2019

Neustrelitz am 12.Oktober 2019

(HV)Die frühere Residenzstadt der mecklenburgischen Herzöge und einstige Landeshauptstadt des Herzogtum Mecklenburg-Strelitz ist Lebensmittelpunkt einer Frau, der wir mit unserem heutigen Besuch eine Freude bereiten wollten. Seit vielen Jahren verfolgt Margot N. sehr aufmerksam die Aktivitäten unserer Selbsthilfegruppe und honoriert diese ehrenamtliche Arbeit immer wieder mit einer Spende in Form von einer finanziellen Zuwendung. Die Mutter von Heiko N., eines langjährigen Freundes unserer Gruppenmitglieder Simone und Harald, ist durch diese Beziehung schon vor einigen Jahren auf uns aufmerksam geworden und seit dem von unseren Aktivitäten begeistert. Regelmäßig verfolgt sie die Einträge auf unserer Internetseite und ist somit immer aktuell über das, was wir so „anstellen“, informiert. Ihr Interesse und die daraus entstandene Würdigung unserer Arbeit beeindruckt uns doch schon sehr. Aus diesem Grund haben wir uns heute aufgemacht, um sie zu treffen, ihr einmal danke zu sagen. Das geflügelte Wort: „Last Blumen sprechen“ setzten wir dann auch um und ehrten sie mit einem bunten Strauß für ihr selbstloses Engagement uns gegenüber. Mit einem gemeinsamen Mittagessen, im Beisein ihres Sohnes Heiko, ließen wir unser „kurzes“ aber für alle sehr anregendes Treffen ausklingen.
Das gemeinsame Foto am Zierker See soll noch einmal unsere Verbundenheit und die Herzlichkeit unseres heutigen Treffen dokumentieren!

Mittwoch der 09.Oktober 2019, Kegelbahn Müller in Hoppenwalde

(HV)Es war ein geselliger und kurzweiliger Nachmittag den wir heute auf der Kegelbahn der Familie Müller in Hoppenwalde verbracht haben. Da wir eine kleine aber feine Runde waren, kam der eine oder andere auch schon mal leicht ins schwitzen, denn je weniger „Athleten“ im Team sind, um so schneller wiederholt sich der Start für den Einzelnen. Aus der Ruhe bringen ließ sich aber keiner von uns und um der Kugel hinterherzuhetzen, waren wir alle sowieso nicht wirklich motiviert. Durch die individuellen Gespräche untereinander oder die Tasse Kaffee zwischendurch entstand dann doch immer mal wieder eine kurze Kunstpause, gegen die auch kaum einer was einzuwenden hatte. Nicht wirklich getrieben, aber von einem gewissen Ehrgeiz gepackt sollte dann aber doch ein Ergebnis her, das sich durch eine „Rangliste“ dokumentieren ließ. Irgendwie gehört das dann aber auch dazu, wobei der Spaß den alle hatten die Ergebnisse und Platzierungen getoppt hat! Für die freundliche und sehr engagierte Bewirtung durch die Familie Müller wollen wir uns hier auch nochmals herzlich bedanken und freuen uns schon sehr zu unserer Weihnachtsfeier im Dezember wieder Gäste in ihrem Hause sein zu dürfen.

13.HaffNet Gesundheitstag, Ueckermünde der 14.September 2019

(HV)Das Ärztenetzwerk HaffNet und deren Projektpartner haben heute auf dem Ueckermünder Marktplatz ihre Leistungsfähigkeit zur Schau gestellt. Der 13.Gesundheitstag lud zu einer Messe ein, die das breite Spektrum von Dienstleistern im Bereich der medizinischen Versorgung unserer Region abbildete. Vom AMEOS Klinikum angefangen bis hin zu Krankenkassen, Apotheken, Pflegediensten, Sanitätshäusern und Physiotherapeuten waren zahlreiche Vertreter der Gesundheitsbranche heute hier anwesend. Diese boten dem Messebesucher die Möglichkeiten einen gebührenfreien Gesundheitscheck in Anspruch zu nehmen. So bildete sich zeitweise die eine oder andere „Schlange“ beim Hörtest oder bei der Venenfunktionsmessung. Auch die diversen anderen Angebote wie z.B. der Lungenfunktionstest oder die Schilddrüsen-Sonographie konnten über einen Mangel an Zulauf nicht klagen. Neben den aktiven Parts im Messezelt gab ein umfangreiches Beratungsangebot vom Pflegestützpunkt Pasewalk und der EUTB (Erweiterte-Unabhängige-Teilhabeberatung) mit Sitz in Torgelow. Zusammen mit diversen anderen, hier namentlich nicht genannten Ausstellern, ergänzten diese das Angebot hervorragend. Als SHG Schlaganfall, die von Gunnar van der Pütten geleitet wird und in Kooperation mit dem AMEOS Klinikum sowie dem Schlaganfallbus der Firma Boehringer Ingelheim konnten auch wir einen Beitrag zum Gelingen dieser Messe leisten. Unterstützt durch Thomas Krüger, Chefarzt im AMEOS und der dort integrierten Stroke Unit, und seinem Team, standen wir am Schlaganfallbus vielen ratsuchenden Besuchern Rede und Antwort. Wie erkenne ich die Symptome, kann ich vorbeugend etwas tun, wie hoch ist das Risiko einen Schlaganfall zu bekommen oder wie gehe ich mit eventuellen Spätfolgen um, waren Fragen die immer wieder gestellt wurden. Durch eigene Erfahrung und mit überaus aussagefähigem Informationsmaterial, was uns die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zur Verfügung stellt, konnten wir diese doch oft zufriedenstellend beantworten. Dass wir als sogenannte „Experten in eigener Sache“ hier mitwirken können, macht uns schon etwas stolz! Unser besondere Dank geht deshalb auch an die Veranstalter des Gesundheitstages, die es uns schon seit einigen Jahren ermöglichen hier dabei sein zu können.

