthilfegruppe konnten wir heute in freudiger Erwartung an einer festlich gedeckten Tafel in der DRK-Sozialstation Platz nehmen. Mit viel Liebe zum Detail „zauberten“ Heidi und ihre Helfer ein festliches Ambiente, was zum Verweilen einlud.
Als Gruppensprecher eröffnete Gunnar mit einem kurzen Jahresrückblick unser letztes Gruppentreffen in diesem Jahr. Unsere Bilanz in Hinsicht auf unsere Aktivitäten im letzten Jahr kann sich sehen lassen. Diverse Veranstaltungen zur Prävention und viele gemeinsame Erlebnisse haben das Gruppenleben 2016 bestimmt. Mit Stolz können wir sagen, dass wir vieles bewegen konnten und dabei auch noch Spaß hatten. So sind auch einige neue Gruppenmitglieder zu uns gestoßen, die sich nach eigenen Angaben auch sehr wohl bei uns fühlen. Ein Zeichen, dass wir doch vieles richtig gemacht haben, was unsere Gruppenarbeit betrifft. Lobende Worte für unser gemeinsames Engagement konnten wir dann auch von Frau Laage vom DRK-Kreisverband hören, die sich im Namen des Vorstandes bei uns für die ehrenamtliche Tätigkeit im Kampf gegen den Schlaganfall bedankte. Aber das "Wichtigste" kam dann: Was ist Weihnachten ohne ein gutes Essen. Nach einem eher spartanischem Kaffee legten wir zum Abendessen richtig nach. Geschmortes Wild mit Schwarzwurzeln, vorab eine Spargelcremsuppe und als dritten Gang eine Mousse au Chocolat warteten darauf verspeist zu werden. Das sollte uns auch gelingen, womit wir satt und zufrieden unser Gruppenjahr beenden konnten.
Wir wünschen allen Freunden, Verwandten und Bekannten sowie allen unseren Unterstützern eine friedliche Weihnacht und einen guten Start ins neue Jahr!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Mittwoch der 30.11.2016, Freizeitzentrum Ueckermünde

Dies war unser vorletztes Gruppentreffen in diesem Jahr. Wir trafen uns im Freizeitzentrum Ueckermünde wo einige von uns Weihnachtsgestecke bastelten und andere einfach einen gemütlichen Nachmittag hatten. Wir besprachen noch ein paar Details zur Weihnachtsfeier und einigten uns beinahe einstimmig auf unser Weihnachtsmenü.

Gunnar van der Pütten, i.A.d.SHG

Mittwoch der 16.11.2016, Sozialstation Torgelow

Hilfsmittelversorgung ist für Menschen mit Handicap und speziell für uns Schlaganfallbetroffene ein Thema, was uns unser Leben lang begleiten wird.
Neuheiten, Produktverbesserungen oder einfach nur Tipps und Tricks, wie man sich seine Alltagsangelegenheiten vereinfachen kann um damit auch mehr Lebensqualität zu erhalten, standen heute auf unserem „Stundenplan“. Dazu hatten wir uns fachkundige Unterstützung vom Sanitätshaus Konrad aus Neustrelitz eingeladen. Das Team der Orthopädietechnik, dem auch Jessica Heege angehört, war auch nicht zum ersten Mal bei uns zu Gast. Schon seit Längerem versorgen die Mitarbeiter des Sanitätshauses einige von uns mit hochwertigen Hilfsmitteln. Im Mittelpunkt der Beratung sollte die SaeboGlove, eine neue Dynamische Finger-Hand-Redressions- und Mobilisationsorthese, die die Bewegung des Daumens und der Finger in die Extension unterstützt, stehen. Frau Heege hatte wahrscheinlich das ganze Sanitätshaus ausgeräumt, um uns hier vor Ort fachkundig beraten zu können. Den Eindruck konnte man auf jeden Fall gewinnen, wenn man ihr beim Auspacken der Bemusterung über die Schulter schaute. Leider konnte die Handorthese bei keinem von uns die Erwartungshaltung, die wir auf Grund vorangegangener Publikationen hatten, erfüllen. Ein Beweis dafür, dass kein Hilfsmittel global einsetzbar ist und jeder einzelne speziell für sein Handicap versorgt werden muss. Wir hatten aber auch schon im Vorfeld darum gebeten zusätzlich ein Konvolut von verschiedenen anderen Hilfsmitteln, die uns eventuell von Nutzen sein können, vorzustellen. Immer wieder interessant sind die verschiedenen Produkte zur funktionellen Elektrostimulation (FES). Hier probierte der eine oder andere das Handrehabilitationsgerät Ness-L200 von Bioness aus und lies sich von Frau Heege individuell beraten. Mit vielen neuen Eindrücken und dem Versprechen, so eine Veranstaltung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, beendeten wir dann unser sehr informatives Gruppentreffen. Unser herzlicher Dank gilt dem Sanitätshaus Konrad und ganz speziell Jessica Heege für ihr großes Engagement.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Donnerstag der 03.11.2016, Ueckermünde

Sich sozial zu engagieren und damit den Menschen in der Gesellschaft zu dienen ist eines der vielen Aufgaben, denen sich die Mitglieder eines Rotary-Club widmen.
Getragen von diesem Gedanken sprach Thomas Krüger, Chefarzt der Klinik für Neurologie im AMEOS Klinikum Ueckermünde und Mitglied im Rotary-Club Ueckermünder Heide eine Einladung an unsere Selbsthilfegruppe aus. Auf dem heutigen Clubabend hatten wir die Möglichkeit unsere ehrenamtliche Tätigkeit vorzustellen und den Anwesenden zu erläutern, was Selbsthilfe im Rahmen des Krankheitsbildes Schlaganfall bedeutet. Nachdem Herr Krüger einige Ausführungen zum Entstehen eines Apoplex, wie der Schlaganfall medizinisch korrekt bezeichnet wird machte, erläuterten Gunnar van der Pütten und Harald Viestenz unsere Gruppenstruktur. Wir berichteten über unser Engagement im Zusammenhang der Prävention und erklärten die Zusammenhänge zwischen der Krankheit und dem Verlust von sozialer Kompetenz und der Gefahr einer gesellschaftlichen Isolation. Getragen vom Motto „Gemeinsam ist man weniger allein“ organisieren wir Gruppenaktivitäten mit verschiedensten Inhalten, die dazu dienen wieder zurück ins Leben zu finden. Nachdem uns sehr aufmerksam und interessiert zugehört wurde, konnten wir die Aussage mit nach Hause nehmen, dass die Clubmitglieder von unserer Arbeit sehr beeindruckt sind und diese mit einer Spende unterstützen werden. Dafür unseren herzlichen Dank!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 02.11.2016, Sozialstation Torgelow

Schon seit einigen Jahren nehmen wir den Weltschlaganfalltag zum Anlass, uns mit Dankeschönveranstaltung bei unseren Unterstützern erkenntlich zu zeigen.
Unsere Räumlichkeiten in der DRK-Sozialstation platzten aus allen Nähten, als so nach und nach die Gäste eintrafen. Eine bunte Mischung von sozial engagierten Unternehmern, Therapeuten und Mitarbeitern von Sanitätshäusern sowie Vertretern der Stadtverwaltung nahmen an unsere Kaffeetafel platz. Diese wurde wie auch schon im vergangenen Jahr vom Lila Bäcker im Rahmen der sozialen Partnerschaft gesponsert.
Unser Gruppensprecher, Gunnar van der Pütten, eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Überblick über das was in den vergangenen Monaten so alles passierte und übergab dann das Wort an Herrn Bohnhoff. Als Geschäftsführer unserer Trägerorganisation, dem DRK-KV Uecker-Randow e.V. übermittelte er eine Grußbotschaft des Vorstandes und zeigte sich in seinen Ausführungen tief beeindruckt von unserer Gruppenarbeit. Das sollte aber längst noch nicht alles sein! Die Logopädische Praxis Kaßburg und Plagemann aus Ueckermünde überraschte uns mit einem Spendenscheck in Höhe von € 500,00 den wir für einen geplanten Tagesausflug nach Stralsund einlösen werden. Des Weiteren lädt uns Einzelhandelsunternehmer Andreas Viehweg für 2017 zu einer Ausfahrt mit der Pommernkogge „Ucra“ auf das Stettiner Haff ein. Von so viel selbstloser Unterstützung waren wir dann auch emotional sehr berührt und nahmen die Einladungen mit „tosendem“ Beifall dankend an. Die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Torgelow, Frau Pröchel, wendete sich dann im Auftrag der Stadtverwaltung noch mit einigen lobenden Worten an uns und zollte allen ihre Anerkennung für das was hier geleistet wird. Weiterhin wies sie darauf hin, dass die Stadt eine neue Förderrichtlinie erarbeitet und wir davon auch profitieren können. Schön das zu wissen. Nach dem offiziellen Teil wurde dann aber bei Kaffee und Kuchen geratscht, getrascht und gefachsimpelt, dass es eine große Freude war, mit anzusehen wie Inklusion doch funktionieren kann. Gesunde und kranke Menschen kämpfen gemeinsam gegen die Folgen der schweren Erkrankung und engagieren sich vereint im Rahmen der Prävention und Aufklärung. Was für eine tolle Sache.
Begleitet wurde die Veranstaltung durch Frau Bilaczewski von der HAFFmedia GbR. Diese wird in der Dezemberausgabe des Magazin "FUER UNS" ein Porträt unserer Selbsthilfegruppe veröffentlichen.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Erfahrungsaustausch „Junger Mensch und Schlaganfall“

