2019

Gruppensprechertreffen vom 14.04. bis 17.04.2019, Halle (Saale)

(HV) Es war ein anspruchsvolles Programm was die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) in Kooperation mit dem BG Klinikum Bergmannstrost in Halle da auf die Beine gestellt hatte. Zum bundesweiten Treffen der Sprecher von Schlaganfall-Selbsthilfegruppen, die dem Projekt „Junger Mensch und Schlaganfall“ zugeordnet sind, hatte die Stiftung nach Halle an der Saale eingeladen.
Schon die mit der Einladung und der darauf folgenden Anmeldebestätigung versandte Tagesordnung, hat bei uns große Erwartungen entstehen lassen, die allgemein auch erfüllt wurden. Diverse Vorträge, wie zum Beispiel zum Thema Auto fahren nach Schlaganfall oder auch welche neuen Therapiemethoden können die bisher standardisierten Rehabilitationsmaßnahmen unterstützen und wie ist es eigentlich mit „Liebe,Lust und Leidenschaft“ nach so einer alles verändernden Erkrankung bestellt, standen an den drei Seminartagen auf dem Programm. Aufgefüllt wurden die Seminartage zusätzlich mit vielen Einzel- und Gruppengesprächen der Teilnehmer während der Tagung oder beim gemeinsamen Essen und den „Abendveranstaltungen“. Diese bestimmten im wesentlichen den Austausch von eigenen Erfahrungen mit dem Krankheitsbild oder den Umgang mit den diversen Sorgen und Nöten, die das Alltagsleben manchmal so schwer machen. Wie auch in den Jahren zuvor, stellte sich jede Gruppe, vertreten durch ihren Sprecher, in einer Eröffnungsrunde am Anfang des Seminar vor und gab den Anwesenden einen Einblick in die aktuelle Gruppenarbeit. Ein Tagesordnungspunkt der sehr beliebt ist, da man hier schon die eine oder andere Anregung für die eigene Gruppenarbeit mitnehmen kann. Ein besonderer Programmpunk war dieses Mal, die nähere Vorstellung eines Projektes der SDHS mit dem Namen „Schlaganfallhelfer“. Aus einem Modellprojekt heraus werden derzeit bundesweit ehrenamtlich tätige Menschen zu diesem Helfer ausgebildet. Das Ziel ist es, in „allen“ Regionen unseres Landes Menschen so zu schulen, dass sie diese ehrenamtliche Tätigkeit ausführen können. Hier wird ein Netzwerk von „Helfenden Händen“ aufgebaut, dass Schlaganfallpatienten und deren Angehörige schon kurz nach dem „Ereignis“ mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte. Hierzu gaben uns einige jetzt schon tätige Helfer einen Einblick in ihre Arbeit und berichteten, wie positiv doch die Resonanz auf dieses Angebot ist. Wir waren alle schwer beeindruckt!
Der dritte Tag stand dann unter dem Motto: „Keine Angst vor Facebook und Co.“ und beinhaltete einen „Crashkurs“ im Umgang mit den sogenannten Sozialen Netzwerken. Speziell sollten die diversen Ängste und Vorurteile, die oft eine Barriere beim aktiven Arbeiten darstellen, etwas abgebaut werden um doch mehr Nutzen für die Selbsthilfegruppenarbeit daraus zu generieren. Leider machten uns bzw. der Referentin die Bedingungen der Klinik es unmöglich diese Präsentation dann so wirkungsvoll zu gestalten, dass ein wirkliches Ergebnis erzielt werden konnte. Trotz allem konnte der eine oder andere „Unerfahrene“ seine Scheu vor dem Medium „Facebook“ etwas abbauen und wird es versuchen in die Gruppenarbeit mit zu integrieren.
Der Projektmanagerin der SDSH Sandra Rösemeier und ihrer Kollegin Ina Armbruster, die am dritten Seminartag als Unterstützung dazu kam, unseren herzlichen Dank für diese drei „Tollen Tage“!
Auch allen anderen hier nicht genannten, die mitgeholfen haben dass diese Veranstaltung für uns wieder zu einem besonderen Erlebnis wurde, ein herzliches Danke!

