2018

Mittwoch der 14.November 2018, Rathaus Ueckermünde

Der Schlaganfall, eine der heimtückischsten Krankheiten, die es da irgendwo gibt. Eben noch gelacht, getobt, gearbeitet oder vieles andere mehr und von einer Sekunde auf die andere, also auf einen Schlag, ist alles anders. Kaum einer kann sich das vorstellen und geschweige denn, sich auf diesen Fall vorbereiten. Wir, die Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten und Angehörige haben diese Erfahrungen machen müssen und glaubt es uns, es wäre nicht nötig gewesen. Aus diesem Verständnis heraus sind wir unermüdlich um Aufklärung bemüht, um eventuell anderen dieses Erlebnis ersparen zu können. Da das im öffentlichen Raum sinnvoll ist, suchen wir immer wieder Orte, an denen man einer breiten Öffentlichkeit das Thema näher bringen kann. Mit der Stadtverwaltung Ueckermünde und in der Person des 1. stellv. Bürgermeisters sowie Bau- und Ordnungsamtsleiters Herrn Jürgen Kliewe, haben wir einen Ort und einen Menschen gefunden, der dem Thema sehr offen gegenüber steht. Anlässlich unserer Veranstaltung zum Weltschlaganfalltag, wo er unser Gast war, sind wir ins Gespräch gekommen und haben bei Ihm offene Türen gefunden. Er hat uns im Foyer der Stadtverwaltung einen Platz für unsere Infotafeln angeboten, den wir für unbestimmte Zeit nutzen können. Mit dem Hintergrund, dass hier im Rathaus von Ueckermünde doch reger Publikumsverkehr herrscht, ist es sehr wahrscheinlich den einen oder anderen auf unser Anliegen aufmerksam machen zu können. Unter dem Motto: Haben wir nur einen mit unseren Informationen erreicht, ist es aber immer einer mehr, der im Ernstfall das Richtige tun kann! Dazu trägt hoffentlich auch diese Infowand im Rathaus von Ueckermünde bei. Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Freitag der 09.November, MediClin Reha-Zentrum, Plau am See

Die GIGER MD® Therapie ist eine effiziente Behandlungsmethode bei einer Hemiparese auch speziell nach einem Schlaganfall. Sie regt dabei eine Reorganisation des ZentralenNervenSystem an. Damit ist es möglich durch ein spezielles Training, das Gehirn auf neue Bewegungsmuster zu schulen und neue neuronale Verbindungen zu schaffen. Ziel der Bewegungstherapie ist es Lähmungen teilweise rückgängig zu machen, die Muskulatur zu kräftigen und die Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Durch eine Publikation in der Zeitschrift „Not“ sind wir darauf aufmerksam und auch neugierig geworden. Nach einem Mailkontakt und diversen Telefonaten mit dem Hersteller, der sein zu Hause in der Schweiz hat, fanden wir auch hier bei uns in Mecklenburg-Vorpommern eine Möglichkeit uns praktisch zu informieren. Das MediClin Reha-Zentrum in Plau am See, das diese Therapieform schon seit längerem anbietet, hat sich bereiterklärt uns einmal das Gerät und die damit verbundene Therapie zu erläutern. Somit konnten wir heute mit drei Mitgliedern unserer Gruppe, die alle eine spastische Halbseitenlähmung haben, unter Anleitung von Frau Grabow, Leiterin der Abteilung Bewegungstherapie der Klinik, einen kurzen theoretischen und praktischen Einblick in den Therapieablauf erhalten. Eine neue Erfahrung die wir nicht missen möchten, wobei ein wirklich messbares Ergebnis erst nach regelmäßigem Training zu erwarten ist. Da diese Geräte aber in der Anschaffung hohe Kosten verursachen wird das für uns eine Illusion bleiben damit dauerhaft trainieren zu können. Wir danken Frau Catrin Grabow für ihre ausführlichen Erläuterungen und dafür dass sie uns die Möglichkeit eingeräumt hat vor Ort einen Praxistest zu machen.

Mittwoch der 07.November 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Den Weltschlaganfalltag, der jährlich am 29.Oktober begangen wird, nehmen wir regelmäßig zum Anlass ein ganz besonderes Gruppentreffen durchzuführen. Um unseren Sponsoren, Unterstützern und sonstigen Helfern danke zu sagen, laden wir diese einmal im Jahr in unsere „Heiligen Hallen“, in die DRK-Sozialstation nach Torgelow zum gemütlichen Beisammensein, ein. Leider ist es immer etwas schwierig den passenden Termin für alle Beteiligte zu erwischen und so kriegen wir kaum alle immer unter einen Hut. Ein Umstand der sich aber kaum ändern lässt.
In seiner Ansprache ließ unser Gruppensprecher Gunnar noch einmal die wichtigsten Aktivitäten des Jahres Revue passieren und dankte im Namen aller Gruppenmitglieder den hier Anwesen und allen anderen Helfern für ihr Engagement und die selbstlose Unterstützung unserer Gruppenarbeit. Ein ganz besonderer Dank geht an unseren Trägerverein, dem DRK-KV Uecker-Randow e.V., den der Geschäftsführer Herr Bonhoff direkt entgegennahm. Ohne diese Unterstützung könnten wir kaum so eine aktive und für alle sehr wertvolle Gruppenarbeit gestalten. Die finanzielle Absicherung unserer Gruppenaktivitäten, abgesehen von unserem Eigenanteil, konnten wir 2018 durch diverse Fördermittel erreichen. So sind wir der Landesregierung M-V durch eine Förderung aus dem Vorpommern-Fond und der Ehrenamtsstiftung M-V für eine finanzielle Unterstützung sehr dankbar. Weiterhin konnten wir so einige Projekte mit Hilfe von Spenden diverser Gewerbetreibender und Privatpersonen aus unserer Region verwirklichen. Dafür unseren herzlichen Dank! Aber auch das besondere „innerbetriebliche“ Engagement einiger Gruppenmitglieder kam zur Sprache und wurde heute und hier verbal gewürdigt.
Nach so vielen „Huldigungen“ wollten wir dann aber den Kaffee nicht kalt werden lassen und eröffneten in Anwesenheit der Vertreter der Stadt Torgelow, Frau Kerstin Pukallus und der Stadt Ueckermünde, Herrn Jürgen Kliewe das von Heiderose liebevoll hergerichtete Kuchenbuffet. In geselliger Runde fand dann noch der eine oder andere Gedankenaustausch statt, der dem Nachmittag einen würdigen Abschluss verlieh.