Rund um den diesjährigen Weltschlaganfalltag am 29.Oktober lud die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum bundesweiten Erfahrungsaustausch „Junger Mensch und Schlaganfall“ nach Duisburg ein.
Als „delegierte“ der SHG Schlaganfall Torgelow nahmen Gunnar van der Pütten, Marion Beitz sowie Simone und Harald Viestenz vom 28. bis 30.10. an diesem Treffen teil. Für betroffene Kinder und ihre Eltern, für Paare und auch für Singles gab es ein Rahmenprogramm das auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der jeweiligen Betroffenengruppe zugeschnitten war und je nach Interessenlage genutzt werden konnte. In diversen Workshops wurde versucht Herausforderungen die diese Krankheit für alle Beteiligten mitbringt zu erörtern um dann nach Lösungsansätzen zu suchen. Erfahrene Trainer, Therapeuten und Psychologen begleiteten die Seminare mit fachlicher Kompetenz und gaben viele gute Ratschläge. Alleine in einer Gruppe von Gleichgesinnten über das eine oder andere zu reden war für die meisten von uns schon ein riesiger Gewinn, den sie bei so einem Treffen machten. Aber auch das Angebot bei Sport und Spiel seinen eigenen Körper zu spüren und seine Leistungsfähigkeit zu testen oder aber vielleicht auch seine „Belastungsgrenze“ zu erkennen war für viele eine willkommene Abwechslung.
Doch das ganz besondere stand dann am Samstagabend auf dem „Stundenplan"! Ein junger, noch relativ unbekannter Künstler aus Bonn machte auf sich aufmerksam. Die Erfahrung als Kind miterlebt zu haben wie sein eigener Vater einen Schlaganfall erlitten hat Braćo, so heißt dieser junge Mann, dazu bewogen das erlebte in einem Song zu verarbeiten. Das Video dazu wurde uns exklusiv auf der musikalisch umrahmten Abendveranstaltung präsentiert. Bei vielen überschlugen sich die Emotionen die der Liedtext auslöste und es kullerte die eine oder andere Träne, die die Wichtigkeit solcher Projekte nur noch deutlicher macht. Die Deutsche Schlaganfall- Hilfe wird dieses Projekt weiterhin begleiten und auch im nächsten Jahr verstärkt promoten. Lasst euch überraschen!
Das Team der Schlaganfall-Hilfe, voran Sandra Rösemeier, hatten für die „drei tollen Tage“ ein anspruchsvolles Programm vorbereitet das für alle ein großes Erlebnis war. Die Freude dabei gewesen zu sein und die „Trauer“ darüber das es eigentlich wieder viel zu kurz war konnte man dann auch in vielen Gesichtern bei der Verabschiedung ablesen.
Unser herzlicher Dank gilt der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Sandra Rösemeier und Team, der DJH Sportpark Duisburg und allen hier nicht genannten Unterstützern!

Marion, Gunnar, Simone und Harald mit Freunden in Duisburg

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Dienstag der 25.10.2016, Sozialstation Torgelow

Im Vorfeld unserer „Dankeschönveranstaltung“ anlässlich des Weltschlaganfalltags hatten wir einen Termin, der uns schon länger sehr am Herzen lag. Der „Blumenstrauß des Monats", vergeben durch eine Initiative von Carsten Seeger aus Ueckermünde, sollte heute an Heiderose Mollenhauer in unserem Auftrag überreicht werden. Seit vielen Jahren ist Heidi, wie sie auch liebevoll genannt wird, der gute „Geist“ in der DRK-Sozialstation Torgelow. Für uns ist sie eine große Hilfe bei der Organisation unserer Gruppenarbeit. Mit Herzblut und Engagement unterstützt und organisiert sie Vieles, was wir aus eigener Kraft nie bewältigen könnten. Eine tolle Frau, der wir mit diesem Blumenstrauß unsere Dankbarkeit und Anerkennung ausdrücken möchten.

Foto: L.Storbeck, Nordkurier

Harald Viestenz, i.A.d.SHG

Mittwoch der 19.10.2016, Hoppenwalde

Kegeln ist eine Präzisionssportart, bei der ein Spieler von einem Ende einer glatten Bahn aus (Kegelbahn) mit kontrolliertem Schwung eine Kugel ins Rollen bringt, um die am anderen Ende der Bahn aufgestellten neun Kegel umzulegen. Solche „schlauen“ Sätze findet man, wenn man „Google“ fragt und einem selbst nichts mehr einfällt. Um nichts falsch zu machen, haben wir uns heute Nachmittag auf der Kegelbahn der Fam. Müller in Hoppenwalde auch einfach mal daran gehalten. Und siehe da es hat geklappt! Unser Herbstkegel war wie schon so oft ein voller Erfolg. Die Kugeln rollten, die Kegel fielen und die Stimmung war hervorragend. Es kann doch nichts Besseres geben als Spaß und Spiel gleichzeitig mit einer Bewegungstherapie zu verbinden. Die Ergebnisse waren dann auch zweitrangig, wobei wir aus Motivationssicht aber doch die drei Besten mit einer Urkunde geehrt haben. Denn auch für den Ehrgeiz, den alle an den Tag gelegt haben, sollte das eine Anerkennung sein.

Harald Viestenz, i.A.d.SHG

Mittwoch der 05.10.2016, Sozialstation Torgelow

„Wo man singt da lass Dich ruhig nieder, böse Menschen kennen keine Lieder“. Die erste Zeile aus Johann Gottfried Seumes Gedicht/Volkslied machten wir heute zum Motto für unser Gruppentreffen. Zu Ehren des 50. Geburtstags unserer Manuela spielten Christian Lieck und Olaf Herzfeldt zu einem sogenannten „Wohnzimmerkonzert“ auf. Das Engagement der Musiker beruht auf den im vergangenen Jahr veranstalteten Benefizkonzerten zu Gunsten unserer Selbsthilfegruppe. In diesem Rahmen lag auch noch das Angebot für einen besonderen Anlass in kleiner Besetzung aufzuspielen. Somit hoben wir uns dieses für den runden Geburtstag einer überaus engagierten Frau aus unserer Mitte auf. Mit dieser Aufmerksamkeit wollten wir sie ehren und ihr unseren Dank für den selbstlosen Einsatz im Rahmen vieler Gruppenaktivitäten ausdrücken. Klasse dass die „Jungs“ ihre Instrumente ausgepackt haben und uns allen, speziell aber der Jubilarin, einen so schönen unvergesslichen Nachmittag gestaltet haben. Danke!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 28.09.2016, Berlin

Bewusster leben nach einem Schlaganfall, Gesundheit im Alltag hieß das Motto einer Veranstaltung von Hempel Gesundheitspartner und dem Landesselbsthilfeverband Berlin e.V.
Leider konnten die Organisatoren unsere Erwartungen, die wir auf Grund der sehr professionell erstellten Einladung hatten, nicht ganz erfüllen. Es lag im geringsten Fall an den Akteuren, die mit sehr viel Engagement ein Programm gestalteten, das inhaltlich sehr anspruchsvoll war. Unserem Gefühl nach hätte man mehr Zeit einplanen müssen, um die angekündigte „Tagesordnung“ auch entspannt abarbeiten zu können. Trotz allem nahmen wir viele neue Denkanstöße für das individuelle Training von Körper und Geist mit nach Hause. Unter professioneller Anleitung konnten wir viele praktische Übungen mit dem THERABAND machen, die wir je nach Grad der Behinderung ohne großen Aufwand in den persönlichen Trainingsplan aufnehmen können. Einige neue Denkanstöße zur Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln zum Ausgleich einer Fußhebeschwäche oder zur Lagerung von spastisch gelähmten Händen rundeten dann die Veranstaltung ab. Auch wenn das Zeitmanagement nicht ganz zum vorgenommenen Pensum gepasst hat, traten wir doch mit einem guten Gefühl die Heimreise an. Unser herzlicher Dank geht an alle Beteiligten, die sich hier engagiert haben.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Samstag der 24.09.2016, Ueckermünde

Mehr als dreißig Aussteller aus der Gesundheitsbranche der Uecker-Randow-Region und deren Partner waren heute der Einladung des Ärztenetzwerkes HaffNet auf den 10. Ueckermünder Gesundheitstag gefolgt. Zur Jubiläumsveranstaltung versammelten sich Mediziner, Apotheker, Krankenkassen, Therapeuten und diverse andere Dienstleister zu einer Messe die in der Region in dieser Form einmalig ist.
Als besonderes Highlight konnte Horst-Erich Rapraeger als Organisator des Gesundheitstages, den roten Schlaganfallbus der Firma Böhringer Ingelheim mit seiner Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“ für diese Veranstaltung gewinnen. In enger Zusammenarbeit mit dem AMEOS-Klinikum Ueckermünde und der dort etablierten Stroke Unit stellte unsere Selbsthilfegruppe ein Info- und Beratungsteam zusammen. Mit Informationsmaterial, bereitgestellt durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und unseren persönlichen Erfahrungen konnten wir viele interessierte Besucher für das Thema Schlaganfall sensibilisieren. Die Anerkennung für unser ehrenamtliches Engagement wurde uns immer wieder in den Gesprächen entgegengebracht. Aber auch die Erkenntnis, dass es noch ein erfülltes Leben trotz Behinderung geben kann, konnten viele Passanten, die uns kontaktierten, mit nach Hause nehmen. Eines unser Anliegen, den FAST-Test einem Schnelltest zum Erkennen von Schlaganfallsymptomen, bekannter zu machen, konnten wir hier sehr erfolgreich umsetzen. Da der Schlaganfall immer noch die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für schwere Behinderungen ist, sollte jeder hier schnell handeln können. Das Zeitfenster zur Vermeidung bleibender gesundheitlicher Schäden ist sehr klein. Experten sprechen davon das eine Behandlung innerhalb von ca. drei Stunden die größten Chancen zur Verhinderung bleibender Beeinträchtigungen hat. Dieses setzt aber eben das rechtzeitige Erkennen der Symptome voraus. Hier werden wir nicht aufgeben und auf Veranstaltungen wie dieser immer wieder darauf hinweisen.
Unser großes Dankeschön gilt dem Veranstalter und dem Messeteam für die Einladung und die uns gewährte Unterstützung.