Gruppenreise, "Wir waren in Waren"! 23. bis 26. August

(HV) Zum Auftakt unserer diesjährigen Gruppenreise “gastierten“ wir in einer Rehaklinik in Plau am See. Auf Einladung des MediClin Reha-Zentrum und mit Unterstützung der IKK-Nord konnten wir uns über den aktuellen Stand in der stationären neurologischen Rehabilitation informieren. In einer ca. einstündigen interaktiven Gesprächsrunde erläuterte uns die Therapieleiterin Frau Catrin Grabow das aktuelle Angebot der Klinik und und gab uns die eine oder andere, sehr wertvolle Anregung für unseren ambulanten Therapiealltag mit auf den Weg.
Die Basis für all unsere weiteren Aktivitäten war dann das Hotel „Zwischen den Seen“ in Waren a.d. Müritz. Die weitgehende Barrierefreiheit und behindertengerechte Ausstattung, die wir für einige unserer Gruppenmitglieder dringend benötigen, sind ja immer die Voraussetzungen, die eine Unterkunft für uns erfüllen sollte. Hier fanden wir neben den vorab erwähnten Grundbedingungen, aber auch sehr aufmerksame und engagierte Mitarbeiter, die uns den Aufenthalt so angenehm wie nur möglich machten. Mit einem Besuch im „Müritzeum, Deutschlands größter Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserfische, starteten wir dann unseren ersten Ausflugstag. Die integrierte Erlebnisausstellung zur Wald-, Vogel- und Wasserwelt und der angeschlossene Museumsgarten waren daneben auch sehr beeindruckend. Den weiteren Tag gestaltete jeder für sich individuell und so gab es beim Abendessen noch dies und das aus der historischen Altstadt oder von einer Ausflugsfahrt auf der Müritz zu berichten. Als ein weiteres Reiseziel stand am Sonntag die Inselstadt Malchow auf unserem Plan. Die Kleinstadt in Mecklenburg bietet mit dem Kloster, was seine Ursprünge schon im 13.Jahrhundert hat, und diverse andere Attraktionen wie verschiedenste Baudenkmale in der Altstadt oder die historische Drehbrücke eine sehr interessante Kulisse für einen Tagesausflug. Ein ganz besonderes Highlight war für uns „Provinzler“ aber das sonntägliche Abendessen. Wir hatten im „Ledderman“, bundesweit bekannt aus der Fernsehsendung „Mein Lokal - Dein Lokal“, reserviert. Die Müritzer Gastronomen holten in dieser Kochshow den ersten Preis und beweisen damit auf welch hohen Niveau hier für die Gäste gearbeitet wird. Damit ging es am Montag, nach einem ausgiebigen Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung, auch schon wieder auf die Heimreise. Ein großes Dankeschön möchten wir allen die uns bei der Organisation und der Durchführung, aber auch bei der Finanzierung dieser „kurzen Auszeit“ unterstützt haben, aussprechen. Neben unseren sehr begrenzten „Eigenmitteln“ können wir immer wieder auf viele selbstlose Menschen aus unserer Region, ob Unternehmer oder Privatpersonen, bauen, die mithelfen diese schwere Erkrankung mit solchen Erlebnissen etwas erträglicher zu machen! (Bilder)

Mittwoch der 07.August 2019, Ueckermünde

(HV) Da wurden Erinnerungen wach an eine Zeit, die die meisten von uns eigentlich schon vergessen, vielleicht aber auch nur verdrängt haben. Viel negatives aber auch das eine oder andre positive aus der DDR, einem Land mit einem „real existierendem Sozialismus“, flimmerte wie ein Film, beim betrachten der Objekte im DDR-Museum Ueckermünde, vor unseren Augen. Es war der Wunsch einiger Gruppenmitglieder hier einmal Station zu machen. Da der Mensch ja oft dazu neigt die Vergangenheit zu verklären, gibt es hier ganz besonders viel Gelegenheit dafür. Die dem Museum angeschlossene, mit sehr viel Liebe zum Detail, eingerichtete Gaststätte "Zur Schiffslaterne" lud dann auf seiner herrlichen Terrasse aber doch zum verweilen ein. Das Ehepaar Wagner bestach mit seiner Gastfreundlichkeit und kümmerte sich außerordentlich liebevoll um die Erfüllung unserer Wünsche. Vom hausgemachten Kuchen mit frisch gebrühten Kaffee bis hin zum erfrischenden Kirschsaft konnten alle unsere Bedürfnisse befriedigt werden. Rundum zufrieden und mit einem zwinkernden Auge, was die (N)ostalgie betrifft, fand dann jeder von uns auch wieder den Weg nach Hause.

Mittwoch der 17.Juli 2019, Tierpark Ueckermünde

(HV) „Mottoparties“ sind seit Jahren ja schon so was von beliebt, dass es nur eine Frage der Zeit war, wann wir auch so eine „veranstaltenwürden! „Unter wilden Tieren“ hört sich doch spektakulärer an, als wenn wir „nur“ einen Besuch in unserem Heimattierpark machen würden. Der Ueckermünder Tierpark ist immer wieder ein beliebtes Ziel, was wir in gewissen Abständen ansteuern. So konnten wir heute bei herrlichem Wetter das eine oder andere exotische Tier hier beobachten und uns mit der Fauna entfernter „Galaxien“ vertraut machen. Von Alpaka über Löwe und Dromedar bis hin zum Erdmännchen, breitete sich die vielfältige Tierwelt unserer Erdkugel vor uns aus. Wer muss da noch das „Dschungelbuch“ lesen, wenn er so ein Angebot vor seiner Haustür vorfindet. Spaß beiseite, aber unser Heimattierpark in Ueckermünde ist schon eine Wucht und wert immer mal wieder besucht zu werden. Leider ist das gastronomische Angebot etwas auf „Sparflamme“ zurückgefahren worden, weshalb wir zum obligatorischen Kaffee und Kuchen in ein dem Zoo gegenüberliegendes Restaurant, den „Suppenkasper“, ausweichen mussten. Familie Lange bewirtete uns mit einer besonderen Freundlichkeit und Aufmerksamkeit, dass alle mit einem wohligen Gefühl nach dem genussvollem Erdbeerkuchen und mehreren Tassen Kaffee den Heimweg antreten konnten. Dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön!
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Mittwoch der 03.Juli 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV) Wenn es bei uns um die Wurst geht, kommen wir an unserem Dieter auf gar keinen Fall vorbei. Einem ehemaligen Metzger kann man die Zubereitung von Bratwurst und Steaks auf dem Holzkohlegrill aber auch bedingungslos anvertrauen. Korrespondierend zum Gegrillten gab es Kartoffel - und Nudelsalat, selbst gebackenes Brot und als Abschluss ein Dessert, dass alles von einigen unserer Mitglieder als sogenanntes „Mitbringbuffet“ angerichtet wurde. Kaum ein Termin ist so beliebt und bringt so viel Freude als wie unser alljährliches Sommerfest. Irgendwie kommt beim gemeinsamen „Schlemmen“ doch immer eine Stimmung auf, die von Zufriedenheit und Entspannung geprägt ist. So war dieser Nachmittag wieder ein ganz besonderes Highlight unter unseren Gruppenaktivitäten. Einen herzlichen Dank auch an unsere „Helfenden Hände“ aus der DRK-Sozialstation die, wie so oft, mit sehr viel Engagement zum gelingen unserer „Grillparty“ beigetragen haben.

