2017

Mittwoch der 22.11.2017, DRK-Sozialstation Torgelow

Geburtstage sind in unserer Runde immer etwas ganz besonderes! Für die allermeisten von uns gilt das „Überleben“ eines Schlaganfalls doch schon als zweites Leben das uns geschenkt wurde, denn es hätte ja auch ganz anders ausgehen können. So war heute auch der 65. Geburtstag, den wir hier in unserer Runde „nachfeiern“ konnten, ein Anlass auch etwas Demut dem Leben gegenüber zu zollen.
Aber was ist so eine Nachfeier ohne einen zünftig gedeckten Kaffeetisch. Hier ließ sich unsere Sieglinde auch nicht „lumpen“ und lud uns alle zusammen zu Torte, Kuchen und Kaffee recht herzlich ein. Für das liebevolle und feierliche Ambiente sorgte wie sonst auch, das fleißiges „Helferlein“ vom DRK, unsere Heiderose. Danke auch dafür.
Nebenher konnten wir an diesem Nachmittag noch ein wesentliches Details zu unserer geplanten Weihnachtsfeier, nämlich was wir als „Festtagsessen“ auf den Tisch bringen wollen, klären. Eine einfache Mehrheit reichte für die Abstimmung der zwei Menüvorschläge, die dann ganz demokratisch durchgeführt wurde. Für die weitere Organisation erteilten wir dann unserem Gruppensprecher einstimmig die „Verhandlungsvollmacht“. Mit einer gewissen Vorfreude auf unser nächstes Treffen, bei dem wir ja wieder unsere Kreativität beim Herstellen von individuellem Weihnachtsschmuck unter Beweis stellen wollen, verabschiedeten wir uns in den von Regen geprägten, sehr ungemütlichen Novemberabend.

Mittwoch der 08.11.2017, DRK-Sozialstation Torgelow

Der noch nicht so lange zurückliegende Weltschlaganfalltag war Anlass, zu unserem heutigen Gruppentreffen, Unterstützer und Sponsoren nach Torgelow, in die DRK-Sozialstation einzuladen und nicht wenige sind dieser Einladung gefolgt. Mittlerweile ist diese „Dankeschön-Veranstaltung“ auch schon fester Bestandteil unserer Gruppenarbeit geworden und eine gute Möglichkeit uns für die Hilfe, bei denen die uns unterstützen, gebührlich zu bedanken. Die einführenden Worte unseres Gruppensprechers Gunnar van der Pütten wiesen noch einmal auf die große Anzahl von Schlaganfallbetroffenen hin und machten auf die Wichtigkeit von organisierter Selbsthilfe aufmerksam. Im Namen aller Gruppenmitglieder danke er den anwesenden Gästen und auch denen die aus vielerlei Gründen unserer Einladung heute nicht folgen konnten, für ihre Unterstützung und ihr selbstloses Engagement für die Menschen, die nach einem Schlaganfall in ein „neues Leben“ zurückfinden wollen. Neben langjährigen „Helfern“ wie Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Rehatechnikern und einigen Gewerbetreibenden nahmen diesmal auch zwei Politiker aus der Region an unserer Tafel platz. Der Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann und der Bürgermeister von Ueckermünde, Gerd Walther ergriffen nacheinander das Wort und würdigten in ihren Ausführungen unsere ehrenamtliche Tätigkeit, die sie sehr schätzen und außerordentlich beindruckt. Da sie uns auch schon bei vielen anderen öffentlichen Veranstaltungen im Landkreis beobachten konnten waren ihnen unsere Aktivitäten rund um das Thema Gesundheit und Schlaganfall nicht unbekannt. Für die Anerkennung unserer Arbeit und der Zusage dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird, gab es dann auch zum Ende ihrer Ausführungen einen „donnernden“ Applaus. Es ist nicht selten, dass auf unterster kommunaler Ebene bei so brisanten Themen doch zwischen Politikern verschiedener Parteien so eine Einigkeit herrscht!
Aber wir waren ja nicht nur zum „Laudatieren“ heute hier zusammen gekommen, sondern wollten ja auch den vom „Lila Bäcker-Unser Heimatbäcker“, im Rahmen unserer sozialen Partnerschaft, gestifteten Kuchen genussvoll verzehren. Unsere Heiderose, der gute Geist hier im Treffpunkt, hatte dafür schon alles liebevoll vorbereitet und bewies dann beim Kaffeekochen ihre extreme „Professionalität“. Dafür ein herzliches Dankeschön an sie!
So endete unsere Veranstaltung dann sehr genussvoll und mit noch vielen, sehr individuellen Tischgesprächen.

Mittwoch der 11.10.2017, Kegelbahn Müller Hoppenwalde

Heute Nachmittag hieß es "Gut Holz" auf der Kegelbahn der Fam. Müller in Hoppenwalde.

Besuch im Pflegeheim "Pommernmühle" in Liepgarten, 27.09.2017

Der Ursprung des heutigen Pflegeheims „Zu Hause in der Pommernmühle“ in Liepgarten liegt in einer alten Holländer-Windmühle aus dem 19. Jahrhundert. Die ehemaligen Besitzer dieser Mühle restaurierten diese nach der „Wende“ und erweitern das Arial um eine sehr attraktive Hotelanlage. Aus familiären Gründen stand diese 2015 zum Verkauf und mit seinem Konzept hier eine Seniorenresidenz zu etablieren konnte Holm Kolata, Inhaber einer Pflegeeinrichtung in Ueckermünde, überzeugen und schließlich die Immobilie erwerben.
Auf Einladung von Einrichtungsleiterin Susann Mau und Herrn Kolata konnten wir heute einen informativen und unterhaltsamen Nachmittag hier verbringen. Wenn auch viele von uns noch keinen Heimplatz in die aktuelle Lebensplanung eingeordnet haben war es doch mal sehr interessant zu sehen wie sich das Leben in so einer Einrichtung abspielt. Da aber doch einige von uns von Angehörigen pflegerisch betreut werden ist es auch gut zu wissen wie man gegebenen Falls eine Urlaubs- und Verhinderungspflege oder eine Kurzzeitpflege außerhalb der eigenen vier Wände organisieren kann. Zu allen diesen Themen und ganz speziell zu den relativ neuen Pflegestärkungsgesetzen gaben uns Frau Mau und Herr Kolata diverse hilfreiche Auskünfte. Übrigens, Kaffee und Kuchen gab es natürlich auch wofür wir uns hier bei allen Beteiligten für die Einladung recht herzlich bedanken möchten.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