Messeteam vom AMEOS-Klinikum und SHG Schlaganfall

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Montag der 19.09.2016, Pasewalk

Organisiert von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfekontaktstellen MV e.V. und der Selbsthilfekontaktstelle Rostock gab es heute das dritte Treffen von Selbsthilfegruppen aus der Uecker-Randow-Region in Pasewalk. Mit freundlicher Unterstützung des Brückenbauer e.V., einem Verein zur Förderung der offenen Behindertenarbeit trafen wir uns in deren Räumen am Neuen Markt in Pasewalk. Viele Gruppenverantwortliche verschiedenster Krankheitsbilder sind der Einladung der LAG gefolgt, um hier Erfahrungen auszutauschen oder um neue Kontakte zu knüpfen.
Nach einer kurzen Einführung durch die „Hausherrin“ Ruth Wohlgemuth gab es eine Vorstellungsrunde, damit alle Beteiligten sich ein Bild machen konnten, wer dann hier in der Runde Platz genommen hatte. Ute Kammler von der Selbsthilfekontaktstelle Rostock informierte uns zu den aktuellen Projekten der LAG und wies alle nochmals auf die Fördermöglichkeiten der Gruppenarbeit durch Kranken- und Rentenkassen hin. Des Weiteren wurde über diverse Finanzierungsmöglichkeiten durch Stiftungen und sozial engagierte Unternehmen gesprochen. Vieles, was die Gruppen leisten können, muss eben halt aber auch durch eine solide finanzielle Basis gedeckt sein. Viele Fragen hinsichtlich der Unterstützung der Selbsthilfe gingen auch an Frau Kozian, die als Selbsthilfebeauftragte der Asklepios Klinik Pasewalk hier zu Gast war. Wie in den Jahren zuvor gab es einen regen Austausch unter allen Beteiligten, womit eines der gesteckten Ziele direkt erreicht wurde. Was offen blieb und nicht sofort geklärt werden konnte, nahmen die Ansprechpartner zur Erledigung mit auf den Heimweg. Eine gelungene Veranstaltung, die es Wert ist in regelmäßigen Abständen wiederholt zu werden. Herzlichen Dank dafür an das verantwortliche Orga-Team!

Ute Kammler (2.v.r.) und Mitglieder der SHG Schlaganfall Torgelow

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Samstag der 10.09.2016, Pasewalk

Am 2. Septemberwochenende fand in Pasewalk die 25. Leistungsschau der Uecker-Randow-Region statt.
Unter dem Motto „Leistungsschau - die Messe für Vorpommern“, präsentierten sich Aussteller aus der Uecker-Region, aus dem Land Brandenburg, aus der Republik Polen und vielen Partnerstädten. Handwerker, Gewerbetreibende, Händler und Vereine bewiesen mit ihrem Angebot ihre Leistungsfähigkeit und regionale Vielfalt. Auch der DRK-KV Uecker-Randow e.V. informierte über sein Leistungsspektrum mit einer „Infomeile“ vor seinem Verwaltungssitz. Nicht ohne Grund wurde hier etwas aufgefahren, was man nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Anlässlich des 150. Bestehen des Roten Kreuz wurde eine Technikschau sowie viele Infostände organisiert. Mitarbeiter des DRK und viele ehrenamtliche Helfer berieten zu den verschiedenen Leistungsschwerpunkten der Organisation und beantworteten den interessierten Besuchern diverse Fragen. Hier reihten wir uns als Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten und Angehörige gern mit ein. Schon seit vielen Jahren wird unsere Gruppe vom Kreisverband UER e.V. unterstützt und auch verwaltet. Aus diesem Anlass wollen wir hier auch einmal von ganzem Herzen Danke sagen!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Gruppenreise vom 03.09. – 05.09.2016

Viele „Helfende Hände“ waren mit von der Partie, um auch in diesem Jahr den Mitgliedern unserer Selbsthilfegruppe ein unvergessliches Erlebniswochenende zu organisieren. Durch viele Sach- und Geldspenden konnten sich die schlaganfallbetroffenen Menschen einen „Kurzurlaub“ organisieren, der ihnen mehr als nur etwas Abwechslung in ihren Alltag brachte. Mit so einer „Aktivität“ ist auch gleichzeitig die Stärkung der eigenen sozialen Kompetenz und die Vermeidung von gesellschaftlicher Isolation verbunden. Ein ganz wichtiger Aspekt für ein würdevolles Leben mit Behinderung. In diesem Jahr machten wir einen Abstecher in unser Nachbarbundesland, in die Mark Brandenburg. Das Waldhotel Wandlitz, idyllisch gelegen im Naturpark Barnim, sollte für drei Tage unser zweites „Zuhause“ werden. Mit einem nicht so sehr langem Anreiseweg stellte es für uns eine gute Ausgangsbasis für die geplanten Tagesausflüge da. Freundlich wurden wir vom Hotelpersonal begrüßt und mit großer Aufmerksamkeit in der Zeit unseres Aufenthalts betreut.
Für den Samstag hatten wir einen Besuch der Preußischen Schlösser und Gärten von Potsdam geplant. Um uns die Sache etwas leichter zu machen, buchten wir im Vorfeld eine Führung durch den Park Sanssouci und das Schloss Neue Kammern, das als Gästehaus Friedrich des Großen diente. Das 1747 als Orangerie errichtete Gebäude bekam im Laufe der Zeit durch die neue Nutzung als „Bungalow der Alten Fritz“ eine prachtvolle Ausstattung mit der er seine Gäste beeindrucken konnte. Vieles zur Geschichte von Schloss und Park eröffnete sich uns durch die detaillierten Hintergrundinformationen unserer Gästebetreuerin in einem ganz anderen Licht.
Den Abend verbrachten wir in geselliger Runde bei herrlichstem Wetter auf der Sonnenterasse im Hotel, wo wir den Tag sehr angeregt ausklingen ließen. Ausgeschlafen und vom reichhaltigen Frühstücksbüfett versorgt, starteten wir am Sonntag zu unserem zweiten geplanten Ausflug. Auf Empfehlung aber auch von Neugierde getrieben ging es nach Havelberg zum berühmt-berüchtigten Pferdemarkt. Der Markt war im 18. Jahrhundert einer der größten Viehmärkte in der Region. Da es weit und breit keine anderen Pferdemärkte gab, gewann später der Pferdehandel an besonderer Bedeutung, weswegen sich die Bezeichnung Havelberger Pferdemarkt verbreitete. Heute ist der immer am ersten Septemberwochenende stattfindende Markt eines der größten Volksfeste der Region.
Eine weitere „Attraktion“ nicht weit von Havelberg entfernt erregte dann noch zusätzlich unser Interesse. In Kampehl befindet sich in der Gruft der Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert die Mumie des Ritters Kahlbutz, der berühmteste Vertreter dieses Geschlechtes. Der Ritter Kahlbutz soll der Sage nach den Schäfer Pickert erschlagen haben. Bei der Gerichtsverhandlung, in der er mangels Beweisen einen Entlastungseid leistete (und die Gerichtsverhandlung daraufhin als freier Mann verließ), soll er gesagt haben: „Wenn ich schuldig bin, soll meine Leiche nicht verwesen“. Im Jahr 1702 starb Kahlbutz und wurde in der Gruft beerdigt. Als man die Gruft der Kirche 1794 wieder öffnete, fand man in ihr neben zahlreichen verwesten Leichen die unverweste Leiche des Ritters Kahlbutz. Bis heute ist nicht geklärt, warum die Leiche des Ritters Kahlbutz nicht verweste. Das mussten wir gesehen haben. Der Duft von frisch gebackenem Kuchen, der aus dem nahegelegenen Café Lindenhof strömte lockte uns um hier noch eine Kaffeepause einzulegen. Aus dem Abend im Hotel wurde dann leider eine „Indoorveranstaltung“ da es sich irgendjemand zur Aufgabe gemacht hatte den „Märkischen Sand“ durch anhaltenden Regen mit Wasser zu versorgen.
Viele neue Eindrücke begleiteten uns dann Montagfrüh auf dem Heimweg in Richtung Vorpommern und werden uns so schnell auch nicht verlassen. Eine Reise die uns allen sehr viel bedeutet und die wir mit Dankbarkeit gegenüber all denen, die uns bei der Realisierung geholfen haben, nicht so schnell vergessen werden.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Freitag der 02.09.2016, Brandenburg Klinik Wandlitz

Die neurologische Abteilung der Brandenburg Klinik in Wandlitz unter Leitung von Prof. Dr. med. Michael Jöbges versorgt Patienten aller neurologischen und neurochirurgischen Diagnosengruppen auf modernstem rehabilitationsmedizinischem Niveau. Die Abteilung gliedert sich nach dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation vorgeschlagenen Phasenmodell in die Rehabilitationsphasen B, C und D. Auch auf die Rehabilitation von Patienten mit Fußhebeschwäche sind die Mitarbeiter hier spezialisiert und betreuen vor allem Patienten nach der Versorgung mit dem Neuroimplantat ActiGait der Firma Ottobock. Ein Gerät welches durch Funktionelle Elektrostimulation elektrische Impulse an bestimmte Nervenbahnen ins Bein leitet (auch Nervenstimulation genannt). Das therapeutische Ziel ist es, geschädigte motorische Funktionen wiederherzustellen und das zentrale Nervensystem darauf zu trainieren, die Muskeln selbstständig anzusteuern.
Am Freitag den 02.09.2016 waren wir mit einigen Mitgliedern unserer Selbsthilfegruppe hier zu einem Vortrag zu diesem Thema eingeladen. Herr Prof. Jöbges erläuterte uns in einem interaktiven Seminar, wie die Funktionelle Elektrostimulation wirkt und erklärte ausführlich, was dass für den Schlaganfallpatienten für Vorteile haben kann. Ein weiteres Thema des Vortrags war die relativ neue EBS Therapie für Patienten mit einem Gesichtsfeldausfall. Ein schonendes Verfahren, dass auf einer Stimulierung von Nervenzellen durch schwache Stromimpulse basiert. Leider werden die Kosten für dieses Therapieverfahren von den Krankenkassen zur Behandlung von Schlaganfallpatienten noch nicht übernommen. Wir haben an diesem Nachmittag sehr viel Interessantes erfahren, dass uns für die Zukunft hoffen lässt. Abschließen konnten wir uns bei einer Führung durch die Therapieräume der Klinik noch ein Bild von der Komplexität der angebotenen Behandlungsfelder im Rahmen einer Rehabilitation machen.
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Prof. Jöbges für diesen informellen Nachmittag. Weiterhin möchten wir uns aber auch bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe bedanken, die uns mit einer Projektförderung hier zur Seite steht.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 17.08.2016, Strandbad Ueckermünde