Freitag der 02.November 2018, Torgelow

... mit Minister Christian Pegel, Staatssekretär Patrick Dahleman und Bauamtsleterin Kerstin Pukallus.

Barrierefreiheit ermöglicht für viele gesellschaftliche Gruppen erst die weitgehende Teilhabe am öffentlichen Leben. Ob für schwerbehinderte Menschen oder für Eltern mit Kinderwagen sind Barrieren im öffentlichen Raum meistens unüberwindbare Hindernisse, die ein erfülltes Leben sehr erschweren oder teilweise unmöglich machen. Deshalb war es uns eine ganz besondere Freude einer Einladung, die hierfür einen „Meilenstein“ im öffentlichen Personenverkehr in unserer Region markiert, Folge zu leisten. Seit mehreren Jahren wurde um einen barrierefreien Bahnhof in Torgelow im Landkreis Vorpommern-Greifswald gerungen und nun ist er endlich Wirklichkeit geworden. Zur feierlichen Übergabe durch die Deutsche Bahn waren auch wir als Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten eingeladen und sind dieser erwartungsvoll gefolgt. Nach einem kurzen augenscheinlichen Überblick, den wir uns machen konnten, ging es dann auch dem Zeitplan folgend mit der der feierlichen Durchtrennung des sogenannten roten Bandes los. Christian Pegel - Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern würdigte in seiner Ansprache die Leistungen aller am Projekt beteiligten und hob hervor, dass hiermit eine Lücke im barrierefreien Bahnverkehr in der Region geschlossen wurde. Als Leiter des Regionalbereichs Ost der DB Station&Service AG bedankte sich Friedemann Kreßler für die vertrauensvolle und sehr konstruktive Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in der Landesregierung, der Stadt Torgelow, dem Fahrgastverband „Pro-Bahn“ und allen anderen Beteiligten, die an diesem zukunftsorientierten Projekt mitgearbeitet haben. Nachdem, was wir für uns feststellen konnten, ist es wieder gelungen einen weiteren Teil zum barrierefreien öffentlichen Raum zu verwirklichen. Hierzu hat nicht allein auch das Engagement des hier in Torgelow beheimateten Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann beigetragen. Nach einem kleinen Büfett, was noch zum Verweilen und zu einigen kurzen „Plaudereien“ am Rande einlud, wurde der Bahnhof dann doch wieder seiner wirklichen Bestimmung überlassen.(Bilder)

Samstag der 20.Oktober 2018, MEDIAN-KLINIK Bad Sülze

Einer Einladung des Landesverbandes für die Rehabilitation der Aphasiker in Mecklenburg-Vorpommern e.V. folgend, nahmen einige Mitglieder unserer Gruppe, heute am 11.Aphasietag in der MEDIAN-KLINIK in Bad Sülze teil.
Im Voraus möchte ich gleich einen Satz wiedergeben der mich/uns doch sehr beeindruckt hat. „Wir Aphasiker haben nur unsere Sprache, aber nicht unseren Verstand verloren!“ Ein in der Gesellschaft oft anzutreffender Zustand und Vorurteil mit dem sich die Menschen mit einer Sprech- und Sprachstörung immer wieder auseinandersetzen müssen. Unwissenheit erzeugt oft Unverständnis wogegen wir mit Aufklärung ankämpfen wollen aber auch müssen.
Die Veranstaltung in der Rehaklinik von Bad Sülze, die gleichzeitig Aphasie-Regionalzentrum ist, wurde mit einem kurzen aber sehr beeindruckenden Film mit dem Inhalt „Mitbetroffen“-Angehörige von Menschen mit Aphasie eröffnet. Danach ging es auch gleich zum selben Thema in die erste Podiumsdiskussionsrunde. Es berichteten Angehörige von Betroffenen über ihre Erfahrungen im familiären aber auch gesellschaftlichen Zusammenleben mit Aphasikern und die sich daraus ergebenen Hürden. Ein Thema was allen Anwesenden aus dem Herzen Sprach und auch nach Abschluss der Gesprächsrunde in aller Munde blieb. Ein weiteres Thema waren die Probleme, die Betroffene bei der Rückkehr in den Alltag bewältigen müssen. Hier beantworteten Mediziner, Logopäden und Sozialarbeiter der Rehaklinik die Fragen der Teilnehmer sehr offen und ausführlich. Mit in der Runde war auch der Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Crone, der ebenfalls zu diversen Themen Stellung nahm und auf seinem Notizblock doch so einiges niederschrieb, was in Schwerin weiterbesprochen werden muss.
Der Nachmittag wurde dann aktiv mit Workshops zum Thema Bewegung und Kreativität gestaltet und die Veranstaltung schloss mit einer kulturellen Darbietung umrahmt von Kaffee und Kuchen.
Mit einem sehr guten Gefühl und voller Dankbarkeit an die Organisatoren und allen fleißigen Helfern, die uns an diesen Tag mit ihrem Engagement unterstützt haben, traten wir dann unsere Heimreise an.

Mittwoch der 10.Oktober 2018, Hoppenwalde

Mit einem kräftigen "Gut Holz" begann und endete heute unser Gruppentreffen auf der Kegelbahn der Familie Müller in Hoppenwalde. Mit unserem alljährlichem "Herbstkegeln" beenden wir auch unsere "Sommereventsaison" und ziehen uns dann zum nächsten Treffen am 24.Oktober in unser "Winterquartier", in die DRK-Sozialstation nach Torgelow zurück. Einen Winterschlaf wird es da aber nicht geben denn auch für die "schlechte" Jahreszeit haben wir so einiges geplant. Uns wird auf jeden Fall nicht langweilig werden, das ist versprochen!