11.HaffNet-Gesundheitstag Ueckermünde

Von der Sonne verwöhnt aber vom Schicksal etwas „gebeutelt“ begann für uns der 11.HaffNet-Gesundheitstag am Samstag den 16.09.2017 mit einer Enttäuschung. Der geplante Schlaganfallbus der Fa. Böhringer Ingelheim, der die Jahre zuvor immer ein Publikumsmagnet war und gleichzeitig unseren Infostand "krönte", musste wegen einer Panne den Besuch in Ueckermünde absagen.
Unser kleines Beratungsteam begegnete dieser Herausforderung aber mit viel Kreativität und hohem Engagement, so dass nicht minder viel Beachtung bei den Besuchern der Veranstaltung bekamen. Um den Beratungsgesprächen zum Thema Schlaganfall hier noch mehr Professionalität zu verleihen, wurden wir vom Chefarzt der Neurologie und Leiter der Stroke Unit des AMEOS Klinikum Ueckermünde, Chefarzt Krüger und Schwester Josefine, tatkräftig unterstützt. Viele unserer Standbesucher interessierte, wie die Symptome eines SA zu erkennen sind, wie man ihm eventuell vorbeugen kann, wo man im Notfall Hilfe bekommt aber auch wie wir als Betroffene letztendlich mit dem „Schicksal“ fertig werden. Einen großen Teil dieser Fragen konnten wir, untermauert mit eigenen Erfahrungen, recht gut beantworten, so dass wir uns zum Ende der Veranstaltung mit einem sehr guten Gefühl verabschieden konnten. Unterstützt wurden wir auch hier wieder von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, die uns das Infomaterial zum Thema kostenlos zur Verfügung stellt.
Dem Veranstalter HaffNet, speziell Herrn Rapraeger, möchten wir hiermit herzlichst dafür danken dass wir auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit hatten, hier unsere Selbsthilfegruppe Schlaganfall und diverse Beratungsangebote rund um das Krankheitsbild vorzustellen.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Gruppenreise 01.09. bis 04.09.2017 - Insel Usedom

In diesem Jahr haben wir für unsere Gruppenreise eine der schönsten Gegenden der Insel Usedom ausgesucht, das sogenannte „Achterland“. In der gleichnamigen, familiengeführten Pension in Morgenitz wurden wir von den Eheleuten Pinter aufs herzlichste willkommen geheißen. Oft ist das Gute so naheliegend, weshalb wir uns auch diesmal für ein Reiseziel fast vor unserer Haustür entschieden haben.
Bevor wir unsere Unterkunft ansteuerten, besuchten wir am Freitagnachmittag schon das erste Ziel auf unserer „Ausflugsagenda“. Von den „Anreisestrapatzen“ merklich gezeichnet, kehrten wir im altehrwürdigen Wasserschloss Mellenthin ein, um hier im Schlosskaffee eine „Rast“ einzulegen. Die liebevoll restaurierte Schlossanlage aus dem 16.Jahrhundert ist mit ihrer Hotel- und Gastronomieeinrichtung ein wahres Kleinod auf der Insel.
Nachdem wir dann unser Domizil bezogen hatten, ließen wir bei einem gemeinsamen Abendessen den Tag entspannt ausklingen.
Für Samstag und Sonntag hatten wir Tagesausflüge in das Wisentgehege Prätenow, die Flugzeugerlebniswelt „Hangar 10“ am Flugplatz Heringsdorf, das Seebad Heringsdorf mit Seebrücke und „Kalrs Erbeerhof“ in Koserow geplant. Bei herrlichsten „Kaiserwetter“ konnten wir uns hier sehr gut entspannen und mal richtig die Seele baumeln lassen. Ein Abstecher zum Hafen Rankwitz mit herrlichem Blick auf das Achterwasser und zur „Benzer Mühle“ kam dann noch ganz spontan dazu und bereicherte für den einen oder anderen das Ausflugsprogramm.
Es ist immer wieder „erschreckend“ wie schnell doch so ein Wochenende vergeht und somit stand Montagfrüh nach einem reichhaltigen Frühstück und einer sehr herzlichen Verabschiedungsrunde schon wieder die Heimfahrt auf dem Plan.
Auch in diesem Jahr engagierte sich unser „Busfahrer“ Harry Nickelt wieder am Steuer eines unserer Fahrzeuge womit wir ihm hiermit unseren Respekt und Dank ausdrücken möchten!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG


Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Gruppensprechertreffen 2017

Schon zum fünften Mal in Folge lud die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ( SDSH ) zum bundesweiten Sprechertreffen der Schlaganfallselbsthilfegruppen ein. Diesmal fand es vom 30.Juli bis zum 02.August 2017 im Neurologischen Rehazentrum ( NRZ ) Friedehorst in Bremen statt. Wie in den Jahren zuvor hat das Team um Sandra Rösemeier, Projektleiterin „Junger Mensch und Schlaganfall, ein inhaltvolles Seminarwochenende organisiert das die großen Erwartungen mit denen wir dort angereist sind zum größten Teil erfüllen konnte.
Als Vertreter der SHG Schlaganfall Torgelow waren Gunnar van der Pütten und Harald Viestenz bei diesem Treffen dabei. Viele „alte“ Bekannte aber auch neue Gesichter aus dem gesamten Bundesgebiet wurden am frühen Montagmorgen in den Seminarräumen des NRZ Friedehorst von S.Rösemeier und Vertretern der Rehaklinik aufs herzlichste willkommen geheißen. Die Grußworte, überbracht durch Pastor Michael Schmidt, eröffneten dann das anspruchsvolle Programm das die SDSH vorbereitet hatte. Ein interaktiver Workshop zum Thema „Was erwarten Menschen mit Handicap von der Politik“ war dann auch gleich das erste Thema. In Gruppengesprächen erarbeiteten wir einen „Forderungskatalog“, der dann zur Diskussion stand. Hierzu hatte man zwei erfahrene Politiker, Frau I.Rosenkötter und Herrn Dr. H.Schulte-Sasse eingeladen, die in einer Art Podiumsdiskussion mit uns die Vorschläge und Forderungen diskutierten. Angefangen von mehr gelebter Inklusion bis hin zur Forderung nach mehr bezahlbarem, barrierefreien und behindertengerechten Wohnraum wurde diverse Themen erörtert und der eine oder andere „Lösungsvorschlag“ unterbreitet. Wie es aber bei so vielen Gesprächen mit politisch engagierten und verantwortlichen Menschen ist, steht nach allem immer zu Letzt die Frage nach der Finanzierung und noch wichtiger, die der Mehrheitenfindung bei politischen Entscheidungen im Raum. Alles in allem aber ein sehr toller Ansatz hier auch im Rahmen unseres Gruppensprechertreffens zu diesen Themen Gehör zu bekommen. Des Weiteren wurden uns in einem Rundgang, geführt von Herrn Barnack, die Räumlichkeiten und Therapieangebote des Hauses vorgestellt sowie die schon fast siebzigjährige Geschichte der Klink erläutert. Bei der Vorstellung der einzelnen Gruppenaktivitäten konnten Erfahrungen ausgetauscht werden und viele Anregungen für die zukünftige Gruppenarbeit mitgenommen werden. Ein weiterer Seminarpunkt umfasste die Erläuterung der neuen Pflegestärkungsgesetze, die von der Bundesregierung in den letzten Jahren auf den Weg gebracht wurden. In einen sehr interessanten Vortrag gab uns Herr Th.Heilmeier diverse Informationen zu den neuen Pflegegraden und zum Beurteilungsassessment. Informationen die uns bei eventuellen „Auseinandersetzungen“ mit den Leistungsträgern vielleicht weiterhelfen können. Das Treffen endet dann, wie sonst auch mit dem Ausblick auf das was wir alle so in nächster Zeit vorhaben und mit der Erkenntniss dass es doch wieder einmal viel zu kurz war!
Unser Dank gilt allen beteiligten des NRZ Friedehorst und ganz besonders der SDSH mit ihrem Team um Sandra Rösemeier, die diese Veranstaltung wieder zu einem Erlebnis für uns alle werden ließen.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Mittwoch der 19.07.2017, Heimatstube Eggesin