Kann es denn etwas Schöneres geben, als da zu leben wo andere Urlaub machen? Auch für uns Einheimische ist der Blick von der Mole am Ueckerkopf auf das Stettiner Haff, der kleinen „Schwester der Ostsee“, immer wieder etwas Besonderes. Die Seele baumeln lassen und die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen, fällt vielen von uns hier besonders leicht. Wenn auch der eine oder andere etwas Wehmut beim Anblick der ausgelassenen Badegäste verspürt, sind wir doch froh alles Andere, was unser schönes Strandbad so zu bieten hat, genießen zu können. Schon seit mehreren Jahren treffen sich die Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten und Angehörige einmal jährlich im August am Ueckermünder Strand. Das schöne Wetter, die herrliche Luft und die netten Menschen, denen man hier begegnet, lassen für einen Moment vergessen wie anstrengend es doch für viele von uns ist mit den veränderten Bedingungen nach der schweren Erkrankung im Alltag zurecht zu kommen. Das Team der Strandhalle war wie immer sehr aufmerksam und ging kurzfristig und unkompliziert auf die Änderung unseres Reservierungswunsches ein. Geplant war nämlich „Indoor“ woraus bei diesem schönen Wetter auf unseren Wunsch hin „Outdoor“ wurde. Auf der herrlichen Terrasse mit Blick aufs Wasser und rüber zur Insel Usedom ging dann bei anregenden Gesprächen und leckerem aus der Küche des Restaurants Strandhalle ein schöner Nachmittag zu Ende.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 03.08.2016, Malchin/Basedow

Basedow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern, direkt am Malchiner See mit einer der bedeutendsten Schlossanlagen Mecklenburg-Vorpommerns und einem Landschaftspark mit einer Gesamtfläche von ca. 200 Hektar, gestaltet vom königlich preußischen Gartenkünstler Peter Joseph Lenné, war das Ziel unseres heutigen Tagesausflug. Ein „kleiner“ Teil unserer Gruppe machte sich auf, um ein Versprechen einzulösen. Vor zwei Jahren verlegte Renate L. aus familiären und gesundheitlichen Gründen ihren Wohnsitz von Wilhelmsburg in Vorpommern nach Malchin in Mecklenburg. Dass wir sie nicht vergessen werden und mindestens einmal jährlich zu Besuch kommen, haben wir ihr damals mit auf den Weg gegeben.
Im Restaurant „FARMER STEAKHOUSE“, wo Renate schon für uns reserviert hatte, wurden wir aufs herzlichste willkommen geheißen. Das rustikal-niveauvolle und gemütliche Ambiente sowie die fachkundige und freundliche Bedienung verbreiteten sofort Wohlfühlatmosphäre. Daran konnte auch der Regen, der uns leider an einem Spaziergang durch Park- und Schlossanlage hinderten, nichts ändern. An interessantem Gesprächsstoff fehlte es aber keinem von uns und somit verging die Zeit bei schmackhaftem Essen und angeregter Konversation wie im Fluge.
Beim Abschied wurde es dann für einige doch noch sehr emotional, was bei der langen Zeit in der Renate regelmäßig unsere Gruppentreffen besuchte verständlich war. Es hat uns doch alle sehr gefreut zu erleben, dass sie im Kreise ihre Familie, von der sie heute begleitet wurde, so gut aufgehoben ist. Ganz toll!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 20.07.2016, Ahlbeck

Afrika in Vorpommern, was für ein Widerspruch mag man da denken. Doch seit 2006 gibt es auch in der vorpommerschen Provinz etwas zu entdecken, was nicht alltäglich ist. Die Landwirtschaftsgenossenschaft Ahlbeck züchtet seit dieser Zeit afrikanische Straußenvögel und das mit großem Erfolg. Neben der Mutterkuhhaltung ist die Straußenfarm als weiteres Standbein zu einem erfolgreichen Wirtschaftszweig des Unternehmens geworden. Auch ein Hofladen mit Produkten rund um den großen Laufvogel hat sich im Gesamtkonzept sehr gut etabliert. In diesem Frühjahr wurde er um ein gemütliches Hofkaffee erweitert. Hier ließen wir uns heute Nachmittag auf der Sonnenterasse bei einer Tasse Kaffee und dem dazugehörigen Kuchen zum Gruppentreffen nieder. Einige von uns „kramten“ dazu noch in den Regalen und ließen sich von Katrin Block, der „Straußenbeauftragten“ durchs Gehege führen. Seit mehreren Jahren unterstützt das Unternehmen auch die Aktivitäten unserer Gruppe und um einmal persönlich danke zu sagen, sind wir heute hier eingekehrt. Gudrun und Katrin versorgten uns herzlich und liebevoll mit allen, was von uns gewünscht wurde, um somit auch etwas Abwechslung in unseren Alltag zu bringen. Dafür unseren herzlichen Dank!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Sonntag der 10.07.2016, Güstrow

Noch niemals zuvor hatten wir die Möglichkeit auf so einer „großen“ Plattform für unser Anliegen zu werben. Die Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement M-V hat uns nach Güstrow auf den Mecklenburg-Vorpommern-Tag eingeladen und uns einen Infostand in ihrem Pavillon zur Verfügung gestellt. Wir pflegen schon seit längerem den Kontakt und waren auch in der Vergangenheit bei der einen oder anderen Weiterbildung zu Gast. GUTES TUN in M-V ist das Motto der Stiftung unter deren Dach ehrenamtlich tätige Menschen in unserem Bundesland unterstützt werden. Somit konnten wir das erste Mal auf Landesebene unsere Informationen zur Selbsthilfe allgemein und speziell zum Thema Schlaganfall weitergeben. Mit einem Infostand und diversen Broschüren, bereitgestellt von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, weckten wir das Interesse vieler Passanten. Das Bewusstsein zu schärfen und Menschen zu sensibilisieren ist bei solchen Veranstaltungen eines unser Hauptanliegen. Auch wenn der M-V Tag mehr den Charakter eines Volksfestes hatte, waren doch sehr viele Menschen interessiert und lobten unser Engagement im Rahmen unserer ehrenamtlichen Selbsthilfegruppenarbeit.
Hervorragend unterstützt wurden wir dabei von Susann Plant und ihrem „Orga-Team“ von der Ehrenamtsstiftung, denen wir hiermit ein herzliches Dankeschön sagen wollen.

Gunnar van der Pütten und Harald Viestenz am Infostand

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 06.07.2016, Sommerfest in Torgelow

Als „Herbstfest“ begonnen und als „Sommerfest“ zu Ende gegangen. So konnte man in groben Zügen unser heutiges Gruppentreffen in etwa beschreiben. Der Regen und der stürmische Wind warfen alles was wir so akribisch geplant hatten, kurzerhand über den Haufen. Die Freiluftterrasse im Garten von Ines und Winfried musste auf Grund der angespannten Wetterlage kurzfristig geräumt werden und alles als „Indoor-Camp“ umgebaut werden. So wurde die Garage zum Gastraum umfunktioniert und in der „Outdoor-Küche“ fanden sich auch noch Plätze für die zahlreich erschienenen Grillfreunde. Ein Kraftakt den Ines und Familie als Gastgeber mit Bravour meisterten. Dafür gebührt ihnen unser Respekt!
Als Vorspeise konnten wir Spezialitäten der italienischen Küche genießen. Ellen Schneider hatte uns im Rahmen der Feierlichkeiten zum einjährigen Firmenjubiläum von „Mozzarella-King“ noch zwei Käseplatten gesponsert, die wir heute verzehren durften. Einen herzlichen Dank und ein lecker, lecker, lecker an ihre Adresse!
Mit Fleisch und Wurst vom Grill wurde dann auch der letzte Hungrige aus unserer Runde zufriedengestellt und keiner musste mit knurrendem Magen den Tisch verlassen. Dafür sorgten nicht zuletzt auch Marions Nudel- und Hannelores Kartoffelsalat. Eine Tradition die keiner von uns missen möchte. Eine Überraschung war das hausgemachte Dessert von Renate, was bei aller Völlerei doch zum Abschluss noch reinpasste. Denn wir wissen alle, „Pudding“ geht immer!
Bei herrlichstem Sonnenschein, soviel zum Thema Sommerfest, räumten wir dann wieder das Feld und überließen mit einem Augenzwinkern das Aufräumen den Gastgebern. An Ines und Familie abschließend unseren herzlichen Dank mit der Hoffnung „pflegeleichte“ Besucher gewesen zu sein.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Dienstag der 28.06.2016, Schwerin

Die Idee wurde schon im letzten Jahr bei einem Besuch im SPD-Bürgerbüro in Torgelow geboren. Jetzt konnten wir den Besuch im Schweriner Landtag inklusive Schloss- und Musemsbesichtigung umsetzen.
Patrick Dahlemann, Landtagsabgeordneter der der SPD, lud unsere Selbsthilfegruppe ins Schweriner Schloss, an seinen Arbeitsplatz, ein.
Mit von der Partie war auch eine Gruppe von Schülern des Landkreises die von ihren Schulsozialarbeiterinnen begleitet wurde. Auf dem Programm standen eine Einführung in die Geschichte des ehemaligen Residenzschlosses, die Geschichte des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern und eine Gesprächsrunde mit dem Abgeordneten. Abgerundet wurde der Ausflug durch ein gemeinsames Mittagessen und einen Rundgang durchs Museum was sich auch im Schloss befindet.
Durch einen Film über die Geschichte von Schloss und Landtag bekamen wir von einer Mitarbeiterin der Verwaltung erste Hintergrundinformationen. Diese setzten sich mit einer Besichtigung des Plenarsaals fort. Durch die begleitenden Erläuterungen erfuhren wir doch so einiges neues was die Arbeit unserer Landespolitiker betrifft. Es war beeindruckend mal selbst auf den Stühlen zu sitzen wo sonst die „große“ Politik für unser Bundesland gemacht wird. Das anschließende Gespräch mit Herrn Dahlemann verlief im Plenarsaal sehr harmonisch und ohne die bekannten „Zwischenrufe“ anderer Fraktionen. Die eine oder andere Stellungnahme zur aktuellen Politik und das Versprechen sich um offengebliebene Fragen zu kümmern, konnten wir dann auch mit nach Hause nehmen. Begleitet wurden wir von Thomas Sigusch, einem Mitarbeiter im SPD-Bürgerbüro Torgelow. Er stand uns während der gesamten Reise mit Rat und Tat zur Seite was sehr angenehm war. Danke dafür!
Dank unserer hervorragenden „Pilotin“ Beatrice Springmann vom Reisunternehmen Pommern Tourist aus Ueckermünde verlief die Hin- und Rückfahrt absolut reibungslos und außergewöhnlich entspannt. Ein herzliches Dankeschön von unserer Seite an „Trixi“ wie sie überall genannt wird!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 22.06.2016, Eggesin

So turbulent wie heute ging es selten bei uns auf einem Gruppentreffen zu. Erst gab es einige Missverständnisse bei der Abrechnung der bestellten Kaffeetafel und dann versagte uns der Aufzug in der „Heimatstube“ seine Dienste.
Mit mehr als zwanzig Gruppenmitgliedern trafen wir uns heute im Eiskaffee in Eggesin. Die Betreiber hatten für uns eine sehr schöne Tafel eingedeckt und bewirteten uns außergewöhnlich freundlich. In „großer“ Runde genossen wir die Gastlichkeit und tauschten den neuesten „Tratsch“ untereinander aus. Nach Klärung aller Missverständnisse machten wir uns auf den Weg zu unserem zweiten „Event“. Die Führung durch die Eggesiner Heimatstube blieb uns aber verwehrt! Der Aufzug, der uns eigentlich in die zweite Etage des „Museumsgebäude“ bringen sollte, funktionierte leider nicht. Auch die Bemühungen kurzfristig Hilfe herbeizurufen schlugen leider fehl. So blieb uns nur die Sache „sportlich“ zu nehmen und keinem die Schuld an diesem Dilemma zu geben. Vielleicht können wir das nochmal wiederholen um dann unter besseren Vorzeichen die Heimatstube zu besichtigen.