Mittwoch der 19.Juli2019, Skulpturenpark Hoppenwalde

(HV) Die Künstler Marie Madeleine Saludas und Thorsten Bisby Saludas haben in unserer Region ein Kleinod geschaffen, was seines Gleichen sucht! Schon so oft ist man an dem blauen Banner, was zwischen Ueckermünde und Hoppenwalde auf den Skulpturengarten hinweist, achtlos vorbei gefahren. Erst ein Fernsehbericht, der im NDR ausgestrahlt wurde, hat uns doch neugieriger werden lassen. Das sich hinter den Sträuchern und Bäumen abseits der Straße so ein interessanter Ort versteckt, mussten wir als „Eingeborene“ auch erst aus der „Glotze“ erfahren.
In einem alten Pumpwerk, mit einem eher morbiden Scharm, der aber als „Lokation“ absolut seine Berechtigung hat, verbirgt sich ein Bildhaueratelier mit einer ganz besonderen Aura. Der dazugehörige, sehr weitläufige Skulpturenpark tut ein weiteres dazu, diesen Ort zu einem ganz besonderen zu machen. Die Führung durch die „heiligen Hallen“ übernahm der Künstler selbst persönlich. Thorsten Bisby Saludas erläuterte uns wie die einzelnen Kunstwerke entstehen, welche Bedeutung das eine oder andere abstrakte Objekt doch hat und auf welchen Wege die Stücke vermarktet werden, denn die Kunst muss auch seinen Künstler irgendwie ernähren. Aber auch Kurse, für Einsteiger sowohl auch für fortgeschrittene Kunstbegeisterte, kann man hier buchen, um damit seine Fähigkeiten und Fertigkeiten als Bildhauer bzw. wenn man mal einer werden möchte, zu erweitern. Auf einer Sonnenterrasse, mit Blick in den künstlerisch gestalteten Park, konnten wir dann bei Kaffee und Kuchen die neu gewonnenen Eindrücke äußerst entspannt verarbeiten.
Einen herzlichen Dank an die Gastgeber, die uns heute einen wundervollen Nachmittag bereitet haben! (Bilder ansehen)

Mittwoch der 05.Juni 2019, Haffbad Ueckermünde

(HV) Ein etwas außergewöhnliches Gruppentreffen gab es heute, und das hatte auch seinen besonderen Grund. Unseren traditionellen „Strandbummel“ nutzten wir dieses Mal um ein Treffen mit der Selbsthilfegruppe Aphasie und Schlaganfall Rostock zu organisieren. Die Mitglieder der SHG haben eine Kurzreise in unsere Region organisiert und uns auf ein Treffen mit Ihnen eingeladen. Da wir Gerda Pichlo, die Leiterin der Gruppe, schon etwas länger kennen, war es uns eine große Freude sie und ihre Gruppe bei uns begrüßen zu können. Dafür bot sich auch unser Haffbad und die dazugehörige Strandhalle besonders gut an. Nach einem kurzen Ausflug zur Mole, mit Blick aufs Haff und die Konturen der Insel Usedom, zog es uns dann doch recht schnell in die Strandhalle, denn bei den Außentemperaturen war ein Platz im schattigen Gastraum für viele doch angenehmer. Das Serviceteam hatte auch schon alles perfekt vorbereitet und stand bereit um uns mit diversen Köstlichkeiten, die Tresen, Küche und Backstube zu bieten hatten, zu verwöhnen. Auch wenn es in einer uralten Weisheit heißt: Beim Essen wird nicht geredet, konnte man an dem „Gemurmel“ im Raum erkennen, dass man sich doch, obwohl man fremd ist, gut versteht! Die selbe Erkrankung und fast identische Erfahrungen mit dem Umgang der Folgen verbinden auch ohne große persönliche Beziehungen.
Ein schöner Nachmittag, der noch vielen länger in Erinnerung bleiben wird und eventuell der Auftakt zu einer partnerschaftlichen Beziehung zur Rostocker Gruppe sein könnte.

Mittwoch der 22.Mai 2019, Ueckermünde/Bellin

(HV) Als einer unserer sehr verlässlichen Partner hat uns die Ferienanlage „Haffhus“ Ueckermünde/Bellin auch in diesem Jahr wieder zu einem Bowlingnachmittag eingeladen. Nicole Winkler und ihr Team engagieren sich schon seit vielen Jahren für soziale Projekte und unterstützen auch unsere Selbsthilfegruppe regelmäßig. Dafür herzlichen Dank! Auf der Bowlingbahn konnte der eine oder andere seine „überschüssige“ Energie dann auch ganz gut loswerden und nach dem „Perfekten Dinner“ vom gestrigen Tag in Greifswald, auch gleich was gegen die Kilokalorien tun, die sonst auf den Hüften landen würden. So vergingen die drei Stunden mit Ball und Pin, in der sehr angenehmen Atmosphäre vom „Haffhus“, eigentlich wieder viel zu schnell.