In einer vorpommerschen Region, bekannt als „Land der drei Meere“, Wald-Meer, Sand-Meer und dann Nichts-Meer, liegt die ehemalige Garnisionsstadt Eggesin. Als NVA-Standort berühmt aber bei den Wehrdienstleistenden der ehemaligen DDR auch berüchtigt hat sich der Ort zu einem Geheimtipp für Vorpommernbesucher entwickelt. Neben dem Wasserwanderrastplatz an der Randow, dem Naturparkzentrum und anderen diversen „Sehenswürdigkeiten“ wollen wir heute über unseren Besuch in der örtlichen Heimatstube berichten. Ein kleines aber feines ehrenamtlich geführtes „Heimatmuseum“ ist dort über Jahre entstanden, das es wert ist besucht zu werden. Unser zweiter Anlauf, im letzten Jahr bremste uns ein defekter Fahrstuhl aus, verlief reibungslos, womit alle von uns die Räume der Ausstellung barrierefrei erreichen konnten. Hier wurden wir von Herrn Höhn und seinem Team aufs herzlichste mit einer liebevoll vorbereiteten Kaffeetafel empfangen. Bevor wir aber den berühmten Eggesiner Blaubeerkuchen probieren durften, machten Herr Höhn und Frau Maschner uns in einem sehr anschaulichen Vortrag mit der Stadtgeschichte und der Ausstellung in der Heimatstube vertraut. Da einige von uns noch in Eggesin leben oder früher dort mal gelebt haben, war das eine oder andere aus der Vergangenheit doch noch sehr gegenwärtig. Aber auch alle anderen haben den Ausführungen der beiden „Referenten“ viel Interessantes entnehmen können. Bei Kaffee und dem selbst gebackenen Kuchen wurde dann auch noch das eine oder andere aus der Vergangenheit in zahlreichen Gesprächen „aufgearbeitet“. Bei einem individuell gestalteten Rundgang durch die Räume kamen dann bei einigen noch nostalgische Erinnerungen an vergangene Zeiten auf. Ein sehr schöner Gruppennachmittag für den wir uns ganz herzlich beim Team der Heimatstube, aber auch bei unseren Gruppenmitgliedern Hannelore und Hans-Otto, die bei der Organisation maßgeblich beteiligt waren, herzlich bedanken.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Sommerfest der Ehrenamtsstiftung M-V, Rostock 18.07.2017

Nicht dass unsere Bewerbung für den Engagementpreis M-V 2017, vergeben von der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern, weniger Potential hatte als die der dann doch letztendlich von der Jury ausgewählten Preisträger, war es uns dann doch leider nicht vergönnt einen Preis mit nach Hause zu nehmen. Auf dem heutigen Sommerfest im Rostocker Stadthafen wurden die Preisträger in vier Kategorien, für die man sich bewerben konnte, gekürt. Auf dem Gebiet der bürgerschaftlichen Daseinsvorsorge, wofür auch wir uns beworben hatten, nahm ein Hospiz-Verein aus Demmin den Engagementpreis voll verdient in Empfang. Mit etwas Wehmut, aber voller Anerkennung für die Leistung der Preisträger, war für uns die Veranstaltung trotz allem eine tolle Geschichte. Schon vor dem „offiziellen“ Programm wurden wir mit kleinen Kunststücken der Zirkusleute und einigen Leckereien durch den Caterer herzlichst verwöhnt.
Die Preisverleihung startete mit einer kurzen Eröffnungsrede durch die Vorstandsvorsitzende Frau Hannelore Kohl, die dann auch sofort das Wort an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier übergab. In seiner Laudatio würdigte er besonders das hohe Gut des Ehrenamtes und sprach allen hier Anwesenden und auch den vielen anderen freiwillig ehrenamtlich tätigen Menschen im Land seine Anerkennung aus. So ähnlich klangen dann auch die Worte der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, die dann gleich im Anschluss ihrer Rede die Preisverleihung übernahm. In allen vier Kategorien konnten würdige Vereine für ihren besonderen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit einen angemessenen Preis mit nach Hause nehmen. Umrahmt wurde die sehr gelungene Veranstaltung durch einige artistische Darbietungen der Zirkusleute und mit handgemachter Livemusik vom Feinsten.
Anschließend an den offiziellen Teil lockte dann ein rustikales Büfett die zahlreich erschienenen Gäste zum Essen und Verweilen ins Freie. Der sehr kurzweilige Abend ging mit der einen oder anderen interessanten Begegnung und vielen anregenden Gesprächen sehr harmonisch zu Ende. Einige neue Kontakte konnten hier geknüpft, sowie schon länger bestehende sogar vertieft werden. Schon das allein war uns die Reise zum Sommerfest der Ehrenamtsstiftung M-V nach Rostock wert!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Sonntag der 09.07.2017, Neustrelitz

Selbstlose Hilfe ist heute nicht mehr selbstverständlich und darum ist es umso wichtiger denen Danke zu sagen die sich ohne etwas dafür zu erwarten für andere engagieren. So ein Mensch ist auch Margot Nepperschmidt aus Neustrelitz bei der wir heute zu Gast sein durften. Durch ihren Sohn Heiko, der schon lange mit Simone und Harald befreundet ist, hat sie von unserer Selbsthilfegruppe erfahren und spontan Hilfe geleistet. Die schon 82-jährige Frau verfolgt regelmäßig unser Engagement durch unsere Berichterstattung auf unserer Internetseite und „belohnt“ unsere ehrenamtliche Tätigkeit mit finanziellen Zuwendungen. Am reichhaltig gedeckten Frühstückstisch erzählte sie uns heute aus ihrer Kindheit und Jugend die durch Krieg und Elend in den Nachkriegsjahren geprägt war. Aber auch viele schöne Zeiten danach mit ihrem Ehemann, den drei Kindern und mittlerweile zahlreichen Enkel- und Urenkel waren Gesprächsthema bei dem heutigen Besuch in ihrem zu Hause in Neustrelitz. Eine bemerkenswerte Frau die in ihren „Hohen Alter“ noch alles allein erledigt und mit beiden Beinen im Leben steht. Sie erklärte uns dass es ihr ein großes Bedürfnis ist zu helfen wo sie helfen kann und wir wollten uns heute mit einem Blumenstrauß bei ihr dafür bedanken.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Sommerfest am Mittwoch den 05.07.2017

Warum wir unser traditionelles Sommerfest nicht wie in den Jahren zuvor im Garten von Ines und Winfried sondern in unserem angestammten Quartier, der DRK-Sozialstation in Torgelow durchführten, hatte triftige Gründe. Unser Gruppenmitglied Winfried liegt schon einige Zeit im Krankenhaus und unsere Gruppe ist so stark „gewachsen“ dass der Platz bei Ines und ihrem Mann schon nicht mehr wirklich ausreichte. Auf diesem Wege möchten wir uns schon mal für die Gastfreundschaft, die wir dort viele Jahre genossen recht herzlich bedanken. Da wir ja eigentlich für alle Eventualitäten einen Plan „B“ haben, organisierten wir mit Unterstützung unserer „guten Geister“ Heiderose und Gerd das sommerliche Grillen in den Räumen des DRK, die wir ansonsten nur als „Winterquartier“ nutzen.
Allerlei selbstgemachte „Leckereien“ vom Kartoffel- und Nudelsalat, handgemachtem Brot bis hin zu einer Jogurt-Sahne-Creme die als Dessert das Essen krönte, standen da auf dem Büfett. Natürlich gab es ganz klassisch Steak und Bratwurst, die uns ein Ueckermünder Fleischerfachgeschäft zur Verfügung stellte. Den „Willen zum Grillen“ hatte dann unser Dieter, der selbst mal „Schlachter“ gelernt hatte und somit wusste wie man den Bratrost richtig bedient. Ein „Prösterchen“ zwischendurch mit dem wir alle auf die gerade begangene silberne Hochzeit von Renate und Uwe anstießen, öffnete dann noch dem einen oder anderen den Magen, so dass kaum etwas vom Essen übrig blieb. Wahrscheinlich aber auch ein gutes Zeichen dass unser „Griller“ und die „Lieferanten“ der übrigen Speisen, die das Büfett vervollständigten, alles richtig gemacht hatten. Ein Sommerfest, das allen viel Freude bereitet hat und das wir so oder ähnlich im nächsten Jahr wiederholen werden!
Unser herzlicher Dank gilt allen, auch wenn sie nicht namentlich genannt sind, die unser kleines Fest mit ihrer Unterstützung zu einem Highlight in unserem Gruppenleben werden ließen!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Samstag der 01.07.2017, AMEOS-Klinikum Ueckermünde