EISCAFFEE UND HEMATSTUBE EGGESIN, 22.06.2016

EISCAFFEE UND HEMATSTUBE EGGESIN, 22.06.2016

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Sonntag der 19.06.2016, Hamburg

Die Messe IRMA Hamburg ist eine Reha- und Mobilitätsmesse für Menschen mit Handicap und Senioren. Mehr als 100 Aussteller präsentierten vom 17. bis 19. Juni in den Messehallen ihre aktuellen Produkte, Dienstleistungen, Informationen und Lösungen für Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, Senioren und Menschen mit anderen Behinderungen. Das Angebotsspektrum umfasste dabei behinderten- und seniorengerechte PKW, Rollstühle und Spezialräder sowie barrierefreies Reisen, Bauen und Wohnen oder auch den Behindertensport. Ein Testparcours bei dem die Besucher der Ausstellung die Möglichkeit hatten, Rollstühle, E-Bikes und andere Hilfsmittel auszuprobieren, rundete das Angebot ab. Ein Teil unserer Gruppe nutzte die Veranstaltung um sich über aktuelle Angebote zu informieren. Mit einem gemieteten Großraumtaxi der Firma Bartelt aus Eggesin reisten wir am frühen Sonntagmorgen mit sieben Mitgliedern in die Hansestadt. Es erwartete uns ein interessantes Spektrum von Ausstellern die wir je nach Interessenlage des Einzelnen mehr oder weniger "belagerten". Die vielen Informationen, Neuigkeiten und Anregungen mussten aber dann auch verarbeitet werden. So kam es, wie so oft das erst einmal Prospekte und Flyer in die Taschen wanderten um im Nachgang zu Hause alles nochmal zu sondieren. Jeder von uns konnte von diesem Messebesuch etwas Positives mit nach Hause nehmen.

Ganz besonders hat es uns gefreut einen alten Bekannten wiederzusehen. Arne Michal von der Selbsthilfegruppe Hamburg konnte es einrichten und begleitete uns auf dem Messerundgang.

Ein herzliches Dankeschön auch an die Firma Krauth + Timmermann die uns für den Messerundgang kostenlos Leihrollstühle zur Verfügung stellte.

IRMA-REHAMESSE HAMBURG, 19.06.2016

IRMA-REHAMESSE HAMBURG, 19.06.2016

Harald Viestenz, i.A.d.SHG

Mittwoch der 08.06.2016, Ueckermünde

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1962 hat sich der Tierpark Ueckermünde zu einem Kleinod entwickelt, das aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken ist. In dem rund 18 Hektar großen Gelände des Parks leben etwa 400 Tiere aus circa 100 Arten, neben einheimischen Haus- und Wildtieren auch verschiedene Klein- und Großtiere aus anderen Regionen der Welt, beispielsweise Löwen, Lamas, Wölfe und exotische Vögel. Diese wieder einmal zu bestaunen war der Anliegen unseres heutigen Gruppentreffens. In entspannter Atmosphäre genossen wir den Rundgang bei dem der eine oder andere einiges Neues aus der heimischen Flora und Fauna mitnahm. Denn neben dem Spaßfaktor trägt so ein Ausflug auch immer etwas zur Auffrischung der Allgemeinbildung bei. Bei einer Fütterungseinlage der zutraulichen Zoobewohner hatten einige dann noch ihre wahre Freude.
Während der Kaffeerunde auf der Terrasse des Tierparkrestaurants ließen wir dann nochmals alle Eindrücke sacken und den Nachmittag gemütlich ausklingen.

TIERPARK UECKERMÜNDE, 08.06.2016

TIERPARK UECKERMÜNDE, 08.06.2016

Donnerstag der 02.06.2016, Torgelow

Ellen Schneider feierte im Mai dieses Jahres ihr erstes Firmenjubiläum in ihrem Geschäft für italienische Spezialitäten in Torgelow. Als sie vor einen Jahr den „Mozzarellaking“ präsentierte war das eine große Herausforderung, die sie aber mit Leidenschaft und Liebe zum Detail sehr engagiert meistert. Viele von denen die zum Anfang „nur“ neugierig gucken kamen sind heute Stammkunden und freuen sich auf immer neue Ideen die die kreative Unternehmerin hat.
Im Rahmen der Feierlichkeiten lobte Ellen eine Tombola zu Gunsten der Selbsthilfegruppe Schlaganfall Torgelow aus. Viele ihrer Gäste losten für diesen guten Zweck und halfen mit Menschen zu unterstützen die auf Grund dieser schweren Krankheit nicht mehr auf der „Sonnenseite“ des Lebens stehen. Eine großzügige Geste die es uns als ehrenamtlich organsierte Selbsthilfegruppe erleichtert unser Engagement für schlaganfallbetroffene Menschen aufrechtzuerhalten. Allen Beteiligten, vor allem Ellen Schneider unser herzlicher Dank für die Unterstützung unserer Gruppenarbeit!

Ellen Schneider (links), überreicht die Spende an die SHG Schlaganfall, Foto: Nordkurier

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 25.05.2016, ZERUM Ueckermünde

Im Rahmen der diesjährigen Gesundheitstage der Asklepios Klinik Pasewalk und aus Anlass des „Bundesweiten Tag gegen Schlaganfall“ im Mai wurde unsere Selbsthilfegruppe vom Chefarzt der Neurologischen Klinik, Andre Gille, zu einem Segeltörn mit der „Wappen von Ueckermünde“ eingeladen.
Vor neun Jahren wurde in Ueckermünde das erste behinderten- und rollstuhlgeeignete Segelschiff in Dienst gestellt. Seitdem können Menschen mit und ohne Handicap gemeinsame Ausflüge auf das Stettiner Haff und die benachbarte Ostsee unternehmen. Als Anerkennung unserer ehrenamtlichen Gruppenarbeit wurde vom Chefarzt A. Gille und seinen Mitarbeitern ein Erlebnistag im ZERUM Ueckermünde mit „Kurztrip“ auf das Stettiner Haff organisiert. Bei herrlichstem Wetter starteten wir mit einem gemeinsamen Mittagsimbiss und teilten gleichzeitig die „Besatzungen“ für die zwei Törns ein. Die Gruppen fanden sich auch sehr schnell zusammen und somit konnte die erste Crew in See stechen. Die an Land gebliebenen vertrieben sich die Zeit individuell, wobei keine Langeweile aufkam. Nach ca. zwei Stunden konnte auch schon der Wechsel erfolgen und die zweite Mannschaft legte ab. Alles verlief mit Unterstützung des Schiffsführers Herrn Gollatz und seinem „Bootsmann“ reibungslos ab. Bei leichtem Wind und einer Reisegeschwindigkeit von 3-4 Knoten genossen alle einen tollen Ausflug mit diesem besonderen Segelschiff. Als besondere Gäste auf diesem Ausflug begrüßten wir Dagmar und Ralf Tirjan von der SHG Schlaganfall Eschenburg in Hessen. Die beiden verbringen einige Urlaubstage in Ueckermünde und wurden von uns zu diesem besonderen Gruppentreffen eingeladen.
Trotz aller Fröhlichkeit vergaßen wir aber nicht unserem kürzlich verstorbenen Gruppenmitglied Ronald Hoppe zu gedenken. Mit einer Schweigeminute ehrten wir sein Andenken und symbolisierten somit unsere Verbundenheit mit den Hinterbliebenen.
Unser Dank gilt allen Beteiligten, die halfen diesen Tag für uns zu einem besonderen Erlebnis zu machen!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Freitag der 20.05.2016, Torgelow

Vor circa einem Jahr meldete sich Ellen Schneider mit der Eröffnung eines Shops für italienische Spezialitäten in Torgelow am Markt. Der ausgefallene Name „Mozzarella-King“ deutete schon das Sortiment, was hier gehandelt wird, sehr deutlich an. Mit original Büffelmozzarella in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und ausgewählten Antipasti sowie Olivenölen aus Italien fand ihr „kleines“ aber „feines“ Unternehmen viele Liebhaber die sich auch heute hier zahlreich versammelten. Aus Anlass des einjährigen Firmenjubiläums lud die Inhaberin zu einer ganz besonderen Produktpräsentation ein. An zwei Tagen konnte man schauen, probieren und auch zu Sonderkonditionen einkaufen. Es gab eine Weinprobe ausgewählter italienischer Weine, einen Vortrag zum Thema „Gesunde Ernährung“, Kaffee und Kuchen und Livemusik vom Feinsten. Cristian & Friends begleiteten mit handgemachtem Rock die Veranstaltung und ließen viele Gäste bis in die späten Abendstunden ausharren.
Für uns als Selbsthilfegruppe hatte sich Ellen Schneider etwas ganz Besonderes ausgedacht. Sie veranstaltete an beiden Tagen eine Tombola dessen Erlös sie zu unseren Gunsten spenden möchte. Einige Mitglieder unserer Gruppe folgten dann auch dem Aufruf Gesicht zu zeigen um die Aktion mit zu unterstützen. Wir hatten reichlich Spaß und danken der Unternehmerin für ihr soziales Engagement!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 11.05.2016, Haff-Center Ueckermünde