12.HaffNet Gesundheitstag, Ueckermünde am 22.September 2018

Unser "Messeteam" auf dem 12.HaffNet Gesundheitstag

Für eine Kleinstadt mit rund 10.000 Einwohnern und einer Wetterlage, die am gestrigen Tag noch den 12. HaffNet-Gesundheitstag für fast undurchführbar erscheinen ließ, ging die Veranstaltung heute doch mit einem sehr respektablen Ergebnis über die Bühne. Wenn das eine oder andere Foto auch den Eindruck erweckt, dass die Besucherzahlen zu wünschen übrig ließen, ist das wohl eher der Perspektive unseres Fotografen und der relativ neuen Datenschutzgrundverordnung geschuldet.
Mit großem Engagement haben Horst-Erich Rapraeger und seine Kolleginnen und Kollegen zum zwölften Mal eine Messe organisiert, auf der sich viele die im Gesundheitsbusiness unserer Region tätig sind, der Öffentlichkeit präsentieren konnten. Apotheker, Pflegedienste, Sanitätshäuser, Arztpraxen, Krankenkassen, Soziale Dienste und ehrenamtlich Tätige aus dem Großraum Ueckermünde bekamen hier eine Plattform zur Verfügung gestellt, auf der sie ihr umfangreiches Leistungsspektrum vorstellen konnten. So gab es von der Blutzuckerbestimmung bis hin zur Früherkennung eines eventuellen Schlaganfallrisikos diverse Beratungsangebote, die sehr gut frequentiert wurden. Auch wir als Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten und Angehörige setzten mit unserer Anwesenheit ein Zeichen und unterstützten als sogenannte „Experten in eigener Sache“ die Mitarbeiter des AMEOS-Klinikum Ueckermünde, die am Schlaganfallbus der Firma Böhringer-Ingelheim ihren „Infopoint“ aufgebaut hatten. Der Chefarzt der Neurologie und Leiter der Stroke-Unit, Thomas Krüger, stand mit seinen Mitarbeiterinnen vielen interessierten Besuchern Rede und Antwort zu diversen Fragen rund um das sensible Thema Schlaganfall. So konnte in vielen Einzelgesprächen wieder auf das Thema „Symptome erkennen und rechtzeitig handeln“ hingewiesen werden und der eine oder andere mit etwas mehr Selbstsicherheit, was den Umgang mit einer Notsituation betrifft vom Messestand verabschiedet werden. Wir danken dem Ärztenetzwerk HaffNet für die erneute Einladung zu diesem Gesundheitstag und sind zuversichtlich, dass wir hier mit unserem Beratungsangebot doch einiges zum Kampf gegen den Schlaganfall beitragen konnten.

Gruppenreise 2018 (Stralsund-Putbus-Prora-Saßnitz/Mukran)

Unsere Gruppenreise, die unter dem Motto "Alltagskompetenz stärken und soziale Isolation vermeiden" stand, war ein voller Erfolg. Stralsund, Putbus, Prora und Saßnitz-Mukran waren die Ausflugsziele die wir angesteuert hatten. Viele Worte sind hierzu nicht zu machen. Wir lassen einfach mal die Bilder "sprechen", die unser Gruppenmotto "Zusammen ist man weniger allein" mit ihrer Wirkung voll dokumentieren. Unser Dank gilt allen die uns mit Spenden, Fördermitteln und ehrenamtlicher Hilfe diese kleine "Auszeit" vom Alltag ermöglicht haben! (Bilder ansehen)

Mittwoch der 29.August 2018, "Casas Stübchen" in Gegensee

Mit „Casas Stübchen“ in Gegensee haben Britta Bockenfeld-Bohlman und ihr Ehemann Thorsten ein Projekt verwirklicht, das schon lange auf ihrer „To-do-Liste“ stand. Etwas versteckt in der vorpommerschen „Wildnis“, vom Straßenlärm verschont aber trotzdem verkehrstechnisch gut erreichbar, liegt mitten in der Natur ein Kleinod versteckt, was man hier nicht unbedingt erwartet hätte. Das „Stübchen“ ist von mehreren kleinen, liebevoll eingerichteten Ferienhäusern, umrahmt und lädt mit seiner rustikalen Terrasse zum Verweilen ein. Verschiedene handgemachte Kuchen und Torten sowie leckeres vom Grill und aus dem Dutch Oven stehen immer von Donnerstag bis Sonntag auf der Speisekarte. Den Kuchen wollten wir dann auch selbst mal probieren und vereinbarten mit der Wirtin einen außerordentlichen Sonderöffnungstermin am heutigen Mittwoch. Voller Erwartung, was das Kuchenbuffet und die Kaffeemaschine so drauf haben, nahmen wir in fast voller Gruppenstärke auf der Terrasse vom „Stübchen“ platz und ließen uns auf das freundlichste bewirten. Und das ist auch nicht nur so dahin gesagt! Freundlichkeit und Service sind ein Markenzeichen der beiden „Neupommern“ die aber mittlerweile auch schon mehrere Jahre in unserem schönen Bundesland leben. So konnten wir heute Nachmittag in besonders entspannter Atmosphäre und bei herrlichstem Wetter auch gleich noch ein neues Gruppenmitglied „aufnehmen“. Monika W. aus Torgelow gesellte sich zu uns und war nach ihren eigenen Worten wohl das erste aber nicht das letzte Mal mit uns zusammen unterwegs. Am Rande klärten wir dann noch einige organisatorische Details für unsere bevorstehende Gruppenreise, die uns in diesem Jahr nach Stralsund und auf die Insel Rügen führen soll. Mit einem herzlichen Dankeschön an Britta und ihr Team verabschiedeten wir uns vom „Casas Stübchen“ und können mit gutem Gewissen eine Empfehlung für einen Besuch hier aussprechen.

Samstag der 25.August 2018, DRK-Blaulichttag

Organisiert vom DRK-KV Uecker-Randow e.V. und dem Ortsverband Strasburg fand heute auf dem Gelände der „Max Schmeling-Halle“ in Strasburg der 3. Blaulicht-Tag statt. Ein breites Spektrum von Mitgliedern der „Helfenden Zunft“ stellte ihre, meist ehrenamtlich organisierte, Tätigkeit vielen interessierten Besuchern vor. Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Feuerwehr, THW und diverse andere ehrenamtliche Organisationen veranschaulichten den Anwesenden durch Präsentation und Demonstration sehr eindrucksvoll ihre anspruchsvolle Arbeit. Mit einem eigenen Stand konnten auch wir unsere Selbsthilfegruppenarbeit wieder einmal einem breiteren Publikum vorstellen und das Thema ein „Schlaganfall kann jeden treffen“ öffentlich machen. Was sind die Symptome eines Schlaganfalls, wie verhalte ich mich richtig oder wie kann ich am besten helfen, sind Fragen die immer wieder gestellt wurden. Mit diversen Infomaterialien, bereitgestellt durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, gepaart mit unseren eigenen Erfahrungen, konnten wir viele dieser Fragen kompetent beantworten. Um die weit verbreitete Unsicherheit vieler Menschen doch etwas zu verbessern, weisen wir jedes Mal auf den international anerkannten FAST-Test, der auch dem medizinischen Laien recht sicher einen Schlaganfall erkennen lässt, hin. Jeder der dieses Wissen hat, ist im Notfall einer mehr der helfen kann, Leben zu retten! Aber auch der Umgang mit den Folgen einer so schweren Krankheit ist immer wieder Thema der Gespräche auf Veranstaltungen dieser Art. Oft wissen Außenstehende nichts darüber wie man sein „Leben danach“ organisieren soll oder wo man Hilfe herbekommt. Dass die Organisation in einer Selbsthilfegruppe dem einen oder anderen dabei sehr hilfreich sein kann, erläutern wir immer wieder am Beispiel unserer eigenen Erfahrungen. Begleitet vom Respekt vieler unserer Gesprächspartner konnten wir am Ende der heutigen Veranstaltung ein sehr positives Resümee ziehen und möchten uns bei den Organisatoren und allen Unterstützern recht herzlich bedanken.