Dank der hervorragenden Organisation des Management vom AMEOS-Klinikum Ueckermünde fiel trotz Dauerregen und Unwetterprognosen der „Tag der offenen Tür“ doch nicht buchstäblich ins Wasser! Nadja Reichau und ihr Team hatten schon einen Plan-B vorbereitet und so wurde für die meisten Aussteller problemlos von „Outdoor“ auf „Indoor“ umgestellt. Im Foyer des Krankenhauses konnten auch wir unseren „Messestand“ aufbauen und somit im Trockenen viele Besucher dort begrüßen. Ein breites Spektrum der Klinikleistungen verbunden mit sehr anschaulichen Präsentationen wurde dem zahlreich erschienenen Publikum hier geboten. Unsere „Mission“ Aufklärung rund um den Schlaganfall zu betreiben kam auch hier wieder bei den Anwesenden gut an, so dass viele Gäste aber auch Austeller uns großen Respekt für unsere ehrenamtliche Gruppenarbeit zollten. Ein Umstand der uns bestärkt hier nicht nachzulassen und nicht aufzuhören rund um den Schlaganfall Informationen an Interessierte weiterzugeben. Mit der Gewissheit dass jeder „Aufgeklärte“ einer mehr ist, der im Notfall helfen kann, konnten wir dann auch unseren kleinen „Infopoint“ zum Ende der Veranstaltung zufrieden abbauen. Unterstützt wurden wir auch hier wieder von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (DSH), die uns mit Broschüren, Flyern und anderen diversen Informationsmaterialien immer hilfreich zur Seite steht!
Am Rande nutzte dann auch noch die eine oder andere von uns einige der „Gesundheitschecks“ wie z.B. eine Schilddrüsenuntersuchung, Blutzuckerbestimmung oder Blutdruckmessung, die hier kostenlos angeboten wurden. Da auch vor kurzem die „Stroke Unit“ der Ueckermünder Klinik zum zweiten Mal nach den Qualitätsstandards der DSH und der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft rezertifiziert wurde, war es auch uns ein großes Bedürfnis an diesem „Tag der offenen Tür“ heute dabei zu sein.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

DRK-Helferfest, 24.06.2017 im Lokschuppen Pasewalk

Das „Helferfest“ des DRK-KV Uecker-Randow, organisiert vom Vizepräsidenten Kurt Minow und der Ehrenamtskordinatorin Marion Lass, fand heute in den Räumen des Lokschuppen Pomerania e.V. in Pasewalk statt. Präsidentin Monika Buse eröffnete die Veranstaltung mit einer Würdigung der aufopferungsvollen Arbeit aller Ehrenamtler und Vizepräsident Kurt Minow zeichnete einige stellvertretend für diese Tätigkeit aus. Auf den „offiziellen“ Teil folgte ein sommerliches Grillbufett für den gemütlichen Teil des Abends und sorgte für eine gute Grundlage für das was da noch kommen sollte. Mit Musik, zu der dann auch getanzt wurde und bei vielen anregenden Gesprächen, verging dann auch die Zeit aber doch wieder viel zu schnell. Wir danken den Organisatoren für die Einladung und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Aktivitäten in Zusammenarbeit mit unseren DRK-Kreisverband.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Tag der Vereine, Pasewalk der 23.06.2017

Auf Einladung des DRK Ortsverein Pasewalk-Uecker-Randowtal und des DRK-Kreisverband konnten wir unsere Selbsthilfegruppenarbeit heute auf dem „Mittsommer-Tag der Vereine“ in Pasewalk vorstellen. Der „Lokschuppen Pomerania e.V.“ stellte seine Räumlichkeiten als Ausstellungslokation der Stadt und den Vereinen zur Verfügung. Zwischen historischen Dampfloks und diversen Eisenbahnwagons sowie vielerlei Objekten, die die Eisenbahngeschichte dokumentieren, bauten die Vereine der Stadt und des Umlandes Ihre Infostände auf. Umrahmt wurde die Veranstaltung von einen Kulturprogramm mit Musik, Tanz und allerlei anderen künstlerischen Darbietungen. An das leibliche Wohl der Besucher und Aussteller wurde natürlich auch gedacht! Wir gestalteten unter dem Dach des DRK-Ortsverband Pasewalk einen Infopoint wo unser Anliegen, die Selbsthilfegruppenarbeit zum Thema Schlaganfall vorzustellen, gut integriert wurde. Wenn die Besucher sich auch nicht unbedingt an unserem Stand drängeln mussten, ist aber doch jeder den wir erreichen konnten einer mehr der im Notfall helfen kann. Unserem Anliegen der Bevölkerung Wissen zu vermitteln, das gegebenenfalls Leben retten kann, wurden wir trotz allem auch hier wieder gerecht.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Gruppentreffen im Stadthafen Ueckermünde, 21.06.2017

Drei Veranstaltungen in einer Woche, zwei folgen noch, sind bei uns auch nicht wirklich alltäglich. Den Auftakt unserer „englischen Woche“, wie sie auch beim Fußball genannt wird, machte heute unser Gruppentreffen an und auf der Pommernkogge „Ucra“ im Ueckermünder Stadthafen. Im Kostüm eines spätmittelalterlichen Kaufmanns begrüßte uns Andreas Vieweg, auch im wahren Leben ein Kaufmann, am Liegeplatz der originalgetreuen Nachbildung einer Ostseekogge. Gebaut wurde das 26 Meter lange Schiff vom Museumsverein „Ukranenland-Historische Werkstätten“ Torgelow nach historischen Vorbildern aus jener Zeit. Das Treffen heute haben wir der Einladung von A.Vieweg, die er schon zum Weltschlaganfalltag 2016 ausgesprochen hatte, zu verdanken. Als sozial engagierter Unternehmer unterstützt er unsere Gruppe schon seit vielen Jahren und gab uns hier und heute als sogenannter „Erklärbär“ einen Einblick in das Leben der Kaufläute, die ihre Waren früher auf dem Seeweg transportierten. Viele interessante Details aus der Hansezeit aber auch technische Lösungen, die uns heute als museal erscheinen wurden in einem kleinen Vortrag und einer Besichtigung an Bord vermittelt. Man konnte erkennen, dass der Verein und speziell auch unser Gastgeber mit viel Herzblut das Schiff und seine Vergangenheit zum Leben erwecken.
Bei einer im Anschluss für uns vorbereiteten Kaffeetafel konnten alle ihre Eindrücke noch einmal Revue passieren lassen und im persönlichen Gespräch das eine oder andere Detail besprechen. Ein sehr schöner Nachmittag für den wir uns bei allen Beteiligten, speziell bei Andreas Vieweg, recht herzlich bedanken möchten.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Begegnungswochenende für Menschen mit Schädelhirnverletzungen