Bluthochdruck als einer der größten Risikofaktoren für den Schlaganfall war das bestimmende Thema des diesjährigen „Bundesweiten Aktionstag gegen Schlaganfall“ am 10. Mai. Als Betroffene und Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten und Angehörige beim DRK-KV Uecker-Randow e.V. waren wir aus diesem Anlass auch wieder mit einem Infostand im Haff-Center Ueckermünde-Ost präsent. Mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und dem DRK-KV konnten wir mit Infomaterialien und persönlichen Gesprächen viele Passanten hier aufmerksam machen. Doch uns lag noch ein weiteres wichtiges Thema an diesem Tag sehr am Herzen. Unter dem Motto: „Zusammen ist man weniger allein“ stellten wir wiedermal unsere Selbsthilfegruppenarbeit in den Focus der Öffentlichkeit. Wir konnten dem Einen oder Anderen unser ehrenamtliches Engagement näher bringen und erläutern, dass es auch noch eine Lebensqualität trotz Erkrankung geben kann. Dieses wurde von vielen mit einer Spende zu Gunsten unserer Gruppenarbeit honoriert. Dafür unser herzliches Dankeschön an alle!
Wenn es uns gelungen ist, Menschen sensibler und aufmerksamer machen zu können, haben wir heute und hier viel erreicht. Unsere Gesundheit ist doch das höchste Gut was wir haben. Leider erkennen wir das viel zu oft, erst wenn uns selbst eine schwere Erkrankung trifft. Denken Sie in diesem Sinne an sich selbst, aber vergessen Sie bitte Ihre Mitmenschen nicht, denn wie schnell kann jeder Einzelne von uns auf Hilfe anderer angewiesen sein.
Für die Unterstützung der Veranstaltung bedanken wir uns bei: Haff-Center-Management, Nahkauf A. Vieweg, Bäckerei Reichau, E. Schneider und Chr. Lieck , Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und DRK-KV Uecker-Randow e.V.

Harald Viestenz, i.A.d.SHG

Mittwoch der 27.04.2016, Haffhus Ueckermünde/Bellin

Mit einem Handicap auf die Bowlingbahn ist für viele „Außenstehende“ wahrscheinlich gar nicht wirklich vorstellbar. Wenn man von Schlaganfallbetroffenen mit diversen körperlichen Einschränkungen ausgeht auch nicht unbedingt zu erwarten. Manchmal sind es aber nur die Vorrausetzungen, die es den Menschen schwer machen wie jeder andere am öffentlichen Leben und somit auch am Freizeitsport teilzunehmen.
Im „Haffhus“ Ueckermünde/Bellin ist das genau das Gegenteil. Auf Einladung von Nicole Winkler verbrachten wir einen sehr unterhaltsamen Nachmittag in einer entspannten und herzlichen Atmosphäre. Die Bowlingbahnen und das Haus selbst sind der Hammer. Die Region am Stettiner Haff und die Stadt Ueckermünde haben hier eine Ferienanlage die sich sehen lassen kann.
Die gute Stimmung übertrug sich dann auch auf die Pins, die am Ende der Bahnen nur so kippten. Wenn auch nicht alle Bälle immer den direkten Weg nach vorn fanden konnten sich die Ergebnisse doch sehen lassen. Aber die „Zahlen“ auf der Anzeigetafel können nicht die Emotionen wiederspiegeln, die bei solchen Veranstaltungen frei werden. Es ist immer wieder schön zu erleben dass man trotz vieler „Einschränkungen“ doch noch Freude am Leben haben kann. Dabei helfen eben auch Menschen wie Nicole Winkler und ihr Team, denen wir sehr dankbar sind!

BOWLING IM HAFFHUS BELLIN, 27.04.2016

BOWLING IM HAFFHUS BELLIN, 27.04.2016

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Dienstag der 12.04.2016, Hausarztzentrum Meinhold Ueckermünde

Bluthochdruck und Diabetes als Risikofaktoren für den Schlaganfall war heute das Thema einer Infoveranstaltung des Hausarztzentrum Meinhold in Ueckermünde zu der wir herzlich eingeladen waren. Wir hatten darum gebeten mal etwas mehr zum Thema Diabetes zu erfahren, um unser eigenes Risiko besser einschätzen zu können und um im Rahmen unserer eigenen Öffentlichkeitsarbeit eventuell anderen wertvolle Ratschläge erteilen zu können. Eine „Weiterbildungsmaßnahme“, die bei allen sehr gut ankam. Der Vortrag, der sich sehr schnell in eine interaktive „Sprechstunde“ wandelte, wurde von Holger Kleitke, einem der Ärzte der Gemeinschaftspraxis moderiert. In einer sehr lebhaften Atmosphäre bekamen wir Antworten auf Fragen, die jeder einzelne von uns schon des längeren mit sich rumträgt. Die lockere aber sehr sachliche Atmosphäre und die Kompetenz der Gesprächspartner machten richtig Spaß. Eine neue Erfahrung, die uns eindrucksvoll für das Arzt-Patienten-Verhältnis in dieser Praxis ein positives Gefühl vermittelte. Auch bei der kurzen Einführung in das physiotherapeutische Angebot durch Susann Klinger, leitende Physiotherapeutin, wurde sehr aufmerksam zugehört. Der anschließende Rundgang durch die Praxisräume rundete dann die Veranstaltung ab und war für einige von uns eine Anregung das eigene „Rehabilitationsprogramm“ mal auf den Prüfstand zu stellen.
Wir bedanken uns bei allen beteiligten Mitarbeitern des Hauses für das „Rundum-Wohlfühlpaket“, was wir genießen durften.

Allgemeinmediziner Holger Kleitke informiert die Anwesenden

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 30.03.2016, Kegelbahn Müller Hoppenwalde

Wie in den Jahren zuvor läuteten wir auch dieses Mal mit einem Treffen in der Kegelbahn Müller in Hoppenwalde unsere Aktivitäten außerhalb unseres „Winterquartiers“ in Torgelow ein. Wenn wir kegeln gehen, ist auch der Frühling nicht mehr weit, was die Stimmung unter den Anwesenden auch schon dokumentierte. Bevor es an die Kugeln ging berichtete Gunnar über unsere Teilnahme am Gruppensprechertreffen bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, das diesmal in Hessen stattfand. Weiterhin konnte er vermelden, dass unsere Bewerbung beim Projekt „MedandMore“ der Marion und Bernd Wegner Stiftung von Erfolg gekrönt war. Wir erhalten hier für unsere Selbsthilfegruppenarbeit einen Förderbetrag von € 200,00. Herzlichen Dank dafür! Dann ging es aber mit großem Elan an die Bahnen. Es war der Spass an der Sache und nicht das Ergebnis, was uns nach acht Runden alle sehr zufrieden aussehen ließ.
Um aber die Anstrengungen, die jeder auf sich genommen hat, anzuerkennen würdigten wir die Platzierten und die „Rattenkönigin“ mit einer Urkunde. In geselliger Runde ging bei Kaffee und Kuchen ein sehr schöner Nachmittag dann kurzweilig zu Ende.

KEGELN IN HOPPENWALDE, 30.03.2016

KEGELN IN HOPPENWALDE, 30.03.2016

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Selbsthilfegruppensprechertreffen in Braunfels, 20.03.-23.03.2016

Das Treffen der Selbsthilfegruppensprecher für junge Betroffene der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe fand in diesem Jahr schon zum vierten Mal statt. Die Projektbeauftrage Sandra Rösemeier und ihr Team hatten uns in die BDH-Klinik nach Braunfels in Hessen eingeladen um an drei Seminartagen Informationen und Erfahrungen auszutauschen. Die Selbsthilfegruppenarbeit ist eine tragende „Säule“ im Gesamtkonzept aller die sich gegen den Schlaganfall engagieren. So stand neben interessanten Vorträgen zum Thema Hilfsmittelversorgung, Therapietreue und Neuropsychologie auch der Erfahrungsaustausch ganz oben auf der Tagesordnung. Die Gruppensprecher berichteten über dass, was so im letzten Jahr das Gruppenleben ausmachte und welche Ziele, die sie im Jahr davor gesteckt hatten, erreicht wurden. Auch gab es einen Ausblick auf das laufende Gruppenarbeitsjahr wo bei vielen wieder interessante Projekte anstehen. Beeindruckend, wie engagiert die einzelnen in ihren Selbsthilfegruppen motivierend an der „Spitze“ stehen. Respekt! Eingeladen war auch das Sanitätshaus Hornung aus Dillenburg. In einem interaktiven Vortrag bekamen wir ein aktuelles „Update“ zu Möglichkeiten der Hilfsmittelversorgung nach einem Schlaganfall. Die Referenten stellten diverse Produkte der Orthopädietechnik vor, die uns zwar teilweise bekannt waren aber mit den präsentierten Neuheiten auch einige Wissenslücken schließen konnten. Im Referat zum Thema Medikation, Adherence&Compliance machte Frau Dr.Sünkeler von der BDH-Klinik auf die Zusammenhänge von Medikamentenverordnung und Therapietreue verbunden mit der Aufklärung durch den behandelnden Arzt aufmerksam. Ein besonderer Programmpunkt war der Vortrag von Frau Heck, Leiterin der Neuropsychologie in der BDH-Klinik Braunfels. Sie sprach sehr anschaulich über die vielen „Probleme“ die Schlaganfallbetroffene, und damit sind nicht nur die Patienten gemeint, bei der Krankheitsbewältigung zu meistern haben. Diverse kognitive Einschränkungen, Wesensveränderungen, Sprech- und Sprachstörungen, Sehstörungen und vieles mehr sind Dinge die oft einen Patienten und sein direktes Umfeld so belasten können das eine neuropsychologische Therapie nötig werden kann. Auf Grund von mangelhaften Therapieangeboten können aber sehr wenig Patienten hier eine Behandlung in Anspruch nehmen. Ein Zustand der unbedingt geändert werden muss! Ein wesentlicher Bestandteil solcher Treffen ist aber auch immer das Wiedersehen von alten Freunden und Bekannten und das Kennenlernen untereinander. Nichts schweißt mehr zusammen als das Wissen dass man nicht allein ist und andere deine Erlebnisse und Erfahrungen mit dir teilen. So bleibt zum Schluss ein großes Dankeschön an alle Beteiligten die zum Erfolg diese Veranstaltung beigetragen haben und die Hoffnung auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Besonderer Dank gilt der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, den Mitarbeiterinnen Sandra, Julia und Paulina, Prof. Dr. K.D. Böhm und Fr. Dr. Sünkeler von der BDH-Klinik Braunfels, den MA des Haus „Höhenblick“ und der SHG Eschenburg für das besondere Engagement bei der Vorbereitung und der Durchführung des Treffens.