Dienstag der 21.Mai 2019, Strehlow Lebendswelten Greifswald

(HV) Das viele unserer Gruppenmitglieder, trotz diverser körperlicher und kognitiver Einschränkungen, Мacher sind, wurde heute wieder einmal bewiesen. Es ist knapp drei Monate her, als wir das erste Mal in Berlin am Kochkurs von Nick und Martina Tschirner teilgenommen hatten. Mit großer Begeisterung haben wir es uns von da an zur Aufgaben gemacht, diese Idee der beiden Autoren vom Einhänderkochbuch "Еins" und "Zwei" auch nach Vorpommern zu tragen. Mit dem heutigen Event in Greifswald wollen wir den Grundstein für ein Projekt legen, für das wir alle total brennen. In Partnerschaft mit der Sanitätshaus Strehlow GmbH und den dazugehörigen Strehlow Lebenswelten haben wir heute das Projekt "SHG Kochklub feat. Strehlow Lebenswelten" ins Leben gerufen. Der erste gruppeninterne Kochkurs wurde selbstverständlich von den Profis aus Berlin als Mentoren begleitet und so reisten auch die Tschirners zur Gründungsveranstaltung nach Greifswald an. Aber auch das Engagement und die Begeisterung der Mitarbeiter, allen voran Christian Runge, der Strehlow GmbH kam durch die liebevoll eingedeckten Tische und die große Aufmerksamkeit, die uns zu Teil wurde, voll zum Ausdruck. Womit wir hier auch allen nicht namentlich genannten Beteiligten unseren herzlichen Dank und großen Respekt ausdrücken möchten!
Nach einer kurzen Einführung und der obligatorischen Arbeitsschutzbelehrung ging es dann voll motiviert dem Gemüse und Co. an die Schale. Das Putzen, Schnibbeln und Portionieren konnte unter Anwendung einiger praktischer Hilfsmittel sehr gut umgesetzt werden. Da wir zwei Gänge des Menü frisch kochen wollten, mussten wir an mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig werkeln. Die Vorspeise, ein angemachter bunter Salat, auf der einen Seite und die Nudel-Gemüse-Pfanne auf der anderen Seite. Aus zeittaktischen Gründen hatten Nick und Martina das Dessert, einen Rhabarbercrumble , schon vorbereitet, so dass es hier nur noch angerichtet werden musste. Wenn Ihr jetzt die Bilder betrachtet, werdet Ihr hoffentlich mit uns übereinstimmen:"Das war Spitze"
Bedanken möchte wir uns aber auch bei Herrn Holm Kolata aus Ueckermünde, der uns für diese Auftaktveranstaltung mit einer Spende finanziell unterstützt hat. Wir hoffen, dass wir hiermit etwas auf den Weg bringen, was nicht nur uns große Freude bereiten soll, sondern auch anderen Menschen in unserer Region Anregung und Motivation fürs eigene „Ich“ sein kann. (mehr Bilder)

Mittwoch der 08.Mai 2019, Ueckermünde (Haff-Center)

(HV) Woran will man den Erfolg einer Veranstaltung messen? Wenn am Besucherstrom, dann ist unsere Infoveranstaltung anlässlich des Aktionstag gegen den Schlaganfall ein wahrer Flop gewesen. Wenn aber an den wenigen, aber doch sehr intensiven Gesprächen mit denen, die dann stehen geblieben sind, war es ein voller Erfolg. Ich betone hier wiedereinmal die Worte unseres Chefarztes der Neurologie und Leiter der Stroke Unit vom AMEOS-Klinikum Ueckermünde, der sich auch noch zu uns gesellte:“Wenn wir nur einen erreichen, ist es einer mehr der im Ernstfall helfen kann“! Aber auch das Engagement unserer Gruppenmitglieder soll hier einmal gewürdigt werden. Fast die komplette Gruppe hatte sich eingefunden um diesem wichtigen Tag und seinem Anliegen ein Gesicht zu geben. Da können wir wirklich stolz drauf sein!
Unterstützung hatten wir, wie auch schon in den Jahren zuvor, vom Haffcenter-Management, vom Nahkauf Ueckermünde, vom Chefarzt Thomas Krüger und von der Bäckerei Reichau aus Grambin. Bei allen möchten wir uns noch einmal recht herzlich für ihre Hilfe bedanken.

Freitag der 03.Mai 2019, Torgelow

(HV) Gefreut haben wir uns schon sehr über die Einladung, die uns da Ende April ins Haus „flatterte“. Die Bürgermeisterin der Stadt Torgelow und der Kommandeur des Jägerbatallions 413 luden uns und viele andere, zu ihrem Jahresempfang in das „Haus an der Schleuse“ ein. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, von Verbänden und ehrenamtlich tätigen Organisationen waren geladen, um der seit Januar 2019 im Amt befindlichen Bürgermeisterin, Kerstin Pukallus, ihre Aufwartung zu machen. In ihrer Ansprache würdigte sie das gute Verhältnis der Stadt Torgelow, als Garnisonsstadt, zu den hier stationierten Bundeswehreinheiten und ganz speziell zum Jägerbataillon 413 sowie zu dessen Kommandeur. Aber auch die Arbeit der Wirtschaft, der Vereine und zuletzt auch der beiden Kirchen bekam in ihrer Rede viele lobende Worte. Noch nicht allzu lange im Amt, konnte sie aber schon viel positives für „ihre“ Stadt bewegen und bekam dafür auch großen Applaus. Der Kommandeur des Jägerbattalion 413 nahm den Faden, den die Bürgermeisterin gesponnen hatte auf und würdigte ebenfalls das sehr vertrauensvolle Verhältnis von Kommune und Militär. In einigen kurzen Sätzen erläuterte er, was es aus macht und welche Bedeutung diese Partnerschaft für beide Seiten hat. Diverse musikalische Darbietungen umrahmten den Abend und vom liebevoll hergerichteten Buffet inspiriert, klang der Empfang mit reichlich individueller Konversation aus. Zum Fototermin gesellte sich dann zu guter Letzt auch noch Raubritter Hase der landauf und landab über die Grenzen der Stadt gefürchtet ist.