ZNS-Hannelore Kohl Stiftung, Akademiehotel der DGUV, Dresden vom 16.06. – 18.06.2017

Simone und Klaus im Rollstuhl-Transportfahrrad

Neuorientierung in einer veränderten Lebenslage nach einem erworbenen Hirnschaden bedarf Unterstützung, die die ZNS-Hannelore Kohl Stiftung in vielerlei Hinsicht anbietet. Mobilitätstraining, Sport- und Entspannungsangebote sowie Kreativworkshops und offene Gesprächsrunden standen an diesem Erlebniswochenende im Akademiehotel der DGUV auf der Tagesordnung. Acht Mitglieder unserer Gruppe konnten dank Unterstützung der Ärztenetzwerks „HaffNet“, mit Sitz in Ueckermünde, die Fahrt nach Dresden antreten, um hier drei erlebnisreiche Tage zu verbringen. Hiermit schon einmal ein herzliches Dankeschön für diese Hilfe. Der Freitagnachmittag stand ganz im Zeichen von Sport und Entspannung, was vielen Teilnehmern nach einer mehr oder weniger langen Anreise sehr entgegenkam. Die Moderatoren der Veranstaltung leisteten schon beim Auftakt hervorragende Arbeit! So gestalteten völlig unbekannte Menschen mit vollkommen unterschiedlichen Krankheitsbildern in kürzester Zeit ein harmonisches Miteinander, was seines gleichen sucht. Erschöpft aber glücklich und zufrieden ließ man dann den Abend bei einem gemeinsamen Essen und einem mehr oder weniger langen Aufenthalt in der „Sportsbar“ ausklingen.
Der eigentliche Höhepunkt des Wochenendes war dann aber am Samstag die gemeinsame Fahrradausfahrt entlang der Elbe. Unterstützung kam vom Radkultur-Zentrum Vogtland e.V. der mit einer Vielfalt von diversen Handicap Bikes anreiste und für fast jeden ein passendes Fahrrad zur Verfügung stellen konnte. Gut, wo Licht ist, ist auch immer etwas Schatten, was heißen soll, dass die Bedürfnisse und Erwartungen nicht für wirklich jeden erfüllt werden konnten. Ein Umstand, der aber durch viele andere positive Erlebnisse kompensiert wurde. Somit ging es mit Liegerad, Dreirädern und Tandems in verschiedensten Ausführungen, einem Rollstuhl-Transportfahrrad und auch normalen Tourenrädern von Dresden in Richtung Pillnitz auf dem Elberadweg auf Tour. Der Wettergott der vormittags noch Wolken und kalten Wind schickte, hatte auch ein Einsehen und gönnte den Radlern herrlichsten Sonnenschein. Für viele eine riesige Herausforderung, die aber mit Bravour gemeistert wurde. Das Strahlen in den Gesichtern und der Stolz auf das Erreichte waren das Zeichen für alle, auch für die Organisatoren, alles richtig gemacht zu haben. Ein Großteil der Truppe war dann aber doch nicht so geschafft, dass ein Kegelabend auf der hoteleigenen Bahn den Tag krönte. Für den Sonntag hatten die Veranstalter, bevor wir wieder die Heimfahrt antraten, noch einige Workshops vorbereitet, die je nach Interessenlage genutzt werden konnten. Vom kreativem Malen über Tanzen bis hin zur einer Gesprächsrunde über das Leben in einer Beziehung mit Behinderung standen da die verschiedensten Angebote zur Auswahl.
Ein sehr kreatives, teilweise aber auch anstrengendes Erlebniswochenende ging dann mit einem gemeinsamen Mittagessen für alle aber doch dann viel zu schnell zu Ende. Wir bedanken uns bei der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung, bei Herrn Carsten Freitag sowie beim Klaus und Reiner für die herrlichen drei, wie man im Rheinland sagen würde, „tollen Tage“!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Mittwoch der 07.06.2017, Bowlingbahn Haffhus Ueckermünde

Weil das Kegeln in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika Glücksspielcharakter annahm, wurde es dort verboten. Aber wo Verbote ausgesprochen werden, findet sich auch immer wieder eine Lösung diese zu umgehen. Es wurden den 9 Kegeln einer hinzugefügt, die Anordnung wurde verändert und sie wurden zukünftig Pins genannt und somit wurde aus Kegenl Bowling. Eine tolle Sache, der wir unseren heutigen Bowlingnachmittag mit zu verdanken haben. Ganz besonders bedanken wir uns aber bei Nicole Winkler, Ricardo Jorges und dem Service-Team des Haffhus Ueckermünde/Bellin, was uns einen sehr schönen Nachmittag bereitet hat. Auf Einladung der Inhaber konnten wir uns auf der Bowlingbahn so richtig „austoben“. Sport und Spiel gehören ja schon längst zum den regelmäßigen Aktivitäten unserer Gruppe, wobei jeder nach seinem Handicap mehr oder weniger aktiv dabei ist. Somit ist es auch nicht wirklich wichtig eine Wertung nach Punkten abzugeben, sondern einfach in die zufriedenen Gesichter zu schauen, die damit beweisen wie sehr sie die Gruppentreffen genießen. Geselligkeit erleben, abschalten zu können vom anstrengenden Alltag oder einfach auch mal Sorgen zu teilen ist für viele ein Grund unsere Gruppentreffen regelmäßig zu besuchen. Wenn wir dann noch von sozial engagierten Menschen wie Nicole Winkler und Ricardo Jorges unterstützt werden, kann man doch trotz vieler Probleme die die Krankheit mit sich bringt, relativ entspannt das Leben „genießen“!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Mitwoch der 10.05.2017 - Schlaganfalltag

Einen unserer wichtigsten Termine im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit hatten wir heute Nachmittag im EKZ Haff-Center in Ueckermünde-Ost. Anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen den Schlaganfall errichteten wir hier einen „Infopoint“ zum diesjährigen Motto des Schlaganfalltages „Gesundheit braucht Motivation. Unterstützt wurden wir hierbei von Thomas Krüger, Chefarzt der Stroke Unit, am Ueckermünder AMEOS-Klinikum. Voll motiviert und ausgestattet mit reichlich Informationsmaterial, das uns die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zur Verfügung stellte, konnten wir den ein oder anderen Interessierten zur Schlaganfallproblematik beraten. Wenn sich auch an diesem verregneten Nachmittag die Zahl der Besucher unserer Veranstaltung in Grenzen hielt, ist doch jeder Erreichte einer mehr der im Ernstfall durch Aufklärung helfen kann. Menschen zu erreichen, ihnen zu vermitteln, was in einer Notsituation zu tun ist und aber auch Hilfestellung zu geben, wenn Betroffene nicht mehr weiter wissen, ist ein grundsätzliches Anliegen unserer ehrenamtlichen Gruppenarbeit. Somit war nicht unbedingt die Quantität der Besucher an unserem Stand, sondern die Qualität der geführten Gespräche als zielführend anzusehen.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Therapeuten mit SHG Schlaganfall auf Reisen

