2018

Mittwoch der 09.Mai 2018, EKZ Haff-Center Ueckermünde

Einfach genial wie viele Mitglieder unserer Gruppe sich heute anlässlich des bundesweiten Aktionstag gegen den Schlaganfall zum „Flagge zeigen“ eingefunden haben. Der diesjährige Schlaganfalltag stand unter dem Motto „Ich setze ein Zeichen“ und das ist uns auch bei dieser tollen Beteiligung voll gelungen. Ausgerüstet mit diversem Infomaterial, bereitgestellt durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe, und unseren eigenen Erfahrungen, die wahrscheinlich das wertvollste sind, was wir hier rüberbringen konnten, standen wir voll motiviert bereit um Auskunft zu geben. Wie bekommt man eigentlich einen Schlaganfall, an welchen Symptomen erkennt man ihn oder was kann man vorbeugend tun, waren die bestimmenden Fragen, die von den Standbesuchern immer wieder gestellt wurden. Da wir durch eigene Erfahrungen doch schon fast „Experten in eigener Sache“ sind, konnten wir, mit zusätzlicher Unterstützung der thematisch gut gegliederten Broschüren, sehr viele Fragen beantworten oder Hinweise auf weitere Beratungsstellen geben. Das Erkennen von Schlaganfallsymptomen durch den sogenannten „FAST-Test“ zog sich auch heute Nachmittag wieder wie ein roter Faden durch unsere Veranstaltung. Immer wieder wiesen wir auf diese doch so „einfache“ Methode einen Schlaganfall zu erkennen hin und erklärten das ein Notruf über die 112 Leben retten kann. Die Unsicherheit eine falsche „Diagnose“ gestellt zu haben und die Angst davor vielleicht unnötig den Rettungsdienst gerufen zu haben und dafür vielleicht noch belangt werden zu können, ist aber immer noch sehr verbreitet. Auch dafür stehen wir heute hinter unserem Infostand und erklären akribisch, dass kein Notruf umsonst ist, denn das "Zeit-Fenster" um körperliche sowie geistige Schäden zu vermeiden oder zu minimieren ist sehr klein. Jeder der hier heute Nachmittag etwas mitgenommen hat, ist einer mehr der im Ernstfall helfen kann und damit ist das Ziel unserer heutigen Infoveranstaltung voll erreicht.

Mittwoch der 25.April 2018, Greifswald

Im Rahmen der Neueröffnung von „Strehlow-Lebenswelten“ in Greifswald Ende Februar 2018, wurde uns eine Einladung für einen Besuch mit individueller Beratung für unsere Gruppenmitglieder ausgesprochen. Die nahmen wir selbstverständlich an und so konnte uns das Team rund um Christian Runge heute Nachmittag in ihren Ausstellungsräumen begrüßen. Auf gut 280 Quadratmetern Fläche hat die Sanitätshaus-Strehlow GmbH ein Ausstellungs- und Beratungscenter aufgebaut, was in unserem Landkreis so vergleichbar noch nicht existierte. In der hellen und geräumigen Ausstellungshalle präsentiert das Unternehmen diverse Hilfsmittel aus den unterschiedlichsten Bereichen der Medizin- und Rehatechnik. Verschiedenste Rollstühle, Prothesen, Rollatoren aber auch Pflege- und Alltagshilfsmittel stehen hier dem Hilfesuchenden zum Ansehen und eventuellen ausprobieren zur Verfügung. Als Patient oder auch als Angehöriger kann man sich dadurch einen guten Eindruck von der Fülle der Angebote machen und sich aber auch gleichzeitig individuell beraten lassen. Denn die Erfahrung hat uns eins gelehrt, nicht jedes Hilfsmittel passt zu jedem Patienten! Das Team um Christian Runge gab sehr souverän und fachkompetent Antworten auf viele von uns gestellte Fragen und führte das eine oder andere Hilfsmittel auf Wunsch auch vor. Zu so einer Veranstaltung gehört bei uns aber auch immer etwas Gemütlichkeit, die dann auch an einem vorbereiteten Kaffeetisch sehr schnell aufkam. Wir danken allen Beteiligten für diesen sehr informativen Nachmittag.