Mittwoch der 10.April 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV) Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt und berät Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige unentgeltlich bundesweit zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Auch bei uns im Landkreis gibt es seit „kurzem“ ein Beratungsbüro das seinen Sitz in Torgelow hat. Heute waren die Mitarbeiter zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Persönliches Budget“ bei uns zu Gast. Schon im letzten Jahr hatten wir Kontakt zu dieser relativ neuen Beratungsinstitution und uns auf diesen Termin heute geeinigt. Nach einer kurzen allgemeinen Vorstellung ihrer Beratungsstelle stiegen Frau Landgraf und Frau Greinert in das doch sehr „schwierige“ Thema ein. Einige von uns haben schon vor Jahren Bekanntschaft mit dem persönlichen Budget gemacht und sind damit nicht wirklich gut zurecht gekommen. Allein die Hürden bei der Beantragung haben viele schon vor eine sie überfordernde Aufgabe gestellt. Mit der heutigen Einladung haben wir große Erwartungen an die Mitarbeiterinnen vom Torgelower Stützpunkt verbunden. In der Gesamtheit der Ausführungen wurden diese doch relativ erfüllt, konnten im Detail aber unseren Pessimismus mit dem Umgang dieser Leistung nicht wirklich auflösen. Die wichtigste Erkenntnis die wir heute gewonnen haben ist, dass sich an der „Front“ etwas getan hat und das es jetzt endlich auch bei uns kompetente Mitarbeiterinnen gibt die, wenn es nötig werden sollte, mit fachkundiger aber auch unabhängiger Beratung helfen können. Wie schon seit Alters her gewitzelt wurde: Du musst nicht alles wissen, du musst nur wissen wen man fragen kann! Somit einen herzlichen Dank an Frau Landgraf und Frau Greinert sowie den sie begleitenden ehrenamtlichen Mitarbeiter Herrn Mietzner.

Montag der 01.April 2019, Rathaus Torgelow

(HV) Mit unserem Anliegen, im Foyer des Rathauses von Torgelow eine Aufklärungs- und Informationskampagne zu starten, sind wir bei der Bürgermeisterin der Stadt Torgelow, Frau Pukallus, offene Türen eingerannt. Heute war es dann nun soweit und wir konnten im Eingangsbereich der Stadtverwaltung von Torgelow unsere Infotafeln und einen kleinen Tisch mit Informationsmaterial in Form von Flyern aufbauen. Unsere drei Rollups mit den Informationen zu unserer Gruppe, einer Infotafel mit der Erläuterung eines Schnelltests (FAST) zum Erkennen von Schlaganfallsymptomen und ein Rollup zum vorjährigen 25-jährigen Bestehen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) sind jetzt für Besucher des Rathauses gut sichtbar aufgestellt. In Einheit mit dem bereitgestellten Infomaterial der SDSH sollen sie Passanten, die hier zu Besuch sind, auf das Thema Schlaganfall aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. In einem kurzen Statement würdigte die Bürgermeisterin Kerstin Pukallus unsere Selbsthilfegruppenarbeit und lobte das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder. Viele von uns sind trotz diversen körperlichen und auch kognitiven Einschränkungen unermüdlich am Werk ihre Erfahrungen mit dieser alles verändernden Erkrankung zu teilen. Unter dem Motto „Zusammen ist man weniger allein“ gelingt es uns trotz allen Einschränkungen ein Gruppenleben zu organisieren wovon alle enorm profitieren. Was wir heute hier im Eingangsbereich präsentieren ist ein Ergebnis langjähriger gemeinsamer Anstrengungen dem Schlaganfall ein Gesicht zu geben und klar zu stellen, dass trotz allem ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben mit den verschiedenen Handicaps möglich ist. Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung und hoffen auf ein breites Interesse an unserer öffentlichkeitswirksamen Kampagne.

Mittwoch der 27.März 2019, Hoppenwalde

(HV) Auch wenn es bei unserem heutigen Gruppentreffen nicht unbedingt um Sieg oder Platz ging, spielte der Ehrgeiz jedes Einzelnen, nicht „Rattenkönig“ zu werden, doch wahrscheinlich irgendwie eine Rolle. Mit viel Elan und dem berühmten Quäntchen Glück gelang es dann, mal mehr, mal weniger Kegel am Ende der Bahnen zu Fall zu bringen. Gezählt und gewertet wurde aber dennoch, denn ohne abrechenbares Ergebnis geht es auch bei uns nicht. Primär standen aber der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund, so dass die Auswertung dann kaum noch wirklich interessierte. Wenn Ihr Euch die Bilder anseht, werdet Ihr verstehen, dass es heute auch nicht vieler weiterer Worte bedarf, um unser Gruppentreffen zu beschreiben.(Bilder)