Mittwoch der 24.April 2019, Kulturspeicher Ueckermünde

(HV) Medizinisches Qigong, da klingen bei einigen die unsere Agenda regelmäßig verfolgen, wahrscheinlich die Ohren. Ja, zum wiederholten Mal hatten wir Angelika Syring eingeladen um mehr über die Geheimnisse der asiatischen Heilmethode zu erfahren. Und ihr glaubt es nicht, es ist wie bei einem guten Eintopf, beim zweiten Mal wir es immer besser! Nach vorheriger Absprache kam es heute auf die Möglichkeiten an, wie man mit alternativen Methode und selbst andwendbaren Übungen seine kognitiven Defizite etwas ausgleichen kann. Die Frau, die da vor uns stand, hatte sich richtig Gedanken gemacht und wir waren von ihrem interaktiven Vortrag äußerst begeistert. Verbunden mit unseren eigenen Erfahrungen sponn sie einen Faden, der uns alle den ganzen Nachmittag verband. Die Grundlage waren verschiedene spezielle Atemtechniken, die für einen optimalen Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid im Körper sorgen. Eben dieser Sauerstoff ist eine notwendige Nahrungsgrundlage unseres Gehirns. Die wichtigste Grundaussage unserer heutigen Schulung war, dass wir diese Übungen in unseren Alltag gut integrieren können und dass der Erfolg von der dauerhaften Wiederholung abhängt. Des Weiteren gab sie uns einen Einblick in das sogenannte "Duft-Qigong", einen einfachen Weg zu innerer Harmonie. Hiermit lassen sich durch spezielle Übungen Konflikte mit dem eigenen Ich lösen und recht schnell eine Entspannung von Köper und Geist erreichen. Viel neues was uns Frau Syring da in ihrem interaktiven Vortrag präsentierte und der Clou war, alle machten mit. Wir danken der Heilpraktikerin für ihr Engagement und denken, dass sie nicht das letzte mal bei uns zu Gast war. Auch den Mitarbeitern des Kulturspeicher Ueckermüde, in deren Räumen wir heute zu Gast sein durften, unseren herzlichen Dank.

Gruppensprechertreffen vom 14.04. bis 17.04.2019, Halle (Saale)

(HV) Es war ein anspruchsvolles Programm was die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) in Kooperation mit dem BG Klinikum Bergmannstrost in Halle da auf die Beine gestellt hatte. Zum bundesweiten Treffen der Sprecher von Schlaganfall-Selbsthilfegruppen, die dem Projekt „Junger Mensch und Schlaganfall“ zugeordnet sind, hatte die Stiftung nach Halle an der Saale eingeladen.
Schon die mit der Einladung und der darauf folgenden Anmeldebestätigung versandte Tagesordnung, hat bei uns große Erwartungen entstehen lassen, die allgemein auch erfüllt wurden. Diverse Vorträge, wie zum Beispiel zum Thema Auto fahren nach Schlaganfall oder auch welche neuen Therapiemethoden können die bisher standardisierten Rehabilitationsmaßnahmen unterstützen und wie ist es eigentlich mit „Liebe,Lust und Leidenschaft“ nach so einer alles verändernden Erkrankung bestellt, standen an den drei Seminartagen auf dem Programm. Aufgefüllt wurden die Seminartage zusätzlich mit vielen Einzel- und Gruppengesprächen der Teilnehmer während der Tagung oder beim gemeinsamen Essen und den „Abendveranstaltungen“. Diese bestimmten im wesentlichen den Austausch von eigenen Erfahrungen mit dem Krankheitsbild oder den Umgang mit den diversen Sorgen und Nöten, die das Alltagsleben manchmal so schwer machen. Wie auch in den Jahren zuvor, stellte sich jede Gruppe, vertreten durch ihren Sprecher, in einer Eröffnungsrunde am Anfang des Seminar vor und gab den Anwesenden einen Einblick in die aktuelle Gruppenarbeit. Ein Tagesordnungspunkt der sehr beliebt ist, da man hier schon die eine oder andere Anregung für die eigene Gruppenarbeit mitnehmen kann. Ein besonderer Programmpunk war dieses Mal, die nähere Vorstellung eines Projektes der SDHS mit dem Namen „Schlaganfallhelfer“. Aus einem Modellprojekt heraus werden derzeit bundesweit ehrenamtlich tätige Menschen zu diesem Helfer ausgebildet. Das Ziel ist es, in „allen“ Regionen unseres Landes Menschen so zu schulen, dass sie diese ehrenamtliche Tätigkeit ausführen können. Hier wird ein Netzwerk von „Helfenden Händen“ aufgebaut, dass Schlaganfallpatienten und deren Angehörige schon kurz nach dem „Ereignis“ mit Rat und Tat zur Seite stehen möchte. Hierzu gaben uns einige jetzt schon tätige Helfer einen Einblick in ihre Arbeit und berichteten, wie positiv doch die Resonanz auf dieses Angebot ist. Wir waren alle schwer beeindruckt!
Der dritte Tag stand dann unter dem Motto: „Keine Angst vor Facebook und Co.“ und beinhaltete einen „Crashkurs“ im Umgang mit den sogenannten Sozialen Netzwerken. Speziell sollten die diversen Ängste und Vorurteile, die oft eine Barriere beim aktiven Arbeiten darstellen, etwas abgebaut werden um doch mehr Nutzen für die Selbsthilfegruppenarbeit daraus zu generieren. Leider machten uns bzw. der Referentin die Bedingungen der Klinik es unmöglich diese Präsentation dann so wirkungsvoll zu gestalten, dass ein wirkliches Ergebnis erzielt werden konnte. Trotz allem konnte der eine oder andere „Unerfahrene“ seine Scheu vor dem Medium „Facebook“ etwas abbauen und wird es versuchen in die Gruppenarbeit mit zu integrieren.
Der Projektmanagerin der SDSH Sandra Rösemeier und ihrer Kollegin Ina Armbruster, die am dritten Seminartag als Unterstützung dazu kam, unseren herzlichen Dank für diese drei „Tollen Tage“!
Auch allen anderen hier nicht genannten, die mitgeholfen haben dass diese Veranstaltung für uns wieder zu einem besonderen Erlebnis wurde, ein herzliches Danke!