Dienstag der 17.April 2018, Berlin

Neben den Projekten „Kinderschlaganfall-Hilfe“ und „Junger Mensch und Schlaganfall“ unterstützt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) auch Selbsthilfegruppen jenseits des „biblischen“ Alters von fünfzig Jahren. Ein solches Treffen wurde unter der Leitung von Stefan Stricker am Dienstag den 17.April in Berlin organisiert. Der Tagungsort, das Jugendgästehaus am Hauptbahnhof, war für alle Anreisenden optimal erreichbar. Mitglieder von Selbsthilfegruppen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und wir aus Vorpommern versammelten sich hier zu einem regen Erfahrungsaustausch. Auch Vertreter dreier Landesverbände waren anwesend und konnten ihre Erfahrungen rund um die Selbsthilfe nach Schlaganfall vermitteln. Nach einer Vorstellungsrunde, denn man sollte ja auch wissen mit wem man hier am Tisch sitzt, ging es dann auch gleich in die „Vollen“! Probleme beim Erhalt der Gruppenstruktur, Organisation der Gruppentreffen, rechtliche Belange und wie so oft die Finanzausstattung der ehrenamtlich geführten Gruppen standen dann auf der Tagesordnung. Und da zu einem Erfahrungsaustausch geladen war, ergriffen dann die Teilnehmer nach und nach das Wort und berichteten über ihre Arbeit. Wie so oft bei solchen Treffen bleibt eine Erkenntnis für alle allgemeingültig: Die Probleme und Sorgen die angesprochen wurden, ähneln sich doch in vielerlei Hinsicht. Das eine oder andere was die Gruppenarbeit unterscheidet kann dann aber zugleich Anregung sein das eigene Handeln zu überdenken und es vielleicht für sich selbst mit zu nutzen. Sehr souverän und inhaltlich interessant moderiert Stefan Stricker die Veranstaltung und gab zu Fragen die, die Zusammenarbeit mit der SDSH betrafen, sehr kompetent Auskunft. Ein Treffen was für alle Beteiligten einen hohen Mehrwert hatte und sicher nicht das Letzte ist, was wir besucht haben. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Mittwoch der 28.März 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Da hat der „Kleine“ Geburtstag und alle sind gekommen. Der „Kleine“ ist natürlich schon groß und gemeint ist damit unser Gruppensprecher, der Gunnar. Anlässlich seines heutigen 40. Geburtstags sollte es ein ganz besonderes Gruppentreffen werden. Zu Beginn fand unsere „Alterspräsidentin“ Hannelore einige rührende Worte, die sein Engagement als Gruppensprecher unserer SHG hervorhoben und gleichzeitig seinen eigenen „Kampfgeist“ gegen den Schlaganfall und dessen Folgen würdigten. Ein Geschenk gab es natürlich auch, denn alle hatten etwas spendiert und das Ergebnis war dann ein Gutschein nebst Blumenstrauß, worüber er sich doch sehr gefreut hat.
Dann sollte aber genug „gesabbelt“ sein und die Kaffeetafel konnte freigegeben werden. Mutti hatte für den „Kleinen“ und natürlich auch für uns Kuchen gebacken, der nach dem Verzehr in höchsten Tönen gelobt wurde. Aber auch an einem so schönen Nachmittag bleibt die Zeit nicht stehen und somit verabschiedeten sich alle nach und nach herzlichst in das bevorstehende Osterwochenende.

Mittwoch der 07.März 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Unser Gruppentreffen war heute Nachmittag doch eins der etwas „ruhigeren“ die nicht so oft auf unserer Agenda stehen. Aber auch das muss einmal sein. Mit einer Beteiligung von unter fünfzig Prozent, denn den einen oder anderen schreckte wahrscheinlich unser „Schneegestöber“, was uns hier in Vorpommern noch einmal heimsuchte, doch von einer Teilnahme am heutigen Treffen ab. Welche Gründe auch immer die Ferngebliebenen hatten, kam trotz allem auch in „kleiner“ Runde schnell die gewohnte gute Stimmung auf. Gunnar berichtete vom zurückliegenden Erfahrungsaustausch bei der Schlaganfall-Hilfe in Duisburg und über unseren Besuch der Eröffnung von Strehlows „Lebenswelten“ in Greifswald. Eine Ausstellung von diversen Hilfsmitteln, die das Sanitätshaus im Programm hat und die man direkt vor Ort unter fachkundiger Beratung testen kann. In diesem Zusammenhang haben wir auch einen Gruppenausflug dorthin geplant um allen unseren Mitgliedern, die Interesse haben hier Einblick zu gewähren. Da wir heute doch eine recht kleine Runde waren, ergaben sich dann aber auch Möglichkeiten für einige intensivere persönliche Gespräche, die im großen Kreis oft nicht möglich sind. Den gewohnten Nachmittagskaffee, den unsere „Heidi“, wie auch sonst immer, herzlichst vorbereitet hatte, genossen wir bei diesem unwirklichen Wetter dann auch noch intensiver als gewöhnlich.