Foto: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 16.03.2016, Sozialstation Torgelow

Wenn sich jemand neues für unsere Selbsthilfegruppe interessiert, ist das immer so wie mit der Medaille und den zwei Seiten. Einerseits ist es schön, dass unsere Arbeit so populär geworden ist, andererseits ist da wieder ein Mensch durch einen Schlaganfall aus seinem gewohnten Leben gerissen worden. So war es dann heute, dass Frau Rzepucha mit ihrem Ehemann aus Löcknitz unser Treffen besuchte und sofort Anschluss bei uns fand. Sie berichtete, dass ihr Schlaganfall schon mehrere Jahre zurückliegt und sie mit ihrem Dieter auch schon so einiges versucht hat. Doch eine Selbsthilfegruppe gibt es im Raum Löcknitz nicht. Durch den Infoaufkleber auf der Heckscheibe von Haralds PKW sind sie auf uns aufmerksam geworden und haben uns auch kurzfristig kontaktiert. Eine gute Entscheidung wie beide uns gegenüber bestätigten.
Gunnar wartete dann mit dem Fördermittelbescheid der IKK über € 240,00 auf, die wir von dort als Projektförderung für die Teilnahme am Gruppensprechertreffen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe auf Grund unseres Antrags erhalten. Er, Simone und Harald werden vom 20.03.-23.03.2016 an diesem Teilnehmen.
Weiterhin stellte er unseren Jahresarbeitsplan vor. In diesem Jahr haben wir erstmals unser Gruppenjahr unter Vorbehalt „durchgeplant“ und für alle Mitglieder einen Terminplan mit den dazugehörigen Veranstaltungen bereitgestellt. Eine Übersicht, die es jedem Einzelnen einfacher machen, soll sich auf die kommenden Treffen einzurichten. Kaffee und Kuchen gab es dann auch noch und Heide-Rose bekam wieder ein großes Lob für ihre Backkünste und ihr großes Engagement bei der Unterstützung unserer Treffen.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten

i.A.d.SHG

Freitag der 11.03.2016, Deutscher Pflegetag Berlin

Der vom AOK-Bundesverband initiierte und durchgeführte Deutsche Pflegetag fand auch in diesem Jahr wieder in Berlin statt. Da wir in unserer Selbsthilfegruppe auch mit dem Thema Pflege konfrontiert sind, ist es zwangsläufig notwendig hier auch die neuesten Informationen zu sammeln, um diese an unsere Mitglieder weitergeben zu können. Unter dem Titel „ Mehr Zeit, mehr Beratung, mehr Entlastung?!-Was ändern die Pflegereformen für pflegende Angehörige? fand am Freitag eine Podiumsdiskussion statt, an der sich Gunnar und Harald auf Einladung des Veranstalters beteiligten. Politiker, Angehörige, Pflegekräfte sowie diverse Interessensvertreter informierten sich über die neuen Pflegestärkungsgesetze und deren Funktionalität im realen Pflegealltag. Nach einführenden Worten durch die Pflegepolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen von SPD und CDU, Frau Rawert und Herrn Rüddel und einem Vortrag von Frau Burmeister, Teamleiterin für Pflegeberatung bei der AOK Nordost stiegen wir auch ganz schnell in die Diskussionsrunde ein. Es gab eine große Anzahl von Wortmeldungen, die nicht unbedingt den Ausführungen der Gesprächspartner auf der Bühne folgen wollten. Vieles, was in Gesetzen verpackt und formuliert ist, kommt meist in der Wirklichkeit nicht an. So ist es immer noch ein großes Problem die Vereinbarkeit von Pflegeleistungen und Berufstätigkeit für Angehörige in Einklang zu bringen. Auch die finanzielle Absicherung für pflegende Angehörige, um nicht später in die Altersarmut abzurutschen, ist nicht wirklich geklärt. Die Einführung und Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze I und II bringen trotz allem aber auch einige Verbesserungen im Pflegealltag. Der wirkliche große Wurf ist aber nicht gelungen da noch viele Fragen offen sind und die Pflegereform wohl weiterhin eine große Baustelle bleiben wird. Wir hoffen aber alle darauf dass so eine Veranstaltung die Entscheidungsfinder voran bringen wird und sie die Anregungen der Betroffenen weitgehend umsetzen können. Vieles wird sich aber auch erst umsetzen lassen, wenn die Pflege mehr gesamtgesellschaftliche Aufmerksamkeit und Anerkennung erfährt!

Foto: AOK-Bundesverband/Simone Neumann
Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 02.03.2016, Sozialstation Torgelow

Da war doch so ein Gefühl, was man Stolz nennt, was sich bei uns verbreitete, als wir unser neues Rollup der Gruppe präsentierten. Mit der Hilfe engagierter Sponsoren konnten wir für unsere zukünftige Öffentlichkeitsarbeit eine Infotafel zum Thema: Früherkennung von Schlaganfallsymptomen anschaffen. Mit dem sogenannten FAST-Test kann auch ein „medizinischer Laie“ schnell Schlaganfallsymptome erkennen und die notwendigen Hilfsmaßnahmen, also den Notruf 112 auslösen, einleiten. Wir hoffen mit diesem „Blickfang“ doch viele Menschen im öffentlichen Raum erreichen zu können. Unser ganz besonderer Dank gilt allen, die uns dabei unterstützen. Des Weiteren konnte Gunnar vermelden, dass die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unseren Fördermittelantrag für unseren geplanten Besuch der Rehaklinik Wandlitz im September positiv beschieden hat. Wir erhalten hier einen Zuschuss von € 200,00, um das Projekt realisieren zu können.
Auf der Tagesordnung standen dann noch einige Terminabsprachen für die nächsten Treffen und mit anregenden Gesprächen über „dit und dat“ ging der Nachmittag dann auch kurzweilig zu Ende.

Als Hauptsponsoren konnten wir für dieses Projekt gewinnen:

• Fahrradstützpunkt Weber, Ueckermünde

• Tischlerei Egbert Peise, Lübs/Heinrichshof

• Romanos Physiotherapie, Eggesin

Allen Beteiligten gilt unser herzlicher Dank!

DRK SOZIALSTATION, 02.03.2016

DRK SOZIALSTATION, 02.03.2016

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Berlin, 10.Nachsorgekongress der ZNS Hannelore Kohl Stiftung ( 25./26.02.2016)

Arbeitsgemeinschaft „ Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung“

Teilhabe für Schädelhirnverletzte im Anschluss an die medizinische Rehabilitation war das Hauptthema auf dem 10. Nachsorgekongress in Berlin. Das Organisationskomitee hatte für zwei Tage ein anspruchsvolles Programm aus Vorträgen und Podiumsdiskussionen zusammengestellt, das unsere Erwartungen nicht enttäuschte. Nach einer schweren Hirnverletzung, ob Trauma oder Schlaganfall, ist die Qualität der Rehamaßnahmen maßgeblich für den Verlauf der Erkrankung und der damit verbundenen Wiedererlangung einer selbstbestimmten Lebensweise. Viele Referenten veranschaulichten in ihren Vorträgen eindrucksvoll den Zusammenhang zwischen Reha, Pflege, Betreuung und frühmöglichster Erkennung des Potentials, was die Patienten im Genesungsprozess mitbringen. Um größtmögliche Erfolge erzielen zu können, ist es für alle Beteiligten wichtig die Komplexität der Leistungserbringer herzustellen um für die Betroffenen bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Hier ist es ganz wichtig, dass die Ärzte, Therapeuten, Pflege- und Betreuungskräfte mit einer hohen Neurokompetenz ausgestattet sind. Nur eine Kenntnis der Zusammenhänge der neurologischen Störung und dem daraus resultierenden komplexen Krankheitsbild kann einen größtmöglichen Erfolg in der Rehabilitation gewährleisten. Das große Ziel ist es dabei, mit möglichst hoher Selbständigkeit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erreichen. Lebensqualität steht hier im Vordergrund!
Aber auch das Thema, wie Familie und Partnerschaft nach einer neurologischen Erkrankung, wie das Schädelhirntrauma oder dem Schlaganfall sich neu erfinden müssen und welche Höhen und Tiefen für alle „Betroffenen“ gemeistert werden müssen, fand ihren Platz auf diesem Kongress.
In allen Wortmeldungen wurde auf den Reformbedarf vieler bestehender Verordnungen und Gesetze hingewiesen. Ganz deutlich kam das sich in der Vorbereitung befindende Bundeteilhabegesetz zur Sprache. Ein Vertreter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stellte Teile des Gesetzentwurfs vor und versicherte im Namen der Ministerin, Andrea Nahles, das es ihr sehr am Herzen liegt dieses Gesetz so bald wie möglich zu verabschieden.
So ein Kongress ist aber auch immer wieder Treffpunkt für Freunde und Bekannte mit denen man schon viele Jahre verbunden ist und auch ein gemeinsames Schicksal teilt. Wir nahmen viele neue Eindrücke und Informationen mit, die für die weitere Gestaltung unserer Selbsthilfegruppenarbeit von Nutzen sein werden.