Mittwoch der 10.April 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV) Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt und berät Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige unentgeltlich bundesweit zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Auch bei uns im Landkreis gibt es seit „kurzem“ ein Beratungsbüro das seinen Sitz in Torgelow hat. Heute waren die Mitarbeiter zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Persönliches Budget“ bei uns zu Gast. Schon im letzten Jahr hatten wir Kontakt zu dieser relativ neuen Beratungsinstitution und uns auf diesen Termin heute geeinigt. Nach einer kurzen allgemeinen Vorstellung ihrer Beratungsstelle stiegen Frau Landgraf und Frau Greinert in das doch sehr „schwierige“ Thema ein. Einige von uns haben schon vor Jahren Bekanntschaft mit dem persönlichen Budget gemacht und sind damit nicht wirklich gut zurecht gekommen. Allein die Hürden bei der Beantragung haben viele schon vor eine sie überfordernde Aufgabe gestellt. Mit der heutigen Einladung haben wir große Erwartungen an die Mitarbeiterinnen vom Torgelower Stützpunkt verbunden. In der Gesamtheit der Ausführungen wurden diese doch relativ erfüllt, konnten im Detail aber unseren Pessimismus mit dem Umgang dieser Leistung nicht wirklich auflösen. Die wichtigste Erkenntnis die wir heute gewonnen haben ist, dass sich an der „Front“ etwas getan hat und das es jetzt endlich auch bei uns kompetente Mitarbeiterinnen gibt die, wenn es nötig werden sollte, mit fachkundiger aber auch unabhängiger Beratung helfen können. Wie schon seit Alters her gewitzelt wurde: Du musst nicht alles wissen, du musst nur wissen wen man fragen kann! Somit einen herzlichen Dank an Frau Landgraf und Frau Greinert sowie den sie begleitenden ehrenamtlichen Mitarbeiter Herrn Mietzner.

Montag der 01.April 2019, Rathaus Torgelow

(HV) Mit unserem Anliegen, im Foyer des Rathauses von Torgelow eine Aufklärungs- und Informationskampagne zu starten, sind wir bei der Bürgermeisterin der Stadt Torgelow, Frau Pukallus, offene Türen eingerannt. Heute war es dann nun soweit und wir konnten im Eingangsbereich der Stadtverwaltung von Torgelow unsere Infotafeln und einen kleinen Tisch mit Informationsmaterial in Form von Flyern aufbauen. Unsere drei Rollups mit den Informationen zu unserer Gruppe, einer Infotafel mit der Erläuterung eines Schnelltests (FAST) zum Erkennen von Schlaganfallsymptomen und ein Rollup zum vorjährigen 25-jährigen Bestehen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) sind jetzt für Besucher des Rathauses gut sichtbar aufgestellt. In Einheit mit dem bereitgestellten Infomaterial der SDSH sollen sie Passanten, die hier zu Besuch sind, auf das Thema Schlaganfall aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. In einem kurzen Statement würdigte die Bürgermeisterin Kerstin Pukallus unsere Selbsthilfegruppenarbeit und lobte das ehrenamtliche Engagement unserer Mitglieder. Viele von uns sind trotz diversen körperlichen und auch kognitiven Einschränkungen unermüdlich am Werk ihre Erfahrungen mit dieser alles verändernden Erkrankung zu teilen. Unter dem Motto „Zusammen ist man weniger allein“ gelingt es uns trotz allen Einschränkungen ein Gruppenleben zu organisieren wovon alle enorm profitieren. Was wir heute hier im Eingangsbereich präsentieren ist ein Ergebnis langjähriger gemeinsamer Anstrengungen dem Schlaganfall ein Gesicht zu geben und klar zu stellen, dass trotz allem ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben mit den verschiedenen Handicaps möglich ist. Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung und hoffen auf ein breites Interesse an unserer öffentlichkeitswirksamen Kampagne.

Mittwoch der 27.März 2019, Hoppenwalde

(HV) Auch wenn es bei unserem heutigen Gruppentreffen nicht unbedingt um Sieg oder Platz ging, spielte der Ehrgeiz jedes Einzelnen, nicht „Rattenkönig“ zu werden, doch wahrscheinlich irgendwie eine Rolle. Mit viel Elan und dem berühmten Quäntchen Glück gelang es dann, mal mehr, mal weniger Kegel am Ende der Bahnen zu Fall zu bringen. Gezählt und gewertet wurde aber dennoch, denn ohne abrechenbares Ergebnis geht es auch bei uns nicht. Primär standen aber der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund, so dass die Auswertung dann kaum noch wirklich interessierte. Wenn Ihr Euch die Bilder anseht, werdet Ihr verstehen, dass es heute auch nicht vieler weiterer Worte bedarf, um unser Gruppentreffen zu beschreiben.(Bilder)

Samstag der 23.März 2019, Ehrenamtsmesse in Pasewalk

Ehrenmatlich engagierte aus Verbänden und Vereinen unserer Region kamen heute im Kulturforum „Historische U“, in Pasewalk zusammen, um ihr Engagement der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ähnlich wie auf einer Leistungsschau konnte man als Besucher sich die Arbeit von Feuerwehr, DRK, Volkssolidarität und vielen anderen gesellschaftlich agierenden Gruppen erläutern lassen. Als Partner des DRK-KV Uecker-Randow e.V. hatten auch wir als Selbsthilfegruppe hier wieder die Möglichkeit unsere Gruppenaktivitäten vorzustellen. Auf unserem Infostand konnten interessierte Messebesucher mit uns ins Gespräch kommen und viel Wissenswertes rund um das Thema Schlaganfall erfahren. Als „Experten in eigener Sache“ und mit dem Infomaterial, was uns die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zur Verfügung stellt, sind wir doch immer wieder ein relativ kompetenter Ansprechpartner der von vielen gern kontaktiert wird. Selbstverständlich können wir keine medizinischen Fachauskünfte geben aber Informationen rund um die Krankheit und die eigenen Erfahrungen helfen dem einen oder anderen so manches Mal ein Stück weiter. Informationen weiterzugeben und dadurch zum Nachdenken anzuregen, ist eines unserer Hauptziele auf den diversen öffentlichen Veranstaltungen an denen wir immer wieder gern teilnehmen. Jeden den wir erreichen und jeder der nach einem Besuch an unserem Stand sein „Notfallwissen“ erweitert hat, ist einer mehr der im Ernstfall möglicherweise helfen kann. Aber auch das Thema Selbsthilfe nach so einer schweren, alles verändernden Krankheit, den Menschen näher zu bringen ist eine Aufgabe der wir uns immer wieder stellen. Es ist nicht leicht nach so einem schweren Schicksalsschlag nach vorn zu blicken, wir wollen mit unserer eigenen Erfahrung aber allen die „betroffen“ sind, und das sind nicht nur die Patienten selbst, zeigen dass es sich trotz allem lohnt nicht aufzugeben. Alles kann, nichts muss aber der Erfolg setzt erst einmal den Willen dazu voraus. Mit dieser „Weisheit“ im Gepäck kann man eventuell etwas positiver in die Zukunft schauen.
Gespräche mit alten Bekannten und das Knüpfen von neuen Kontakten bereicherten dann zusätzlich unseren Messeauftritt und lassen uns auf vieles was da noch kommen mag hoffen.
Ein Dankeschön an die Organisatoren und alle anderen Beteiligten, die diese Ehrenamtsmesse in Pasewalk wieder zu einem besonderen Erlebnis werden ließen.(Bilder)