Erfahrungsaustausch vom 01.03. bis 04.03.2018 in Duisburg - Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Auch Eis und Schnee haben uns nicht davon abhalten können, eine viertägige Reise nach Duisburg zu unternehmen. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ( SDSH ) hatte zum Erfahrungsaustausch „Junger Mensch und Schlaganfall 2018“ eingeladen und Gunnar war dabei. Als „Assistent“ begleitete ihn Harald, womit eine sichere und „komfortable“ Reise und entspannte Teilnahme am Treffen gesichert war. Wenn auch viele immer wieder schlechte Erfahrungen mit der Deutschen Bahn gemacht haben, kamen wir problemlos und entspannt mit dieser hin und zurück.
Vier gelungene Tage mit Workshops, Gesprächsrunden, Sport und Spiel sowie viel individuellem Erfahrungsaustausch untereinander liegen jetzt hinter uns. Das Team der SDSH, insbesondere Sandra Rösemeier als Projektleiterin, hatte ein Erlebniswochenende organisiert von dem noch alle sehr lange profitieren werden. Unter dem Motto „Mit Kreativität in die Zukunft“ konnten junge Menschen mit einer Schlaganfallerkrankung aber auch ihre Angehörigen und Begleiter im Sportpark Duisburg gemeinsam Leben und Erleben. Der Höhepunkt war aber am Samstagabend eine „improvisierte“ Zirkusaufführung von Betroffenen für Betroffene. In einem Crashkurs am Nachmittag wurde unter Anleitung der Agentur „Knallfrosch“ aus Köln ein Programm einstudiert, was sich sehen lassen konnte. Von Akrobatik bis Clownerie reichte die Palette der Darbietungen und viele sind von sich selbst überrascht gewesen, was unter Anleitung und mit etwas Unterstützung doch so möglich ist. Ein Programmteil der vielen Spaß gebracht hat aber auch die Erkenntnis, mit etwas mehr Selbstvertrauen die eigene Persönlichkeit stärken zu können, beinhaltete. Wir danken der Schlaganfall-Hilfe sowie allen anderen Beteiligten für dieses gelungene Treffen und hoffen sehr dass weiterhin die Möglichkeit bestehen bleibt, junge Betroffene so zu fördern und zu unterstützen!

Mittwoch der 21.Februar 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Ein selbst bestimmtes Leben zu führen gelingt den meisten Menschen mit einem Handicap, wenn überhaupt, oft nur mit besonderen Hilfsmitteln. Gerade für Schlaganfallbetroffene mit Lähmungen und Spasmen ist die Bewegung oft die größte Herausforderung. Die Orthopädietechnik stellt dafür diverse unterstützende Hilfsmittel zur Verfügung, die immer wieder weiterentwickelt werden. Um dazu auf dem Laufenden zu bleiben, haben wir uns heute, wie in den Jahren zuvor, einen fachkompetenten Spezialisten vom Sanitätshaus Konrad aus Neustrelitz eingeladen. Im Speziellen ging es heute Nachmittag um die Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Funktionellen Elektrostimulation (FES) zum Ausgleich einer Fußheberschwäche. Orthopädietechniker-Meister Hannes Panke hatte, neben diversen anderen Hilfsmitteln, das neue „Bioness Ness L300 Go“ im Gepäck. Herr Panke demonstrierte uns sehr anschaulich die Funktion und Wirkungsweise sowie die besonderen Vorteile, die für einen Nachteilsausgleich bei genannter Fußheberschwäche unterstützend wirken können. Wer in diesem Rahmen gleich einen „kurzen“ Test machen wollte, konnte das tun um eventuell ein Gefühl dafür zu bekommen, wie wirksam die FES auf diesem Gebiet sein kann. Gerade das Wissen um die Möglichkeiten sein Handicap mit hochwertigen Hilfsmitteln auszugleichen zu können, ist bei vielen Patienten oft nicht vorhanden. Solche Veranstaltungen, wie diese, öffnen oft ganz neue Türen mit dem Ergebnis seine eigene Lebensqualität steigern zu können. Hierfür unseren herzlichen Dank an das Sanitätshaus Konrad und ganz speziell an Herrn Hannes Panke!