Mittwoch der 15.August 2018, Ueckermünde

Wenn es um das Engagement für kranke und pflegebedürftige Menschen in Ueckermünde geht, steht der Name Holm Kolata immer ganz oben auf der Liste. Ob es die ambulante Beatmungspflege, das Pflegeheim „Zu Hause in der Pommernmühle“ und jetzt ganz neu die gerontopsychiatrische Tagespflege in Ueckermünde ist, überall sind er und seine „Mannschaft“ mit Herzblut dabei um den Alltag für kranke und hilfebedürftige Menschen und deren Angehörige etwas lebenswerter zu machen. Davon sollten wir uns, auf Einladung von Herrn Kolata, in der neueröffneten Tagespflege, die sich in den sanierten Räumen des ehemaligen Armeelazarett in Ueckermünde befindet, selbst ein Bild machen.
Modern eingerichtete und lichtdurchflutete Räume, die sehr großzügig geschnitten sind, bieten viel Platz für mobilitätseingeschränkte Menschen. Ob mit Rollstuhl oder Rollator, alles ist barrierefrei erreichbar und behindertengerecht ausgestattet. Funktional gestaltete Aufenthalts- und Ruheräume sowie ein großzügiger Speiseraum laden zum Wohlfühlen ein. Mehrere moderne Sanitäreinrichtungenen, die den Ansprüchen von Menschen mit Behinderungen vollauf gerecht werden, runden das Konzept ab. Dazu noch sehr freundliche und aufmerksame Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, was will man mehr? Wenn auch die meisten von uns noch gut in ihrer Häuslichkeit zurechtkommen, ist es doch schön zu wissen, welche Alternativen in unserer Nähe zur Verfügung stehen, um eventuell Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Unseren herzlichen Dank an Herrn Kolata und sein Team für diese Einladung und den sehr informativen Nachmittag.

Mittwoch der 01.August 2018, Eggesin

Als ökologisch ausgerichtetes Bildungszentrum präsentiert das Kahnschifferzentrum in Eggesin regionale Geschichte zum Anfassen. Es ist Teil des länderübergreifenden deutsch-polnischen Projektes "Leben am Stettiner Haff und in der Ueckermünder Heide - Umweltbildung und Geschichte" und steht allen Interessierten zu Informations- und Bildungszwecken offen. Der Verein, der übrigens nur aus ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, macht die Geschichte der Kahnschiffer aus der Uecker- und Randow-Region erlebbar und zeigt in einer Ausstellung in einem liebevoll restaurierten Hausboot Alltagsgegenstände aus verschiedenen Zeitepochen der Kahnschifffahrt. Schon im Jahr 2013 waren wir hier zu Gast und konnten uns bei unserem heutigen Besuch von der Weiterentwicklung der Anlage und dem Engagement der Vereinsmitglieder ein Bild machen. Wir waren sichtlich beeindruckt, was sich in den vergangenen fünf Jahren hier entwickelt hat und mit wieviel Enthusiasmus alle Beteiligte hier am Werk sind. Für den interessanten Vortrag und die im Anschluss liebevoll hergerichtete Kaffeetafel bedanken wir uns recht herzlich.

Mittwoch der 18.Juli 2018, Strandbad Ueckermünde

Auf Grund von unvorhersehbaren "Komplikationen" auf der Baustelle, die unser für heute angepeilten Treffpunkt, das „Casas Stübchen“ in Gegensee unerreichbar machten, wichen wir kurzfristig an den Strand von Ueckermünde aus. Wir vertauschten einfach die Termine und zogen somit den für Ende August geplanten „Strandbummel“ einfach vor. Das Treffen in Gegensee holen wir dann zu gegebener Zeit nach. Die Runde war wegen diverser Verpflichtungen einzelner auch nicht wirklich groß, so dass wir ganz unproblematisch auf der Sonnenterasse der „Strandhalle“ Platz fanden. Vorher lag aber der „obligatorische“ Spaziergang auf der Promenade hin zum Ueckerkopf vor uns. Ein Ritual was jeder auf seine Weise und nach seinem eigenen Tempo schon seit vielen Jahren bewältigt. Wenn der Hinweg auch etwas beschwerlich erscheint, motiviert sich jeder selbst doch auf dem Rückweg, da dieser meist mit Leckereien aus der Küche der Strandhalle belohnt wird. So war es auch dieses Mal wieder und so ließen wir den Nachmittag bei Kaffee, Kuchen oder einem leckeren Eisbecher ausklingen.

Mittwoch der 04.Juli 2018, MAZ "Castrum Turglowe", Torgelow

Um ein Stück Heimatgeschichte zu erleben, haben wir unser Gruppentreffen heute in das Mittelalterzentrum, das „Castrum Turglowe“ in Torgelow verlegt. Rund um die mittelalterliche Burgruine der Burg Torgelow wurde mit viel Sachverstand und Herzblut ein Freilichtmuseum aufgebaut, was in unserer Region seines Gleichen sucht. Mehrere funktionale Lehm- und Fachwerkbauten aus verschiedenen Zeitepochen dokumentieren hier das Leben der Menschen aus längst vergangener Zeit. Begleitet durch einen sachkundigen „Eingeborenen“ erfuhren wir viel Interessantes über die Arbeit und das Leben der Menschen vor hunderten von Jahren. Der „Bärtige“ erzählte wie man sich damals die Gemeinschaft in einer so ähnliche Siedlung, wie sie hier nachempfunden wird, vorstellen muss. Es war, verglichen mit unseren heutigen Lebensverhältnissen, wohl nicht immer einfach satt und zufrieden nach Sonnenuntergang auf sein Nachtlager zu fallen. Heute kaum vorstellbar, wie dieses Leben gemeistert wurde und die Menschen trotz allem auch noch glücklich und zufrieden waren.
Nach so viel „Input“, um das mal „neudeutsch“ auszudrücken, sammelten wir uns im kleinen „Burgcafe“ wo man für uns schon eine Tafel mit Kaffee und Kuchen liebevoll vorbereitet hatte. Hier konnten wir das gerade erworbene Wissen noch etwas vertiefen und unsere Gedanken zum Rundgang durch das Museum noch etwas freien Lauf lassen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für diesen sehr schönen Nachmittag, der wieder etwas Abwechslung in unseren, nicht immer so leichten Alltag, gebracht hat.