Samstag der 23.März 2019, Ehrenamtsmesse in Pasewalk

Ehrenmatlich engagierte aus Verbänden und Vereinen unserer Region kamen heute im Kulturforum „Historische U“, in Pasewalk zusammen, um ihr Engagement der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ähnlich wie auf einer Leistungsschau konnte man als Besucher sich die Arbeit von Feuerwehr, DRK, Volkssolidarität und vielen anderen gesellschaftlich agierenden Gruppen erläutern lassen. Als Partner des DRK-KV Uecker-Randow e.V. hatten auch wir als Selbsthilfegruppe hier wieder die Möglichkeit unsere Gruppenaktivitäten vorzustellen. Auf unserem Infostand konnten interessierte Messebesucher mit uns ins Gespräch kommen und viel Wissenswertes rund um das Thema Schlaganfall erfahren. Als „Experten in eigener Sache“ und mit dem Infomaterial, was uns die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zur Verfügung stellt, sind wir doch immer wieder ein relativ kompetenter Ansprechpartner der von vielen gern kontaktiert wird. Selbstverständlich können wir keine medizinischen Fachauskünfte geben aber Informationen rund um die Krankheit und die eigenen Erfahrungen helfen dem einen oder anderen so manches Mal ein Stück weiter. Informationen weiterzugeben und dadurch zum Nachdenken anzuregen, ist eines unserer Hauptziele auf den diversen öffentlichen Veranstaltungen an denen wir immer wieder gern teilnehmen. Jeden den wir erreichen und jeder der nach einem Besuch an unserem Stand sein „Notfallwissen“ erweitert hat, ist einer mehr der im Ernstfall möglicherweise helfen kann. Aber auch das Thema Selbsthilfe nach so einer schweren, alles verändernden Krankheit, den Menschen näher zu bringen ist eine Aufgabe der wir uns immer wieder stellen. Es ist nicht leicht nach so einem schweren Schicksalsschlag nach vorn zu blicken, wir wollen mit unserer eigenen Erfahrung aber allen die „betroffen“ sind, und das sind nicht nur die Patienten selbst, zeigen dass es sich trotz allem lohnt nicht aufzugeben. Alles kann, nichts muss aber der Erfolg setzt erst einmal den Willen dazu voraus. Mit dieser „Weisheit“ im Gepäck kann man eventuell etwas positiver in die Zukunft schauen.
Gespräche mit alten Bekannten und das Knüpfen von neuen Kontakten bereicherten dann zusätzlich unseren Messeauftritt und lassen uns auf vieles was da noch kommen mag hoffen.
Ein Dankeschön an die Organisatoren und alle anderen Beteiligten, die diese Ehrenamtsmesse in Pasewalk wieder zu einem besonderen Erlebnis werden ließen.(Bilder)

Mittwoch der 13.März 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(GvdP) Heute ging es um ein Problem das viele Menschen mit einer Halbseitenlähmung haben, die Subluxation der Schulter. Dieser Gelenkspalt ist meist sehr schmerzhaft und sollte darum mit dem passenden Hilfsmittel versorgt werden! Hier kam ein alter Bekannter nämlich Orthopädietechnikermeister Hannes Panke vom Sanitätshaus Konrad zum Zuge um uns zu beraten! Wie man auf den Bildern sehen kann erläuterte er uns sehr anschaulich welche Möglichkeiten es gibt und vor allem auch wie diese einhändig anzulegen sind. Obwohl Gunnar dieses Problem gar nicht hat durfte er direkt mal selbst Hand anlegen und zeigte wie es mit einer Hand und etwas Geduld funktionieren kann. Natürlich darf an unserem Gruppennachmittag der Kaffee und Kuchen nicht fehlen! Hier sagen wir herzliches Dankeschön an die Bäckerei Reichau und unserer Heiderose! Also wieder einmal ein rundum gelungener Nachmittag und wir freuen uns auf das Frühjahrskegeln in 14 Tagen.