Mittwoch der 13.März 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(GvdP) Heute ging es um ein Problem das viele Menschen mit einer Halbseitenlähmung haben, die Subluxation der Schulter. Dieser Gelenkspalt ist meist sehr schmerzhaft und sollte darum mit dem passenden Hilfsmittel versorgt werden! Hier kam ein alter Bekannter nämlich Orthopädietechnikermeister Hannes Panke vom Sanitätshaus Konrad zum Zuge um uns zu beraten! Wie man auf den Bildern sehen kann erläuterte er uns sehr anschaulich welche Möglichkeiten es gibt und vor allem auch wie diese einhändig anzulegen sind. Obwohl Gunnar dieses Problem gar nicht hat durfte er direkt mal selbst Hand anlegen und zeigte wie es mit einer Hand und etwas Geduld funktionieren kann. Natürlich darf an unserem Gruppennachmittag der Kaffee und Kuchen nicht fehlen! Hier sagen wir herzliches Dankeschön an die Bäckerei Reichau und unserer Heiderose! Also wieder einmal ein rundum gelungener Nachmittag und wir freuen uns auf das Frühjahrskegeln in 14 Tagen.

Dienstag der 12.März 2019, MGH ( Mehrgenerationenhaus ) der Volkssolidarität in Torgelow

(HV)Ein Thema was vielen, speziell "kleinen" Vereinen und Initiativen immer wieder Kopfzerbrechen bereitet. Wie finanzieren wir Projekte und Vorhaben die mit kleinem Budget und nur aus Eigenmittel nicht realisierbar sind? Dazu bot die Ehrenamtsstiftung M-V in Kooperation mit der Volkssolidarität/ MGH Torgelow gestern ein Seminar an. Diverse Vertreter ehrenamtlich organisierter Gruppen aus unserer Region nutzten dieses Angebot und kamen dazu in Torgelow zusammen. Unsere Gruppe wurde von Birgit P. und Harald V., die mit großem Interesse der Einladung zu dieser Veranstaltung folgten, vertreten. Leider konnte uns das Seminar nur sehr wenig neues vermitteln. Die Inhalte bezogen sich doch eher auf die Grundlagen der Projektförderung, über die wir ja schon einiges Wissen aus den Erfahrungen unserer "langjährigen" Arbeit gesammelt haben. Trotz allem, für "unerfahrene" Teilnehmer war dieser Workshop sicherlich eine große Bereicherung. Bestimmt kommen da auch noch nicht erfüllte Erwartungen dazu, die den einen oder anderen, so wie auch uns, dazu bewegten, die Veranstaltung schon vor dem eigentlichen Ende zu verlassen. Ich /wir möchten aber durchaus betonen dass es weiterhin sehr wichtig ist diese Form der Information anzubieten und sie auch zu nutzen! Herzlichen Dank allen Beteiligten für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung.

Mittwoch der 27.Februar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)Unser „Selbsthilfegruppenschiff“ ist wieder in ruhigerem Fahrwasser unterwegs, und das ist auch gut so. Die Wogen der zurückliegenden Missverständnisse sind geglättet und auf die offenen Fragen haben wir Antworten gefunden. So konnten wir heute alle wieder etwas entspannter in die Zukunft blicken und hatten mit diesem Gefühl auch ein Treffen, was wieder sehr harmonisch für alle Beteiligten war. Die Kuchenspende der Bäckerei Reichau aus Grambin kam bei allen sehr gut an und wird auch in Zukunft unsere Kaffeetafel bereichern. Dafür unseren herzlichen Dank!
Gunnar konnte anschließend über die erfolgreichen Vertragsverhandlungen, mit dem für unsere geplante Gruppenreise favorisiertem Hotel, berichten und nach einstimmigem Beschluss den Beherbergungsvertrag unterzeichnen. Weiterhin gab es von Jana O. ein kurzes Fazit zu unserer Teilnahme am Workshop „Kochen nach Schlaganfall“ in Berlin. Sie berichtete über das Erlebte und äußerte sich im Namen aller Teilnehmer sehr positiv zu dieser Veranstaltung. Der Gedanke, den Harald zur Diskussion stellte, so etwas auch hier bei uns, von uns selbst initiiert, ins Leben zu rufen, kam bei allen Gruppenmitgliedern sehr gut an. Für weiterführende Maßnahmen werden wir uns Partner suchen, um dann zu gegebener Zeit mit einem eigenen „Koch-Club“ aufwarten zu können.
Bei so viel Informationen und dem einen oder anderen „Klönsnack“ untereinander verging die Zeit wie im Fluge, so dass schon relativ schnell die Abschiedsgrüße durch den Raum hallten. Ein nächstes Wiedersehen, auf das sich jetzt schon alle sehr freuen, gibt es ja wieder in zwei Wochen. Bis dahin Tschüss und alles Gute!