Mittwoch der 20.Juni 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Einen Tag vor dem offiziellen Sommeranfang „begrüßten“ wir diesen schon Mal mit einem zünftigen Fest in den Räumen, bzw. auf der Terrasse der DRK-Sozialstation in Torgelow. Der Duft von Grillwurst und Steak lag, bereits schon bevor alle da waren, in der Luft und machte extrem neugierig. Dieter hatte das Anheizen des Grillgerätes und das Garen von Fleisch und Wurst übernommen. Als gelernter “Schlachter“ war er für diese Aufgabe auch als einziger wirklich prädestiniert. Und es war eine gute Entscheidung ihm diese Aufgabe zu überlassen. Diverse, von Gruppenmitgliedern, selbstgemachte Beilagen, wie Kartoffel-, Nudel- und ein gemischter Salat, selbstgebackenes Brot oder ein Dessert vervollständigten das Grillbuffet. Für alle Geschmäcker war gesorgt und jeder konnte sich nach Belieben der „Völlerei“ hingeben. Am Rande versorgten uns Heidi, Gabi und Gerd vom DRK mit allem Übrigen und standen uns überaus hilfreich zur Seite. Dafür unseren herzlichen Dank!
Nachdem alle satt und wohl auch zufrieden waren, gab es noch einige organisatorische Hinweise auf schon zurückliegende Ereignisse durch unseren Gruppensprecher. So informierte er darüber, dass wir mit einer kleinen „Delegation“ auf dem zweiten Deutschen Hirntag in Erkner waren und dass jetzt die Fördermittel aus dem Vorpommern-Fond auf dem Konto gutgeschrieben sind. Dieser Zahlungseingang sichert uns nun die Durchführung unserer geplanten Gruppenreise im September. Das war dann aber auch schon genug des „offiziellen“, so dass danach noch genug Zeit für Gespräche, Klatsch und Tratsch blieb.
Unterstützt wurde unser kleines „Sommerfest“ von der Fleischerei Kriewitz und der Firma Pumpendienst Scheffler aus Ueckermünde sowie dem DRK-KV Uecker-Randow e.V./Sozialstation Torgelow.

Samstag der 09.Juni 2018, Erkner b. Berlin

Der SelbstHilfeVerband-Forum Gehirn e.V.,(Bundesverband für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und deren Angehörige) lud am 09.Juni diesen Jahres seine Mitglieder zum „2.Deutschen Hirntag“ nach Erkner ein. Da wir ja immer großes Interesse an neuen Kontakten haben, nahmen wir, obwohl wir bis dahin, keine Mitglieder hier waren, eine Einladung zu dieser Veranstaltung sehr gern an. Mit unserem Gruppensprecher Gunnar und zwei weiteren Mitgliedern reisten wir nach Erkner, wo wir vom Vorstand des Verbandes auf das herzlichste begrüßt wurden. Auch wenn das „Forum Gehirn“ ein Bundesverband ist, weißt Vorpommern doch immer noch eine große Lücke in der Mitgliederstatistik auf. Diese haben wir mit unserer Teilnahme hier versucht etwas zu verkleinern. Eine sehr durchdachte Tagesordnung, die allen schon in der Einladung bekanntgegeben wurde, strukturierte den Tagungsverlauf hervorragend. Es war von Anfang an zu erkennen, dass sich hier Betroffene für Betroffene engagieren! Die drei angebotenen Workshops trafen genau den Nerv der Teilnehmer. Nach verschieden Interessenslagen gegliedert, konnte jeder wählen was für Ihn wichtig ist und auf welcher Ebene er sich mit wem austauschen möchte. Ob Angehörige mit „Ängsten-Wer hilft?“, das Thema „Selbsthilfe-Was bringt sie mir“? oder auch die Frage wie organisiere ich meine „Tagesstruktur, wenn die Angebote vor Ort fehlen“, standen hier auf der Agenda. Den Moderatoren dieser Workshops war sofort anzumerken, dass auch sie der „Community“ angehören und eins zu eins erlebt haben, was wir hier heute besprochen haben. Das hat die Kommunikation für alle besonders angenehm gemacht.
Für uns stand von Anfang an die Frage im Raum, ob wir von hier einen Mehrwert für unsere weitere Selbsthilfegruppenarbeit aber auch für uns persönlich mitnehmen würden. Diese können wir mit eine klaren „JA“ beantworten und haben das mit einer Beitrittserklärung zum Verband auch so dokumentiert.
Herzlichen Dank an alle Beteiligte für diesen erlebnisreichen und informativen Tag in Erkner!

Mittwoch der 06.Juni 2018, ZERUM Ueckermünde

Wo sich heute das Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung, kurz ZERUM, befindet, wurde schon 1963 die Station "Junger Touristen" eingeweiht. Heute betreut hier der Verein zur Förderung von bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit e.V. (bsj-Marburg e.V.) die Einrichtung. 1995 startete hier ein Projekt zur Integration von jungen Menschen mit Beeinträchtigungen. Das Angebot umfasst mehrtägige Aufenthalte, Schullandheim-Aufenthalte, Ferienfreizeiten, regelmäßig stattfindende Praxistage, Eintagesbesuche und Aktionstage, möglichst mit gemeinsamer Vor- und Nachbereitung, oft unter Einbeziehung der Eltern. Darüber hinaus erfolgt eine beständige Kooperation mit Einrichtungen der Behinderten- und Jugendhilfe. Regionale und überregionale Fachtagungen, Fortbildungsveranstaltungen und Seminare dienen dem Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen.
Da auch wir schon länger engen Kontakt zu dieser Einrichtung pflegen, haben wir heute hier ein Gruppentreffen, mit dem Angebot uns aktiv zu betätigen, organisiert. Um den Herausforderungen von Wasser, Wellen und Wind aber auch gewappnet zu sein, sorgten die Mitarbeiter um Johan Reinert, einem der Leiter der Einrichtung, dafür dass sich keiner ohne Stärkung den „Gefahren des Meeres“ aussetzen musste. Bei Kaffee und Kuchen, in einem der Speiseräume des Hauses, erfuhren wir vorab auf was wir uns da „einlassen“ sollten. Das Wetter und die Motivation machten dann doch aus einigen von uns wahre „Seebären“, die der Versuchung, mit einem „Zweirumpfkanu“ ihr Leben zu riskieren, nicht wiederstehen konnten.
Spaß hat`s allemal gemacht und eine willkommene Abwechslung vom Alltag war der Ausflug ins ZERUM sowieso. (Bilder ansehen)