Ihr zehnjähriges Firmenjubiläum nahmen Katja Kaßburg und Romy Plagemann zum Anlass um etwas tiefer in die Tasche zu greifen als wie man es von ihnen gewohnt ist. Die beiden Logopädinnen aus Ueckermünde engagieren sich schon seit einigen Jahren für diverse soziale Projekte und im speziellen auch bei der Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten und Angehörige vom DRK K-V Uecker-Randow e.V.
Da sie sich beruflich viel mit Menschen die krankheitsbedingt an Sprech-, Sprach- oder auch Schluckstörungen leiden beschäftigen, ist das Thema Schlaganfall für sie ein immer wiederkehrendes Krankheitsbild im langjährigen Berufsalltag. Oft verlieren Menschen mit Sprech- und Sprachstörungen ihre sozialen Kontakte und geraten dadurch in eine gesellschaftliche Isolation. Um hier mit entgegenzuwirken luden die beiden Frauen schon im Herbst des letzten Jahres, anlässlich des Weltschlaganfalltag, die Mitglieder der Selbsthilfegruppe zu einem gemeinsamen Tagesausflug ein. Gesagt, geplant und getan wurde dann für Mittwoch den 26.04.2017 ein Bus gechartert der die Reisegruppe nach Stralsund bringen sollte. Ein Besuch im OZEANEUM stand hier auf der Tagesordnung der bei allen beteiligten einen großen Eindruck hinterließ. Eine im Voraus gebuchte Führung vermittelte viel Wissenswertes über das „Meer vor unserer Haustür“, die Ostsee und der anschließende private Rundgang tat sein Übriges dazu. Hellauf begeistert und dankbar zugleich begaben wir uns dann noch zu einem Abstecher auf die Insel Rügen. Das Überfahren der imposanten Rügenbrücke, viele von uns kennen diese nur aus dem Fernsehen, war ein Erlebnis was Menschen mit gravierenden Mobilitätseinschränkungen auch nicht jeden Tag haben. Aber das eigentliche Ziel war die „Alte Pommernkate“ in Rambin wo wir uns zum Mittagessen „verabredet“ hatten. Regionale Speisen in herzlicher Atmosphäre und dazu anregende Gespräche über das gerade eben erlebte ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Der angeschlossene „Rüganer Bauernmarkt“ und die „Inselbrauerei“ versetzten den einen oder anderen anschließend noch in einen mehr oder weniger großen „Kaufrausch“ oder luden einfach nur zum „gucken aber nicht anfassen“ ein. Ein rundum gelungener Ausflug der allen viel Freude bereitet hat. Ein herzlicher Dank geht auch an Torsten Jacob vom gleichnamigen Reisunternehmen der uns mit seinem Bus sicher und entspannt an unser Ziel brachte.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Fundraising durch Crowdfunding, Ehrenamtstiftung M-V informiert

Gunnar van der Pütten, Susann Plant ( Ehrenamtsstiftung ) und Harald Viestenz, v.r.

Der 1. Fundraising-Tag M-V, organisiert von der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement Mecklenburg-Vorpommern, stand unter dem Motto „Guter Zweck sucht Mittel“. Auf Einladung der Organisatoren nahmen Gunnar van der Pütten und Harald Viestenz als Vertreter der SHG Schlaganfall Torgelow am Freitag, den 07.04.2017 an dieser Veranstaltung teil. Aus dem gesamten Bundesland kamen Vertreter verschiedenster gemeinnütziger Initiativen, Vereinen oder Organisationen nach Rostock um sich zu diesem Thema Informationen einzuholen. Da die ehrenamtliche Arbeit in vielen Bereichen doch relativ unterfinanziert ist und immer wieder Projekte oder laufende Kosten nicht oder nur mit großem Aufwand realisiert werden können ist den Ehrenamtlern so ein Angebot mehr als willkommen. Mit ihrem Engagement unterstützt die Bürgerstiftung M-V hier schon seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätige Organisationen. Fundraising, übersetzt Mittelbeschaffung, durch das internetbasierte Crowdfunding war das zentrale Thema der heutigen Veranstaltung, die von Susann Plant und Maria Acs als Mitarbeiterinnen der Stiftung moderiert wurde. Nach einführenden Worten durch Frau Hannelore Kohl, 1. Stiftungsvorsitzende, kamen ohne große Umschweife auch gleich die Referenten zu Worte. Frau Christina Wegner von betterplace.org und Herr Markus Streichardt von startnex.com erläuterten die Profile ihrer Internetplattformen und gaben erste Informationen wie man hier ein Crowdfunding zum Einwerben von Gelder für Projektfinanzierungen erstellen kann. Diese wurde anschließend in Workshops, welche die jeweiligen Projektleiter moderierten im Detail vertieft. Weiterhin gab es Anregungen wie man durch gezielte Maßnahmen andere für seine ehrenamtliche Arbeit begeistern kann um Mitstreiter und Unterstützer zu mobilisieren. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist die Öffentlichkeitsarbeit die bei potentiellen Förderern Aufmerksamkeit und Begeisterung generieren kann. Wir, als Selbsthilfegruppe hoffen mit diesen Informationen einen Schritt weiter zu kommen um anstehende, finanziell nicht gedeckte Projekte eventuell auf die Beine stellen zu können. Hierfür bedanken wir uns bei den Organisatoren dieser Veranstaltung und bei allen Beteiligten die diesen Tag sehr informativ gestalteten.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Mittwoch der 05.04.2017, DRK-Sozialstation Torgelow

Eigentlich wurde heute Nachmittag nur „geschmatzt und geschwatzt“! Wenn drei Gruppenmitglieder kurz aufeinander Geburtstag hatten und jeder einen Kuchen oder sogar Torte auf den Tisch stellt, bleiben ja auch nicht mehr viele Möglichkeiten offen. Immer hatte irgendwer den Mund voll oder wenn man nicht gerade am „schmatzen“ war, versuchte der eine oder andere darüber zu „schwatzen“. So kamen wir wegen der „maßlosen Völlerei“ auch nur kurz dazu noch die letzten Details für unseren geplanten Ausflug zum Ozeaneum nach Stralsund zu erörtern und ließen dann auch den Dingen ihren Lauf. In Anbetracht der besonderen Situation ist unserem „Fotobeauftragten“ nicht einmal ein „ordentliches Bild“ gelungen. Sorry! Mit reichlich Vorfreude auf diese gesponserte Reise und mit reichlichen Kalorien im Magen fanden dann auch alle wieder den Weg nach Hause.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Samstag der 25.03.2017, Pasewalk

Bereits zum 10. Mal finden im Jahr 2017 in Mecklenburg-Vorpommern die sogenannten "Ehrenamtsmessen" statt. Aussteller aus allen Bereichen der sozialen Arbeit bekommen hier eine Plattform, Interessierten ihr Engagement vorzustellen und für eine ehrenamtliche Mitarbeit zu werben. Weiterhin besteht bei solchen Veranstaltungen die Möglichkeit sich zu vernetzen und neue Kontakte zu knüpfen. Auf Einladung des DRK-KV konnten wir heute in Pasewalk, in den Räumen des Historischen „U“ mit einem eigenen Infostand für unsere Gruppe werben und das Thema Schlaganfall einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Unterstützt durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, die uns diverse Informationsmaterialien bereitgestellt hat, gestalteten wir einen Messestand, der rege besucht wurde. Noch immer wissen viel zu wenige Menschen wie man mit einem Schnelltest, dem sogenannten FAST-Test, Schlaganfallsymptome erkennen kann und wie dann richtig zu reagieren ist. Auch welche Folgen diese schwere Erkrankung haben kann und wie man trotz Schlaganfall ein Leben danach führen kann, steht bei uns immer im Focus der Beratungsgespräche. Unser kleines „Messeteam“ engagierte sich hier und heute unermüdlich um immer wieder zu erläutern, was es für alle Beteiligten und damit sind nicht nur die Patienten gemeint, bedeutet einen Schlaganfall zu erleiden. Familienangehörige, Freunde und das komplette soziale Umfeld sind Betroffene und somit direkt mit dem Thema konfrontiert. Hier liegt oft das wirkliche „Problem“, denn wenn das Umfeld falsch reagiert, sind viele Patienten hoffnungslos verloren. Unsere Selbsthilfegruppenarbeit ist dabei ein hilfreiches Angebot um mit der neuen Situation zurecht zu kommen.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten

Mittwoch der 22.03.2017, Hoppenwalde

Ein relativ neues Mitglied unserer Gruppe stellte heute Nachmittag den einen oder anderen „alten Hasen“ beim Frühjahrskegel in Hoppenwalde in den Schatten. Das erste Mal dabei, zeigte Jana O. was sie so drauf hat und belegte mit Abstand gleich den ersten Platz in der Kategorie „Frauen mit Handicap“. Es folgen auf den Plätzen Renate B. und Achim S. der als Angehöriger eigentlich außer Konkurrenz mitkegeln durfte. Aber alle Platzierungen waren nicht so viel Wert wie der Spass, den wir gemeinsam hatten.
Trotz diverser körperlicher Einschränkungen hat doch fast jeder mit seiner individuellen Technik die Kugeln über die Bahn bekommen und den einen oder anderen Kegel zu Fall gebracht. Neu zu uns gestoßen sind Jana und Heiko A. aus dem Raum Pasewalk. Ein taffes Paar, das sich trotz der schweren Krankheit nicht unterkriegen lässt. Jana A. hat nach ihrem zweiten Schlaganfall viel im Netz recherchiert und ist dabei auf unsere Internetseite gestoßen. Nach kurzer Telefonkonferenz mit unserem Gruppensprecher stand sie mit Ihrem Mann Heiko heute vor der Tür und beide waren sichtlich überrascht von unserer lockeren und quirligen Art. Mit positiven Eindrücken und einem guten Gefühl verabschiedeten sie sich dann auch und versprachen baldmöglichst wiederzukommen. Um den „Kalorienhaushalt“ auszugleichen, gab es dann aber noch diverse Leckereien aus der Backstube der Familie Müller und der Kaffeeautomat musste auch noch zu Höchstleistungen motiviert werden. Denn ohne neuen „Dampf auf dem Kessel“ wollte keiner den Weg nach Hause antreten.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Mittwoch der 08.03.2017, DRK-Sozialstation Torgelow

Förmlich versunken in einem Meer von Blumen strahlte heute Nachmittag die Kaffeetafel, die Heiderose liebevoll hergerichtet hatte. Es gab dafür auch einen ganz besonderen Grund. Denn heute am Weltfrauentag standen die Damen in unserer Gruppe ganz besonders im Mittelpunkt. Nicht dass wir sie ansonsten vernachlässigen, schenkten wir ihnen am heutigen Ehrentag aber doch noch etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst. Mit Blumen und lobenden Worten würdigte Gunnar die Arbeit unserer „Mädels“ und ihr unermüdliches Engagement bei vielen Aktivitäten unserer Gruppe. Aber auch die Energie und der Lebenswille, die viele von ihnen auszeichnet, sind anlässlich dieses besonderen Tages hervorzuheben. Wenn es einen „Orden“ geben würde, könnten sie sich diesen heute dafür anstecken!
Nach einigen organisatorischen Absprachen zu den nächsten anstehenden Terminen gingen wir fließend zum gemütlichen Teil über der den Rest des Treffens bestimmte. Fröhlich und zufrieden klang dann der Nachmittag bei anregender Konversation aus.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

11. ZNS- Nachsorgekongress, Berlin am 02.03./03.03.2017

In der Arbeitsgemeinschaft „Teilhabe, Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung“ haben sich neben der ZNS Hannelore Kohl Stiftung weitere namhafte Gesellschaften und Verbände zum Wohle der Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen vernetzt. Das übergreifende Motto „Nachsorge miteinander gestalten“ bestimmte in Hinsicht auf das neue Bundesteilhabegesetz den 11. Nachsorgekongress in Berlin. Zur Eröffnung wurde der Hannelore Kohl Förderpreis 2016 an eine namhafte Wissenschaftlerin, die auf dem Gebiet der Blutgerinnung im Rahmen der Schädel-Hirn-Trauma-Erkrankung forscht, verliehen. Dr. Kristina Schröder (MdB) und Prof. Dr. Christian Gerloff würdigten in ihrer Laudatio die engagierte Arbeit von Frau Dr. Sahra Hopp-Krämer, die hier für Ihre Forschungsarbeit ausgezeichnet wurde. Der weitere Kongressverlauf wurde durch Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops recht interessant und wissenswert gestaltet. Aussteller verschiedenster Branchen von Rehatechnik bis Selbsthilfevernetzung rundeten die Veranstaltung mit vielen Angeboten und Informationen ergänzend ab. Neue Kontakte und alte Bekannte verschmolzen hier wieder zu einem Pool, der durch weitere Vernetzung sehr hilfreich für jeden einzelnen sein kann. Die grundsätzliche Aussage, dass in den letzten Jahren viel erreicht wurde, ermutigt alle Beteiligten die noch vor uns liegen Hürden für die Gestaltung einer gerechteren Gesellschaft in der alle Beteiligte sich wiederfinden anzugehen.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Montag der 27.02.2017, Pasewalk

Die LAG Selbsthilfekontaktstellen M-V hat wie in den Jahren zuvor auch dieses Mal wieder ein Treffen der verschiedensten Selbsthilfegruppen unserer Region in Pasewalk organisiert. Federführend für dieses Treffen organisierte Ute Kammler von der Selbsthilfekontaktstelle Rostock mit Unterstützung des Pasewalker Verein Brückenbauer e.V. einen sehr informativen Erfahrungsaustausch. Selbsthilfegruppenvertreter verschiedenster Krankheitsbilder wie Krebs, Diabetes, Osteoporose oder Schlaganfall tauschen hier Erfahrungen aus und gaben sich gegenseitig Anregungen für die Organisation ihrer ehrenamtlichen Gruppenarbeit. Wenn auch die Krankheitsbilder sich grundsätzlich unterscheiden, sind doch die Sorgen und Nöte bei der Organisation einer attraktiven Gruppenarbeit weitgehend die Gleichen.
Ein Hauptanliegen des heutigen Treffens war es über die Arbeit des Sozialverband VDK zu informieren. Als stellvertretender Vorsitzender des Kreisverband Vorpommern-Greifswald erläuterte Bernd Gründer die wesentlichen Geschäftsfelder des Verbandes und beantwortete diverse Fragen zum Thema. Als Sozialverband unterstützt der VDK seine Mitglieder in Fragen zur Rente, Schwerbehinderung, Pflegebedürftigkeit und nicht zum Schluss auch bei Rechtsstreitigkeiten vor dem Sozialgericht. Für viele Betroffene eine sinnvolle Unterstützung um ihren schon so sehr anstrengenden Alltag zu meistern. Das Angebot der LAG solche Treffen zu organisieren, wird von allen Teilnehmern sehr geschätzt und der Bedarf die Unterstützung für unsere Region auszubauen, ist allein schon durch die Anwesenden am heutigen Tag dokumentiert. Herzlichen Dank an die Organisatoren!