Dienstag der 12.März 2019, MGH ( Mehrgenerationenhaus ) der Volkssolidarität in Torgelow

(HV)Ein Thema was vielen, speziell "kleinen" Vereinen und Initiativen immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Wie finanzieren wir Projekte und Vorhaben die mit kleinem Budget und nur aus Eigenmittel nicht realisierbar sind? Dazu bot die Ehrenamtsstiftung M-V in Kooperation mit der Volkssolidarität/ MGH Torgelow gestern ein Seminar an. Diverse Vertreter ehrenamtlich organisierter Gruppen aus unserer Region nutzten dieses Angebot und kamen dazu in Torgelow zusammen. Unsere Gruppe wurde von Birgit P. und Harald V., die mit großem Interesse der Einladung zu dieser Veranstaltung folgten, vertreten. Leider konnte uns das Seminar nur sehr wenig neues vermitteln. Die Inhalte bezogen sich doch eher auf die Grundlagen der Projektförderung, über die wir ja schon einiges Wissen aus den Erfahrungen unserer "langjährigen" Arbeit gesammelt haben. Trotz allem, für "unerfahrene" Teilnehmer war dieser Workshop sicherlich eine große Bereicherung. Bestimmt kommen da auch noch nicht erfüllte Erwartungen dazu, die den einen oder anderen, so wie auch uns, dazu bewegten, die Veranstaltung schon vor dem eigentlichen Ende zu verlassen. Ich /wir möchten aber durchaus betonen dass es weiterhin sehr wichtig ist diese Form der Information anzubieten und sie auch zu nutzen! Herzlichen Dank allen Beteiligten für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung.

Mittwoch der 27.Februar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)Unser „Selbsthilfegruppenschiff“ ist wieder in ruhigerem Fahrwasser unterwegs, und das ist auch gut so. Die Wogen der zurückliegenden Missverständnisse sind geglättet und auf die offenen Fragen haben wir Antworten gefunden. So konnten wir heute alle wieder etwas entspannter in die Zukunft blicken und hatten mit diesem Gefühl auch ein Treffen, was wieder sehr harmonisch für alle Beteiligten war. Die Kuchenspende der Bäckerei Reichau aus Grambin kam bei allen sehr gut an und wird auch in Zukunft unsere Kaffeetafel bereichern. Dafür unseren herzlichen Dank!
Gunnar konnte anschließend über die erfolgreichen Vertragsverhandlungen, mit dem für unsere geplante Gruppenreise favorisiertem Hotel, berichten und nach einstimmigem Beschluss den Beherbergungsvertrag unterzeichnen. Weiterhin gab es von Jana O. ein kurzes Fazit zu unserer Teilnahme am Workshop „Kochen nach Schlaganfall“ in Berlin. Sie berichtete über das Erlebte und äußerte sich im Namen aller Teilnehmer sehr positiv zu dieser Veranstaltung. Der Gedanke, den Harald zur Diskussion stellte, so etwas auch hier bei uns, von uns selbst initiiert, ins Leben zu rufen, kam bei allen Gruppenmitgliedern sehr gut an. Für weiterführende Maßnahmen werden wir uns Partner suchen, um dann zu gegebener Zeit mit einem eigenen „Koch-Club“ aufwarten zu können.
Bei so viel Informationen und dem einen oder anderen „Klönsnack“ untereinander verging die Zeit wie im Fluge, so dass schon relativ schnell die Abschiedsgrüße durch den Raum hallten. Ein nächstes Wiedersehen, auf das sich jetzt schon alle sehr freuen, gibt es ja wieder in zwei Wochen. Bis dahin Tschüss und alles Gute!