Mittwoch der 23.Mai 2018, Ueckermünde/Bellin

Gäste im Haffhus in Ueckermünde/Bellin zu sein ist für uns immer etwas ganz Besonderes. Die Hotel und Ferienanlage mit seinen Reetgedeckten Apartmenthäusern, dem hoteleigenen Strand und der Bowlingbahn, die in der Region ihres gleichen sucht, setzt schon gewisse Maßstäbe für die Ferienregion am Stettiner Haff. Aber nicht nur die Anlage sucht ihres Gleichen sondern auch die Inhaber samt freundlicher und zuvorkommender Belegschaft sind ein Beispiel für soziales Engagement in unserem Landkreis. Schon seit mehreren Jahren laden Nicole Winkler und Ricardo Jorges unsere Mitglieder zu einem Bowlingnachmittag in ihr Haus ein. Der etwas andere Sport und die Geselligkeit machen diese drei Stunden auf der Bowlingbahn vom Haffhus immer zu einem besonderen Erlebnis. Wenn auch der eine oder andere Ball sein Ziel verfehlte und nicht alle Pins so kippen wollten wie erhofft, war doch allen Anwesenden die Freude und Begeisterung heute Nachmittag förmlich ins Gesicht geschrieben. Hierfür gilt dem Serviceteam und den Inhabern vom Haffhus unser herzlicher Dank!

Mittwoch der 09.Mai 2018, EKZ Haff-Center Ueckermünde

Einfach genial wie viele Mitglieder unserer Gruppe sich heute anlässlich des bundesweiten Aktionstag gegen den Schlaganfall zum „Flagge zeigen“ eingefunden haben. Der diesjährige Schlaganfalltag stand unter dem Motto „Ich setze ein Zeichen“ und das ist uns auch bei dieser tollen Beteiligung voll gelungen. Ausgerüstet mit diversem Infomaterial, bereitgestellt durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe, und unseren eigenen Erfahrungen, die wahrscheinlich das wertvollste sind, was wir hier rüberbringen konnten, standen wir voll motiviert bereit um Auskunft zu geben. Wie bekommt man eigentlich einen Schlaganfall, an welchen Symptomen erkennt man ihn oder was kann man vorbeugend tun, waren die bestimmenden Fragen, die von den Standbesuchern immer wieder gestellt wurden. Da wir durch eigene Erfahrungen doch schon fast „Experten in eigener Sache“ sind, konnten wir, mit zusätzlicher Unterstützung der thematisch gut gegliederten Broschüren, sehr viele Fragen beantworten oder Hinweise auf weitere Beratungsstellen geben. Das Erkennen von Schlaganfallsymptomen durch den sogenannten „FAST-Test“ zog sich auch heute Nachmittag wieder wie ein roter Faden durch unsere Veranstaltung. Immer wieder wiesen wir auf diese doch so „einfache“ Methode einen Schlaganfall zu erkennen hin und erklärten das ein Notruf über die 112 Leben retten kann. Die Unsicherheit eine falsche „Diagnose“ gestellt zu haben und die Angst davor vielleicht unnötig den Rettungsdienst gerufen zu haben und dafür vielleicht noch belangt werden zu können, ist aber immer noch sehr verbreitet. Auch dafür stehen wir heute hinter unserem Infostand und erklären akribisch, dass kein Notruf umsonst ist, denn das "Zeit-Fenster" um körperliche sowie geistige Schäden zu vermeiden oder zu minimieren ist sehr klein. Jeder der hier heute Nachmittag etwas mitgenommen hat, ist einer mehr der im Ernstfall helfen kann und damit ist das Ziel unserer heutigen Infoveranstaltung voll erreicht.

Mittwoch der 25.April 2018, Greifswald

Im Rahmen der Neueröffnung von „Strehlow-Lebenswelten“ in Greifswald Ende Februar 2018, wurde uns eine Einladung für einen Besuch mit individueller Beratung für unsere Gruppenmitglieder ausgesprochen. Die nahmen wir selbstverständlich an und so konnte uns das Team rund um Christian Runge heute Nachmittag in ihren Ausstellungsräumen begrüßen. Auf gut 280 Quadratmetern Fläche hat die Sanitätshaus-Strehlow GmbH ein Ausstellungs- und Beratungscenter aufgebaut, was in unserem Landkreis so vergleichbar noch nicht existierte. In der hellen und geräumigen Ausstellungshalle präsentiert das Unternehmen diverse Hilfsmittel aus den unterschiedlichsten Bereichen der Medizin- und Rehatechnik. Verschiedenste Rollstühle, Prothesen, Rollatoren aber auch Pflege- und Alltagshilfsmittel stehen hier dem Hilfesuchenden zum Ansehen und eventuellen ausprobieren zur Verfügung. Als Patient oder auch als Angehöriger kann man sich dadurch einen guten Eindruck von der Fülle der Angebote machen und sich aber auch gleichzeitig individuell beraten lassen. Denn die Erfahrung hat uns eins gelehrt, nicht jedes Hilfsmittel passt zu jedem Patienten! Das Team um Christian Runge gab sehr souverän und fachkompetent Antworten auf viele von uns gestellte Fragen und führte das eine oder andere Hilfsmittel auf Wunsch auch vor. Zu so einer Veranstaltung gehört bei uns aber auch immer etwas Gemütlichkeit, die dann auch an einem vorbereiteten Kaffeetisch sehr schnell aufkam. Wir danken allen Beteiligten für diesen sehr informativen Nachmittag.