Freitag der 26.Januar 2018, Torgelow

Foto: Nordkurier/Haff-Zeitung

Er war ein Novum, der Neujahrsempfang der SPD Ortsvereine Ueckermünder-Heide und Torgelow-Ferdinandshof der gleichzeitig auch eine Tradition begründen soll. Eine bunte Mischung von Vertretern aus Politik, Wirtschaft aber auch aus Vereinen und Ehrenamt waren am Freitagabend in den Ueckersaal nach Torgelow gekommen. Politisch wurde es bei diesem Neujahrempfang eigentlich nur am Rande, denn die Veranstaltung wurde durch die Ehrung eines Menschen geprägt, der durch sein Tun und Handeln viel für die Region und speziell die Stadt Torgelow erreicht hat. Als erste Person überhaupt, bekam Ralf Gottschalk, langjähriger Bürgermeister der Stadt Torgelow, einen Ehrenpreis, den „Roten Greif“ verliehen. Der Staatssekretär für Vorpommern, Patrick Dahlemann und zwei weitere Weggefährten würdigten in einer sehr emotionalen Ansprache Gottschalks besonderes Engagement für die Stadt und die Region. Mit Stolz aber auch Demut nahm Ralf Gottschalk diesen Preis dankend entgegen und wurde dafür zusätzlich mit anhaltendem Applaus der Gäste im Saal belohnt. Für uns hatte die Einladung, als Vertreter unserer Selbsthilfegruppe, aber ebenfalls eine große Bedeutung, zeigt sie doch dass unser ehrenamtliches Engagement auch von der Politik Beachtung findet. Am Rande der Veranstaltung hatten wir auch noch einige interessante Begegnungen und am liebevoll hergerichteten Büfett kam man dann noch zu dem einen oder anderen Gedankenaustausch.

Mittwoch der 24.Januar 2018, Hoppenwalde

Eine „Ruhige Kugel zu schieben“ kommt für die Mitglieder der SHG Schlaganfall auch 2018 nicht in Frage. Unser Frühjahrskegeln haben wir aus organisatorischen Gründen etwas vorziehen müssen, was dem einen oder anderen, wegen dem noch auf den Hüften liegenden Weihnachtsbraten, doch sehr entgegen kam. Nach einigen Absprachen, die die Planung unserer weiteren Aktivitäten im laufenden Jahr betreffen, hieß es dann „Gut Holz“ und viel Spaß, den dann alle auch hatten.

Mittwoch der 10.Januar 2018, DRK-Sozialstation Torgelow

Frieren musste heute kaum einer, denn bei milden, fast schon „frühlingshaften“ Temperaturen, die sehr untypisch für einen Januar, auch in unseren Breitengraden sind, trafen wir uns heute zum „Neujahrsempfang“ in unseren „heiligen Hallen“, in Torgelow. Wie schon des Öfteren fanden aus vielerlei Gründen leider nicht alle den Weg in unser Winterquartier, die DRK Sozialstation. Für die, die gekommen waren, war es dann aber doch beruhigend, dass wir alle trotz „Neuem Jahr“ doch eigentlich die alten geblieben sind. Und das ist auch gut so! Leider mussten wir unsere Begrüßung mit einer traurigen Information beginnen, denn ein langjähriges Mitglied unserer Gruppe ist im Januar im Alter von 82 Jahren verstorben. Irma A. zählte über viele Jahre zu den Aktivsten und war sogar eine der Gründungsmitglieder dieser SHG. In letzter Zeit hatte sie sich aus gesundheitlichen Gründen etwas zurückgezogen und wurde von uns zum „Ehrenmitglied“ der Gruppe ernannt. Wir werden ihr Andenken ehrenvoll bewahren!
Dann gab es aber doch noch das obligatorische Glas Sekt für den der dann wollte und nach einer kurzen „Neujahrsansprache“ unseres Gruppensprechers Gunnar wurde, wie man hier bei uns im Norden sagt, ausgiebig über „dit und dat gesnackt“.

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