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Mittwoch der 22.02.2017, DRK-Sozialstation Torgelow

Für Menschen mit hirnorganischen Schäden und Mobilitätsteinschränkungen gibt es kaum Beratungsangebote zu Themen wie Sicherheit, Opferschutz oder Straftatenprävention. Wie Senioren sind auch sie oft leichte „Beute“ für Taschendiebe, Trickbetrüger oder Haustürgeschäfte mit kriminellem Hintergrund. Um hier vorzubeugen haben wir uns den Präventionsbeauftragten unseres Landkreises für eine Infoveranstaltung eingeladen. Mit sehr anschaulichen Beispielen verdeutlichte Harald Brose uns wie einfach es doch ist unaufmerksame Menschen, und da gehören nicht nur Senioren oder Behinderte dazu, zu bestehlen oder zu betrügen. Oft reichen kleine Unaufmerksamkeiten im Alltag schon aus und die Geldbörse oder Handtasche ist verschwunden. Es ist erschreckend mit welcher kriminellen Energie und Professionalität die Täter zu Werke gehen. Nach diesem sehr anschaulichen Vortrag gab es auch gleich großen Gesprächsbedarf in unserer Runde. Fragen, Standpunkte und Meinungen konnten mit dem Referenten direkt im Anschluss ausgetauscht werden. Ein sehr informeller Nachmittag für dessen Gestaltung wir uns bei Herrn Brose recht herzlich bedanken möchten.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütte i.A.d.SHG

Mittwoch der 08.02.2017, DRK-Sozialstation Torgelow

Die ersten Treffen im Jahr sind noch von einer gewissen „Wintermüdigkeit“ geprägt. In unserem „Quartier“, der DRK-Sozialstation Torgelow hatte Heidi, der gute Geist des Hauses, wieder alles perfekt hergerichtet. Der gedeckte Tisch regte auch sofort zur Konversation an, womit auch keine Langeweile aufkam. Da wir uns ja noch im „Schlechtwettermodus“ befinden sind unsere Aktivitäten auch noch ein wenig zurückgefahren. Aber das bedeutet nur, dass wir Kräfte fürs Frühjahr sammeln um gestärkt aus dem „Winterschlaf“ zu erwachen. Die Bären machen es so ähnlich und das kann nicht verkehrt sein denn evolutionstechnisch machen die das schon sehr lange und sind sehr erfolgreich dabei.
Einige organisatorische Sachen standen dann aber doch auf der Tagesordnung. Der Jahresarbeitsplan wurde abschließend besprochen. So, dass wir jetzt einen „Fahrplan“ für das Gruppenjahr haben. Weiterhin konnten wir die Aktion „Sozialkarten“ unseres Partners, des Lila-Bäckers, erfolgreich starten. Die Bestellten Karten sind eingetroffen und die ersten konnten auch schon verteilt werden. Ein super Engagement des Unternehmens um sozial schwächer gestellten Menschen beim Erwerb der wichtigsten Backwaren finanziell entgegen zu kommen. Sieglinde und Dieter „krönten“ den Nachmittag noch mit Griebenschmalz aus eigener Herstellung das sie zur Verkostung auf frischen Brötchen servierten. Eine willkommene Abwechslung die sehr gut ankam womit jeder von uns gestärkt die Heimfahrt antreten konnte.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Mittwoch der 25.01.2017, DRK-Sozialstation Torgelow

Nicht dominierend aber sehr interessant war das, was sich so am Rande unseres heutigen Gruppentreffens abspielte. Die „Stricklieseln“ Renate, Birgit und Sieglinde ließen die Nadeln „klappern“ und kamen in Gemeinschaftsarbeit (siehe Foto),Masche für Masche dem, was immer da auch entstehen sollte, recht schnell näher. Handarbeit in seiner „perfektesten“ Variante war da zu bewundern! Die durch vielerlei andere Verpflichtungen heute etwas „kleinere“ Runde machte aber trotzdem richtig Spaß. Heiko unterhielt uns mit einigen kurzen Anekdoten über den gerade beendeten Thailand-Trip und Benno viel ein riesen Stein vom Herzen als er berichten konnte, dass seine Sorgen über die Hilfe im Haushalt auch Geschichte sind. Nachdem sein ihn bis dahin betreuender Pflegedienst, die Leistung nicht mehr erbringen konnte haben wir recht unkompliziert Ersatz organisieren können. Auch so ein Vorteil, wenn man in einer gut funktionierenden Selbsthilfegruppe organisiert ist. Mit viel Vorfreude auf das nächste Treffen hallte dann auch schon bald wieder ein Tschüss und kommt alle gut nach Hause durch den Raum, so dass ein gemütlicher Nachmittag viel zu schnell zu Ende ging.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

Mittwoch der 11.01.2017, DRK-Sozialstation Torgelow

Da ist es nun das neue Jahr und wenn man ehrlich ist, fühlt es sich auch nicht viel anders an als das vergangene. Ja eine neue Jahreszahl muss man hinter das Datum setzen und die eine oder andere neue gesetzliche Regelung ist in Kraft getreten, aber wirklich geändert hat sich doch auch nichts. So mussten wir auf unserem ersten Treffen auch feststellen das wir doch alle die alten geblieben sind und das ist auch gut so. Nach der „Neujahrsansprache“ durch unseren Gruppensprecher, Gunnar, gingen wir dann auch schnell zur gewohnten Tagesordnung über. Begleitet von Kaffee und Kuchen erörterten wir schon mal den grob abgesteckten „Jahresarbeitsplan“ und verständigten uns auf einige Termine die hier schon fest verankert sind. Mit Anregungen und Vorschlägen aus der Gruppe heraus wollen wir bis spätestens Ende Februar unsere Planung vervollständigt haben. Damit war dann auch der offizielle Teil für heute erledigt und wir kamen zu einer interessanten Schilderung eines unserer neuen Mitglieder. Jana O., hatte uns ja schon im Dezember berichtet, dass sie eine neue Therapieform testen möchte die noch relativ unbekannt ist. Die sogenannte Lahsit-Therapie. Dazu hat sie sich mit ihrem Ehemann nach Bayern aufgemacht und hat uns heute ausführlich darüber berichtet. Lahsit, eine Hand-Arm-Schulter Intensivtherapie zur Rehabilitation der Hand- und Armfunktion mit modernster Robotik. Angeboten wird diese von LABORN Hand- und Ergotherapie in Ergoldsbach. Eine Therapie die auf den ersten Eindruck viel Hoffnung macht, aber leider von den gesetzlichen Krankenkassen noch nicht übernommen wird. Wie so vieles muss sich auch diese neue Therapieform erst durch fundierte Ergebnisse und nachweisliche Erfolge eine Anerkennung als medizinische Leistung mit nachhaltiger Wirkung erkämpfen. Die Möglichkeit einer Einzelfallentscheidung bei begründeter medizinischer Indikation steht aber jedem Patienten offen. Also, nichts unversucht lassen wenn auch die Hürden oft sehr hoch erscheinen. Der Erfolg gibt einem in den meisten Fällen Recht!
Abgerundet wurde der heutige Nachmittag durch eine Kostprobe spanischer bzw. mallorquinischer Spezialitäten die Ulrike von ihrem Auslandspraktikum mitbrachte.

Harald Viestenz, Gunnar van der Pütten i.A.d.SHG

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