Dienstag der 17.April 2018, Berlin

Neben den Projekten „Kinderschlaganfall-Hilfe“ und „Junger Mensch und Schlaganfall“ unterstützt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) auch Selbsthilfegruppen jenseits des „biblischen“ Alters von fünfzig Jahren. Ein solches Treffen wurde unter der Leitung von Stefan Stricker am Dienstag den 17.April in Berlin organisiert. Der Tagungsort, das Jugendgästehaus am Hauptbahnhof, war für alle Anreisenden optimal erreichbar. Mitglieder von Selbsthilfegruppen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und wir aus Vorpommern versammelten sich hier zu einem regen Erfahrungsaustausch. Auch Vertreter dreier Landesverbände waren anwesend und konnten ihre Erfahrungen rund um die Selbsthilfe nach Schlaganfall vermitteln. Nach einer Vorstellungsrunde, denn man sollte ja auch wissen mit wem man hier am Tisch sitzt, ging es dann auch gleich in die „Vollen“! Probleme beim Erhalt der Gruppenstruktur, Organisation der Gruppentreffen, rechtliche Belange und wie so oft die Finanzausstattung der ehrenamtlich geführten Gruppen standen dann auf der Tagesordnung. Und da zu einem Erfahrungsaustausch geladen war, ergriffen dann die Teilnehmer nach und nach das Wort und berichteten über ihre Arbeit. Wie so oft bei solchen Treffen bleibt eine Erkenntnis für alle allgemeingültig: Die Probleme und Sorgen die angesprochen wurden, ähneln sich doch in vielerlei Hinsicht. Das eine oder andere was die Gruppenarbeit unterscheidet kann dann aber zugleich Anregung sein das eigene Handeln zu überdenken und es vielleicht für sich selbst mit zu nutzen. Sehr souverän und inhaltlich interessant moderiert Stefan Stricker die Veranstaltung und gab zu Fragen die, die Zusammenarbeit mit der SDSH betrafen, sehr kompetent Auskunft. Ein Treffen was für alle Beteiligten einen hohen Mehrwert hatte und sicher nicht das Letzte ist, was wir besucht haben. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Mittwoch der 28.März 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Da hat der „Kleine“ Geburtstag und alle sind gekommen. Der „Kleine“ ist natürlich schon groß und gemeint ist damit unser Gruppensprecher, der Gunnar. Anlässlich seines heutigen 40. Geburtstags sollte es ein ganz besonderes Gruppentreffen werden. Zu Beginn fand unsere „Alterspräsidentin“ Hannelore einige rührende Worte, die sein Engagement als Gruppensprecher unserer SHG hervorhoben und gleichzeitig seinen eigenen „Kampfgeist“ gegen den Schlaganfall und dessen Folgen würdigten. Ein Geschenk gab es natürlich auch, denn alle hatten etwas spendiert und das Ergebnis war dann ein Gutschein nebst Blumenstrauß, worüber er sich doch sehr gefreut hat.
Dann sollte aber genug „gesabbelt“ sein und die Kaffeetafel konnte freigegeben werden. Mutti hatte für den „Kleinen“ und natürlich auch für uns Kuchen gebacken, der nach dem Verzehr in höchsten Tönen gelobt wurde. Aber auch an einem so schönen Nachmittag bleibt die Zeit nicht stehen und somit verabschiedeten sich alle nach und nach herzlichst in das bevorstehende Osterwochenende.

Mittwoch der 07.März 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Unser Gruppentreffen war heute Nachmittag doch eins der etwas „ruhigeren“ die nicht so oft auf unserer Agenda stehen. Aber auch das muss einmal sein. Mit einer Beteiligung von unter fünfzig Prozent, denn den einen oder anderen schreckte wahrscheinlich unser „Schneegestöber“, was uns hier in Vorpommern noch einmal heimsuchte, doch von einer Teilnahme am heutigen Treffen ab. Welche Gründe auch immer die Ferngebliebenen hatten, kam trotz allem auch in „kleiner“ Runde schnell die gewohnte gute Stimmung auf. Gunnar berichtete vom zurückliegenden Erfahrungsaustausch bei der Schlaganfall-Hilfe in Duisburg und über unseren Besuch der Eröffnung von Strehlows „Lebenswelten“ in Greifswald. Eine Ausstellung von diversen Hilfsmitteln, die das Sanitätshaus im Programm hat und die man direkt vor Ort unter fachkundiger Beratung testen kann. In diesem Zusammenhang haben wir auch einen Gruppenausflug dorthin geplant um allen unseren Mitgliedern, die Interesse haben hier Einblick zu gewähren. Da wir heute doch eine recht kleine Runde waren, ergaben sich dann aber auch Möglichkeiten für einige intensivere persönliche Gespräche, die im großen Kreis oft nicht möglich sind. Den gewohnten Nachmittagskaffee, den unsere „Heidi“, wie auch sonst immer, herzlichst vorbereitet hatte, genossen wir bei diesem unwirklichen Wetter dann auch noch intensiver als gewöhnlich.

Erfahrungsaustausch vom 01.03. bis 04.03.2018 in Duisburg - Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Auch Eis und Schnee haben uns nicht davon abhalten können, eine viertägige Reise nach Duisburg zu unternehmen. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ( SDSH ) hatte zum Erfahrungsaustausch „Junger Mensch und Schlaganfall 2018“ eingeladen und Gunnar war dabei. Als „Assistent“ begleitete ihn Harald, womit eine sichere und „komfortable“ Reise und entspannte Teilnahme am Treffen gesichert war. Wenn auch viele immer wieder schlechte Erfahrungen mit der Deutschen Bahn gemacht haben, kamen wir problemlos und entspannt mit dieser hin und zurück.
Vier gelungene Tage mit Workshops, Gesprächsrunden, Sport und Spiel sowie viel individuellem Erfahrungsaustausch untereinander liegen jetzt hinter uns. Das Team der SDSH, insbesondere Sandra Rösemeier als Projektleiterin, hatte ein Erlebniswochenende organisiert von dem noch alle sehr lange profitieren werden. Unter dem Motto „Mit Kreativität in die Zukunft“ konnten junge Menschen mit einer Schlaganfallerkrankung aber auch ihre Angehörigen und Begleiter im Sportpark Duisburg gemeinsam Leben und Erleben. Der Höhepunkt war aber am Samstagabend eine „improvisierte“ Zirkusaufführung von Betroffenen für Betroffene. In einem Crashkurs am Nachmittag wurde unter Anleitung der Agentur „Knallfrosch“ aus Köln ein Programm einstudiert, was sich sehen lassen konnte. Von Akrobatik bis Clownerie reichte die Palette der Darbietungen und viele sind von sich selbst überrascht gewesen, was unter Anleitung und mit etwas Unterstützung doch so möglich ist. Ein Programmteil der vielen Spaß gebracht hat aber auch die Erkenntnis, mit etwas mehr Selbstvertrauen die eigene Persönlichkeit stärken zu können, beinhaltete. Wir danken der Schlaganfall-Hilfe sowie allen anderen Beteiligten für dieses gelungene Treffen und hoffen sehr dass weiterhin die Möglichkeit bestehen bleibt, junge Betroffene so zu fördern und zu unterstützen!