Gunnar van der Pütten und Harald Viestenz vertraten die SHG auf dem Kongress ( v.r.), Foto: Jürgen Kammerl

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 17.02.2016, Sozialstation Torgelow

Unser hauseigenes elektronisches Dartspiel war der Renner auf unserem heutigen Gruppentreffen, das wir zum Spielenachmittag deklariert hatten. Schnell fanden sich die „Grüppchen“ nach Interessenlage sortiert zusammen und starteten in verschiedenen Disziplinen ihren „Wettkampf“.
Von Skat, Schach bis „Mensch ärgere dich nicht“ war alles dabei. Doch am größten war das Gedränge an der Dartscheibe, wo ehrgeizig ein Pfeil nach dem anderen stecken blieb. Es war auch nicht zu überhören, denn so ein elektronisches Spielgerät verbreitet doch einen Sound, der den ganzen Raum in eine „Spielhölle“ verwandelte. Die Freude am Spiel war aber allen Beteiligten anzumerken und somit traten die Nebengeräusche doch schnell in den Hintergrund. Die Schulung von Konzentration, Motorik oder auch die Erhaltung von sozialer Kompetenz sind ein, wenn auch kleiner, therapeutischer Nebeneffekt solcher Veranstaltungen.
Der Spaßfaktor war aber extrem hoch und somit avancierte unser Gruppennachmittag für alle zu einer gelungenen Veranstaltung.

Manuela im "Kampf" mit den Pfeilen

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Samstag der 13.02.2016, Schwerin

Als kleine „Delegation“ unserer Selbsthilfegruppe machten wir uns heute auf den Weg nach Schwerin. In unserer Landeshauptstadt fand die erste Ehrenamtsmesse MV 2016 als Auftaktveranstaltung für die folgenden Messen in den anderen Landkreisen statt. Unser eigentliches Anliegen war aber der Workshop der Ehrenamtsstiftung MV zum Thema Projektförderung durch die Stiftung, zu dem wir eingeladen waren. Da es immer wieder Finanzierungsbedarf für die Aktivitäten unserer Selbsthilfegruppe gibt, wollen wir alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, um Informationen zu sammeln, wie und wo Fördermöglichkeiten genutzt werden können. Hier ist die im Jahr 2015 neu ins Leben gerufene Ehrenamtsstiftung MV, ein möglicher Ansprechpartner für eine Unterstützung unserer SHG. In diesem Seminar stellte Frau Gawron noch einmal die Stiftung und ihre Betätigungsfelder vor. Sie erläuterte sehr anschaulich unter welchen Bedingungen einzelne Projekte gefördert werden können und wie sich das Antragsprozedere gestaltet. Anschließend beantwortet sie individuelle Fragen von einzelnen Seminarteilnehmern hinsichtlich geplanter Projektvorhaben. Eine sehr informative Veranstaltung, die für die weitere Planung unserer Gruppenaktivitäten von Vorteil sein kann.
Leider machten uns am Veranstaltungsort, dem Gymnasium Fridericianum Schwerin, doch wieder einige Barrieren das Leben schwer. Trotz aller Bemühungen der Organisatoren war die Bewegungsfreiheit für Menschen mit Behinderung doch etwas eingeschränkt. Vielleicht sollte man bei der Auswahl solcher Veranstaltungsorte doch mal den einen oder anderen Rollstuhlfahrer um seinen „Rat“ und seine Erfahrungen bitten. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass sich auf Nachfrage alle Hilfskräfte sehr engagiert haben, um uns eine Hilfe zu sein. Dafür unseren herzlichen Dank!

Simone, Marion, Harald und Gunnar (v.r.) auf der Messe in Schwerin

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 03.02.2016, Sozialstation Torgelow

An sogenannten Nahrungsergänzungsprodukten scheiden sich ja oft die Geister. So war auch heute beim Vortrag des Herrn Scheer aus Jüterbock von Begeisterung bis Skepsis erst einmal alles dabei, als er uns über die Tahitian Noni informierte. Als unabhängiger Produktreferent erläuterte er uns wie die natürlichen Inhaltstoffe aus der Noni-Frucht gewonnen und veredelt werden und welche positive Wirkung sie auf unseren Organismus haben können. Verbesserter Energiestoffwechsel, Schutz des Zellgewebe vor oxidativer Schädigung, Verbesserung von Konzentration und Leistungsfähigkeit sind nur einige positive Effekte, die der regelmäßige Verzehr von Produkten, die aus der Noni-Frucht hergestellt werden, erzielen kann. Aus vielen klinischen Humanstudien sind Erkenntnisse gewonnen worden, die die vorgenannte Wirkung der Noni-Frucht untermauern. Es gab dann aber doch jede Menge Fragen zu Wechselwirkungen mit bestehenden Medikamenten und zum allgemeinen Standpunkt der Schulmediziner dem Produkt gegenüber. Herr Scheer und Frau Wilke, die aus Ueckermünde als langjährige Konsumentin mit dabei war, gaben Antworten darauf und berichten von ihren eigenen Erfahrungen. Der Informationsgehalt der Veranstaltung war enorm und jeder einzelne von uns kann jetzt aus dem neu erworbenen Wissen, seine eigenen Schlüsse ziehen. Ein sehr kurzweiliger Nachmittag ging dann bei traditionellem Kaffee und Kuchen und einigen organisatorischen Absprachen sehr schön zu Ende.



Gerd Scheer
unabhängiger Produktreferent
0337244449896
015252442423
scheer.gerd@googlemail.com
www.mymorinda.com/GScheer

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Samstag der 23.01.2016, Eggesin/Ueckermünde

Selbsthilfegruppenarbeit hat in der öffentlichen Wahrnehmung oft ein Bild von kranken Menschen, die sich in Selbstmitleid zerfließend regelmäßig zum „jammern“ treffen. All das entspricht nicht dem Klischee, was die Arbeit der SHG Schlaganfall Torgelow immer wieder beweist.
Gerade am Samstag, dem 23.01.2016, war wieder so ein Termin. Unter Mitwirkung unseres Gruppensprechers Gunnar van der Pütten aus Leopoldshagen engagierten sich der Behindertenbeirat des LK und der Behindertenverband schon seit 2014 für die schnelle Wiederherstellung des barrierefreien Zugangs zum Bahnverkehr. Dieser ist durch den Betreiberwechsel der Bahnstrecke Ueckermünde-Pasewalk nach Übernahme durch die Deutsche Bahn doch extrem schwierig geworden. Auch wir als Selbsthilfegruppe unterstützten dieses Anliegen bei mehreren öffentlichen Aktionen. Die unermüdliche Arbeit aller beteiligten fruchtete jetzt im Dezember 2015 mit dem Einsatz der barrierefreien Triebwagen auf der genannten Strecke. Um das auch nun hautnah zu erleben und gleichzeitig dem Projekt einen würdigen Abschlussrahmen zu bieten, beteiligten sich einige Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe an der „Testfahrt“ von Eggesin nach Ueckermünde und zurück. Das Ergebnis fiel überwiegend positiv aus! Die neue Reisemöglichkeit wird allen Menschen, die auf barrierefreien Zugang zum öffentlichen Raum angewiesen sind, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern.

Simone, Gunnar und Marion (v.l.) Foto: Harald Viestenz

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 20.01.2016, Sozialstation Torgelow

Geburtstage sind doch immer wieder etwas Schönes. Und wenn man den dann noch im Kreise von lieben Menschen verbringt, ist es ja besonders angenehm. So war es auch heute für Simone, die trotz ihres Ehrentags, schon jenseits der Fünfzig, zum Gruppentreffen erschienen war. Heidi hatte eine besonders schöne Kaffeetafel hergerichtet und die Glückwünsche aller Anwesenden nahm sie freudestrahlend entgegen. Es gab sogar ein kleines Präsent, was sie besonders glücklich machte. Ist es bei uns doch sonst nur zu runden Jubiläen üblich, wurde hier eine Ausnahme gemacht. Ein Zeichen, der besonderen Wertschätzung und Anerkennung ihrer Leistungen und Erfolge der letzten Jahre.
Mit Bohrer, Dübeln und Hammer bewaffnet verzierten Hans-Otto und Harald unsere interne „Galerie“ wieder mit zwei neuen Bildern. Das Gruppenfoto von der Weihnachtsfeier und die bildliche Dokumentation der Spendenübergabe durch Christian Lieck, im Dezember 2015, fanden einen Platz an unserer Bilderwand. Eine grobe Planung unserer Aktivitäten für 2016 liegt jetzt auch vor und wir können daraus schon ableiten, dass es uns auf keinen Fall langweilig werden wird bei dem was wir alles so vorhaben. Ein Vortrag zum Thema Nahrungsergänzungsmittel, unser obligatorischer Kegelnachmittag, die Aktionen zum bundesweiten Tag gegen den Schlaganfall und zum Weltschlaganfalltag sind nur ein kleiner Ausblick auf unser Jahresprogramm. Ein ereignisreiches Jahr liegt vor uns und alle sind sich einig, dass wir auch in diesem Jahr unser Gruppenleben mit viel Elan und Engagement gestalten werden.

Hans-Otto und Harald erweitern die Galerie

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten
i.A.d.SHG

Mittwoch der 07.01.2016, Sozialstation Torgelow

Nachdem wir im Dezember zu unserer Weihnachtsfeier fast schon den Frühling begrüßen wollten, hat uns der Winter jetzt zu unserem ersten Treffen im Jahr 2016 doch noch erwischt. Bei Temperaturen im zweistelligen Minusbereich saßen wir heute Nachmittag bei übergebliebenem Weihnachtsgebäck gemütlich im warmen und „klönten“ über die vergangen Feiertage und den schon fast wieder vergessenen Jahreswechsel. Denn wie heißt es so schön „Nach dem Fest ist vor dem Fest“!
Für unsere geplante Gruppenreise im September konnten wir auch schon die erste positive Nachricht verbuchen. Der Kontakt zur Brandenburg-Klink in der Waldsiedlung Wandlitz konnte nun endlich hergestellt werden. Der ärztliche Direktor der Neurologie hat eine feste Zusage für eine Informationsveranstaltung zum Thema Neurorehabilitation gemacht und uns herzlichst eingeladen. Das Hotel ist auch schon gebucht und alles andere, was wir daraus machen, liegt nun in unserer Hand. Für das nächste Treffen wollen wir schon einmal Vorschläge zum Jahresprogramm erarbeiten, um die eine oder andere Idee unserer Gruppenmitglieder umzusetzen. Vieles hängt wie sonst auch von der finanziellen „Großwetterlage“, die uns erwartet, ab. Hoffen wir darauf, dass es wieder viele selbstlose Menschen geben wird, die unsere Vorhaben und unser ehrenamtliches Engagement unterstützen werden.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten

i.A.d.SHG

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