Dienstag der 19.Februar 2019, Berlin

(HV)Berlin ist immer eine Reise wert, ist ja so ein „geflügeltes Wort, bzw. Satz“, der heute für uns seiner Bedeutung voll gerecht wurde. Unter dem Motto „Nudeln machen glücklich“ fand unter der Regie von Nick und Martina Tschirner im Sanitätshaus Hempel ein Kochkurs für Schlaganfallpatienten mit Halbseitenlähmung statt. Nick, der durch einen Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt und seine Mutter Martina sind schon des längerem als Autoren von zwei sogenannten „Einhänderkochbüchern“ bekannt und stellen seit kurzem diese Rezepte in interaktiven Workshops vor. Was vor der Erkrankung selbstverständlich war, ist für viele, seit dem Leben mit den meist gravierenden Handicaps, zu einer großen Herausforderung geworden. In fast allen Fällen ist man auf die Hilfe anderer angewiesen und kann kaum noch aktiv und selbstbestimmt in der Küche und am Herd agieren. Das es aber auch wieder Spaß machen kann, sich selbst aber auch Familie und Freunde mit leckerem, selbst zubereitetem Essen zu „verwöhnen“ war eines der Themen des heutigen Workshops. Die Tschirners hatten dafür diverse „Alltagshilfen“ mitgebracht mit denen auch Menschen mit einer Hemiparese relativ leicht grundlegende Küchenarbeiten ausführen können.
Ein 2-Gänge-Menü, bestehend aus einem angemachten Feldsalat und Käsecroutons sowie eine Pasta-Gemüse-Pfanne, stand heute Abend auf der Speisekarte. Nach einer kurzen Einführung in die Zutatenliste und die Küchenutensilien wurde auch sofort losgelegt. Unter Hilfestellung der beiden Buchautoren wurde der Salat gewaschen und geschleudert, das Dressing zubereitet, die Nüsse karamellisiert und die Croutons mit Käse bestrichen. Diese sollten dann in einer eigens dafür vorbereiteten beschichteten Pfanne geröstet und überbacken werden. Und siehe da, was dann auf den Tisch kam, konnte sich sehen lassen. Neben dem Zubereiten der Speisen durfte das gemeinsame Verzehren an einem schön gedeckten Tisch natürlich nicht fehlen. Beim zweiten Gang erhöhte sich dann der Schwierigkeitsgrad etwas, wurde aber von allen sehr engagiert und mit Bravour gemeistert. Die bereitgestellten Hilfsmittel erleichterten das „schnippeln“ der verschiedenen Gemüsesorten und verschafften dem einen oder anderen gleichzeitig ein kleines Erfolgserlebnis. Bei so einigen Teilnehmern, konnte man die Freude und den Stolz über das „Selbstgemachte“ direkt im Gesicht ablesen. Beim Umgang mit scharfen Messern und heißen Herdplatten stand Martina Tschirner hilfreich zur Seite, so dass die Erkenntnis, mit etwas Übung und etwas mehr Selbstvertrauen geht doch wieder was, ein Ergebnis des Kochkurses war. Auch der zweite Gang, der auf den Tellern liebevoll angerichtet war, konnte sich sehen lassen und war somit eine tolle Selbstbestätigung für die „Köche“ in diesem Workshop. Leider lief uns dann etwas die Zeit davon, denn unser „Heimbringer“ wartete schon vor der Tür. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Initiatoren und Veranstaltern, die diesen Abend für uns zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben. Aber auch denen, die uns durch Ihre Unterstützung diese Fahrt nach Berlin erst ermöglicht haben, gilt unser besonderer Dank. Nur mit Hilfe des Ärztenetzwerk „HaffNet“, die uns großzügig bei der Finanzierung der Reisekosten geholfen haben, konnten wir dieses heute für unsere Mitglieder erst möglich machen.( Bilder )

Mittwoch der 13.Februar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)So unruhig wie heute war es wohl noch auf keinem unserer Gruppentreffen, jedenfalls auf keinem wo ich dabei war. Eine gewisse Nervosität lag zwar schon seit einigen Wochen in der Luft aber heute erreichte sie ihren Höhepunkt. Grund dafür ist der seit längerem „ungeklärte Status“ unserer Gruppe, den wir in der DRK-Sozialstation in Torgelow haben. Auf Grund von Personalproblemen, wie sie ja derzeit im Pflegebereich überall bestehen, kann man auch uns nicht mehr das komplette „Rundum-Sorglospaket“ zur Verfügung stellen. Was über die vielen Jahre, die unsere SHG in Trägerschaft des DRK-KV besteht möglich war, muss für uns jetzt auch neu geordnet werden. Das hat für viel Wirbel unter den Gruppenmitgliedern gesorgt und die eine oder andere Irritation ausgelöst. Einige Missverständnisse haben zu Unverständnis geführt, was der Grund für die seit Wochen bestehende schlechte Stimmung ist. Nach einem Gespräch mit unserer Ehrenamtskoordinatoren beim DRK-KV gab es endlich konkrete Aussagen und Festlegungen die auch wir jetzt so akzeptieren müssen. Nun ist es an uns, den Begriff Selbsthilfe wieder etwas, im Rahmen der Zusammenarbeit mit unserer Trägerorganisation, neu zu definieren und uns in der einen oder anderen Sache doch mehr selbst zu helfen. Die Lösungsansätze dafür haben wir heute diskutiert und glauben mit etwas mehr Engagement eines jeden Einzelnen eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
Bei all den „Problemen“ die heute auf dem Tisch lagen kam eines doch viel zu kurz und soll hier aber auch noch einmal erwähnt werden. Monika W., die relativ neu in unsere Gruppe ist, hatte vor kurzem Geburtstag und für uns alle heute Kuchen gebacken. Es war eine tolle Geste Ihrerseits die im ganzen „Trubel“ fast unterging. Dafür jetzt noch einmal herzlichen Dank und unsere Glückwünsche mit auf den Weg.