Mittwoch der 21.Februar 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Ein selbst bestimmtes Leben zu führen gelingt den meisten Menschen mit einem Handicap, wenn überhaupt, oft nur mit besonderen Hilfsmitteln. Gerade für Schlaganfallbetroffene mit Lähmungen und Spasmen ist die Bewegung oft die größte Herausforderung. Die Orthopädietechnik stellt dafür diverse unterstützende Hilfsmittel zur Verfügung, die immer wieder weiterentwickelt werden. Um dazu auf dem Laufenden zu bleiben, haben wir uns heute, wie in den Jahren zuvor, einen fachkompetenten Spezialisten vom Sanitätshaus Konrad aus Neustrelitz eingeladen. Im Speziellen ging es heute Nachmittag um die Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Funktionellen Elektrostimulation (FES) zum Ausgleich einer Fußheberschwäche. Orthopädietechniker-Meister Hannes Panke hatte, neben diversen anderen Hilfsmitteln, das neue „Bioness Ness L300 Go“ im Gepäck. Herr Panke demonstrierte uns sehr anschaulich die Funktion und Wirkungsweise sowie die besonderen Vorteile, die für einen Nachteilsausgleich bei genannter Fußheberschwäche unterstützend wirken können. Wer in diesem Rahmen gleich einen „kurzen“ Test machen wollte, konnte das tun um eventuell ein Gefühl dafür zu bekommen, wie wirksam die FES auf diesem Gebiet sein kann. Gerade das Wissen um die Möglichkeiten sein Handicap mit hochwertigen Hilfsmitteln auszugleichen zu können, ist bei vielen Patienten oft nicht vorhanden. Solche Veranstaltungen, wie diese, öffnen oft ganz neue Türen mit dem Ergebnis seine eigene Lebensqualität steigern zu können. Hierfür unseren herzlichen Dank an das Sanitätshaus Konrad und ganz speziell an Herrn Hannes Panke!

Freitag der 26.Januar 2018, Torgelow

Foto: Nordkurier/Haff-Zeitung

Er war ein Novum, der Neujahrsempfang der SPD Ortsvereine Ueckermünder-Heide und Torgelow-Ferdinandshof der gleichzeitig auch eine Tradition begründen soll. Eine bunte Mischung von Vertretern aus Politik, Wirtschaft aber auch aus Vereinen und Ehrenamt waren am Freitagabend in den Ueckersaal nach Torgelow gekommen. Politisch wurde es bei diesem Neujahrempfang eigentlich nur am Rande, denn die Veranstaltung wurde durch die Ehrung eines Menschen geprägt, der durch sein Tun und Handeln viel für die Region und speziell die Stadt Torgelow erreicht hat. Als erste Person überhaupt, bekam Ralf Gottschalk, langjähriger Bürgermeister der Stadt Torgelow, einen Ehrenpreis, den „Roten Greif“ verliehen. Der Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann und zwei weitere Weggefährten würdigten in einer sehr emotionalen Ansprache Gottschalks besonderes Engagement für die Stadt und die Region. Mit Stolz aber auch Demut nahm Ralf Gottschalk diesen Preis dankend entgegen und wurde dafür zusätzlich mit anhaltendem Applaus der Gäste im Saal belohnt. Für uns hatte die Einladung, als Vertreter unserer Selbsthilfegruppe, aber ebenfalls eine große Bedeutung, zeigt sie doch dass unser ehrenamtliches Engagement auch von der Politik Beachtung findet. Am Rande der Veranstaltung hatten wir auch noch einige interessante Begegnungen und am liebevoll hergerichteten Büfett kam man dann noch zu dem einen oder anderen Gedankenaustausch.

Mittwoch der 24.Januar 2018, Hoppenwalde

Eine „Ruhige Kugel zu schieben“ kommt für die Mitglieder der SHG Schlaganfall auch 2018 nicht in Frage. Unser Frühjahrskegeln haben wir aus organisatorischen Gründen etwas vorziehen müssen, was dem einen oder anderen, wegen dem noch auf den Hüften liegenden Weihnachtsbraten, doch sehr entgegen kam. Nach einigen Absprachen, die die Planung unserer weiteren Aktivitäten im laufenden Jahr betreffen, hieß es dann „Gut Holz“ und viel Spaß, den dann alle auch hatten.

Mittwoch der 10.Januar 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Frieren musste heute kaum einer, denn bei milden, fast schon „frühlingshaften“ Temperaturen, die sehr untypisch für einen Januar, auch in unseren Breitengraden sind, trafen wir uns heute zum „Neujahrsempfang“ in unseren „heiligen Hallen“, in Torgelow. Wie schon des Öfteren fanden aus vielerlei Gründen leider nicht alle den Weg in unser Winterquartier, die DRK Sozialstation. Für die, die gekommen waren, war es dann aber doch beruhigend, dass wir alle trotz „Neuem Jahr“ doch eigentlich die alten geblieben sind. Und das ist auch gut so! Leider mussten wir unsere Begrüßung mit einer traurigen Information beginnen, denn ein langjähriges Mitglied unserer Gruppe ist im Januar im Alter von 82 Jahren verstorben. Irma A. zählte über viele Jahre zu den Aktivsten und war sogar eine der Gründungsmitglieder dieser SHG. In letzter Zeit hatte sie sich aus gesundheitlichen Gründen etwas zurückgezogen und wurde von uns zum „Ehrenmitglied“ der Gruppe ernannt. Wir werden ihr Andenken ehrenvoll bewahren!
Dann gab es aber doch noch das obligatorische Glas Sekt für den der dann wollte und nach einer kurzen „Neujahrsansprache“ unseres Gruppensprechers Gunnar wurde, wie man hier bei uns im Norden sagt, ausgiebig über „dit und dat gesnackt“.

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