Mittwoch der 30.Januar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)Ganzkörpertherapie durch Schall, mit Schwerpunkt Neurologie, war das Thema unseres heutigen Gruppentreffen. Dazu hatte sich Herr Wolfgang Ludwig vom Phönix-Institut aus Grünheide in Brandenburg mit seinem Equipment bei uns angemeldet. Eine Schallwellen-Massagematte mit der die sogenannte Sound-Wave-Therapie durchgeführt werden kann, hatte er in seinem Gepäck. Die Wirkungsweise beruht auf musik- und toninduzierten Vibrationen, die eine Ganzkörperstimulation erzeugen sollen. Auch bei Schlaganfallpatienten sollen Defizite im Bereich Sprache, Bewegung und Körperwahrnehmung damit verbessert werden können. All das haben wir uns von Herrn Ludwig ausführlich erklären und im Selbstversuch demonstrieren lassen. Ein Nachmittag mit vielen neuen Erkenntnissen, die von jedem Einzelnen jetzt verarbeitet werden müssen. Wie bei so vielen Hilfs-, Heil- und Therapiemitteln gilt auch hier, nicht alles hilft jedem gleich gut. Für die Informationen sind wir Herrn Ludwig sehr dankbar und der eine oder andere wird bei Bedarf darauf zurückgreifen können.

Mittwoch der 16.Januar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)Das neue Jahr fing für uns doch recht unspektakulär an. Gesehen hat sich so gut wie noch keiner von uns und somit hallten auch noch Neujahrsgrüße und allerlei gute Wünsche zum Anfang durch den Raum. Eine „Drohung“ aus dem vergangenen Jahr, uns anlässlich ihres zurückliegenden Jubiläum mit Kaffee und Kuchen zu versorgen, wurde von unserer Evi dann aber auch gleich heute war gemacht. Das was ein ungarisch/schwäbisches und seit einigen Jahren in Vorpommern eingebürgertes „Gutsle“ aus dem Backrohr zauberte, konnte sich sehen lassen. Da man ja gelernt hat nicht mit vollem Mund zu sprechen, war es doch für eine ganze Weile recht still an unserem Tisch. Ein gutes Zeichen dafür, dass es allen hervorragend geschmeckt hat!
Auch wenn das Jahr noch sehr jung ist, gab es doch schon einiges organisatorisches zu erörtern und die eine oder andere Sache, was die Gruppenarbeit betrifft, zu besprechen. Somit konnten wir schon einen großen Teil unserer finanziellen Eigenbeteiligung zur solidarischen Finanzierung der Gruppenarbeit kassieren und einige Vorschläge für die noch offenen Termine einsammeln.
Des Weiteren gesellte sich ein neues Mitglied zu unserer Gruppe. Erich D. aus Ueckermünde/Bellin, der selbst schon diverse Erfahrungen mit unserem Krankheitsbild gemacht hat, kam ganz spontan zu unserem heutigen Gruppentreffen. Seit längerem beobachtete er schon unsere diversen Aktivitäten und entschloss sich jetzt doch bei uns „anzuklopfen“. Ein Entschluss, den er nach eigener Aussage nicht bereuen wird. Mit der Vorfreude auf ein weiteres interessantes und für alle wohltuendes Jahr in unserer Gemeinschaft beendeten wir dann auch unser Treffen und wünschten uns gegenseitig einen schönen Heimweg.

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