Dienstag der 19.Februar 2019, Berlin

(HV)Berlin ist immer eine Reise wert, ist ja so ein „geflügeltes Wort, bzw. Satz“, der heute für uns seiner Bedeutung voll gerecht wurde. Unter dem Motto „Nudeln machen glücklich“ fand unter der Regie von Nick und Martina Tschirner im Sanitätshaus Hempel ein Kochkurs für Schlaganfallpatienten mit Halbseitenlähmung statt. Nick, der durch einen Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt und seine Mutter Martina sind schon des längerem als Autoren von zwei sogenannten „Einhänderkochbüchern“ bekannt und stellen seit kurzem diese Rezepte in interaktiven Workshops vor. Was vor der Erkrankung selbstverständlich war, ist für viele, seit dem Leben mit den meist gravierenden Handicaps, zu einer großen Herausforderung geworden. In fast allen Fällen ist man auf die Hilfe anderer angewiesen und kann kaum noch aktiv und selbstbestimmt in der Küche und am Herd agieren. Das es aber auch wieder Spaß machen kann, sich selbst aber auch Familie und Freunde mit leckerem, selbst zubereitetem Essen zu „verwöhnen“ war eines der Themen des heutigen Workshops. Die Tschirners hatten dafür diverse „Alltagshilfen“ mitgebracht mit denen auch Menschen mit einer Hemiparese relativ leicht grundlegende Küchenarbeiten ausführen können.
Ein 2-Gänge-Menü, bestehend aus einem angemachten Feldsalat und Käsecroutons sowie eine Pasta-Gemüse-Pfanne, stand heute Abend auf der Speisekarte. Nach einer kurzen Einführung in die Zutatenliste und die Küchenutensilien wurde auch sofort losgelegt. Unter Hilfestellung der beiden Buchautoren wurde der Salat gewaschen und geschleudert, das Dressing zubereitet, die Nüsse karamellisiert und die Croutons mit Käse bestrichen. Diese sollten dann in einer eigens dafür vorbereiteten beschichteten Pfanne geröstet und überbacken werden. Und siehe da, was dann auf den Tisch kam, konnte sich sehen lassen. Neben dem Zubereiten der Speisen durfte das gemeinsame Verzehren an einem schön gedeckten Tisch natürlich nicht fehlen. Beim zweiten Gang erhöhte sich dann der Schwierigkeitsgrad etwas, wurde aber von allen sehr engagiert und mit Bravour gemeistert. Die bereitgestellten Hilfsmittel erleichterten das „schnippeln“ der verschiedenen Gemüsesorten und verschafften dem einen oder anderen gleichzeitig ein kleines Erfolgserlebnis. Bei so einigen Teilnehmern, konnte man die Freude und den Stolz über das „Selbstgemachte“ direkt im Gesicht ablesen. Beim Umgang mit scharfen Messern und heißen Herdplatten stand Martina Tschirner hilfreich zur Seite, so dass die Erkenntnis, mit etwas Übung und etwas mehr Selbstvertrauen geht doch wieder was, ein Ergebnis des Kochkurses war. Auch der zweite Gang, der auf den Tellern liebevoll angerichtet war, konnte sich sehen lassen und war somit eine tolle Selbstbestätigung für die „Köche“ in diesem Workshop. Leider lief uns dann etwas die Zeit davon, denn unser „Heimbringer“ wartete schon vor der Tür. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Initiatoren und Veranstaltern, die diesen Abend für uns zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht haben. Aber auch denen, die uns durch Ihre Unterstützung diese Fahrt nach Berlin erst ermöglicht haben, gilt unser besonderer Dank. Nur mit Hilfe des Ärztenetzwerk „HaffNet“, die uns großzügig bei der Finanzierung der Reisekosten geholfen haben, konnten wir dieses heute für unsere Mitglieder erst möglich machen.( Bilder )

Mittwoch der 13.Februar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)So unruhig wie heute war es wohl noch auf keinem unserer Gruppentreffen, jedenfalls auf keinem wo ich dabei war. Eine gewisse Nervosität lag zwar schon seit einigen Wochen in der Luft aber heute erreichte sie ihren Höhepunkt. Grund dafür ist der seit längerem „ungeklärte Status“ unserer Gruppe, den wir in der DRK-Sozialstation in Torgelow haben. Auf Grund von Personalproblemen, wie sie ja derzeit im Pflegebereich überall bestehen, kann man auch uns nicht mehr das komplette „Rundum-Sorglospaket“ zur Verfügung stellen. Was über die vielen Jahre, die unsere SHG in Trägerschaft des DRK-KV besteht möglich war, muss für uns jetzt auch neu geordnet werden. Das hat für viel Wirbel unter den Gruppenmitgliedern gesorgt und die eine oder andere Irritation ausgelöst. Einige Missverständnisse haben zu Unverständnis geführt, was der Grund für die seit Wochen bestehende schlechte Stimmung ist. Nach einem Gespräch mit unserer Ehrenamtskoordinatoren beim DRK-KV gab es endlich konkrete Aussagen und Festlegungen die auch wir jetzt so akzeptieren müssen. Nun ist es an uns, den Begriff Selbsthilfe wieder etwas, im Rahmen der Zusammenarbeit mit unserer Trägerorganisation, neu zu definieren und uns in der einen oder anderen Sache doch mehr selbst zu helfen. Die Lösungsansätze dafür haben wir heute diskutiert und glauben mit etwas mehr Engagement eines jeden Einzelnen eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
Bei all den „Problemen“ die heute auf dem Tisch lagen kam eines doch viel zu kurz und soll hier aber auch noch einmal erwähnt werden. Monika W., die relativ neu in unsere Gruppe ist, hatte vor kurzem Geburtstag und für uns alle heute Kuchen gebacken. Es war eine tolle Geste Ihrerseits die im ganzen „Trubel“ fast unterging. Dafür jetzt noch einmal herzlichen Dank und unsere Glückwünsche mit auf den Weg.

Mittwoch der 30.Januar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)Ganzkörpertherapie durch Schall, mit Schwerpunkt Neurologie, war das Thema unseres heutigen Gruppentreffen. Dazu hatte sich Herr Wolfgang Ludwig vom Phönix-Institut aus Grünheide in Brandenburg mit seinem Equipment bei uns angemeldet. Eine Schallwellen-Massagematte mit der die sogenannte Sound-Wave-Therapie durchgeführt werden kann, hatte er in seinem Gepäck. Die Wirkungsweise beruht auf musik- und toninduzierten Vibrationen, die eine Ganzkörperstimulation erzeugen sollen. Auch bei Schlaganfallpatienten sollen Defizite im Bereich Sprache, Bewegung und Körperwahrnehmung damit verbessert werden können. All das haben wir uns von Herrn Ludwig ausführlich erklären und im Selbstversuch demonstrieren lassen. Ein Nachmittag mit vielen neuen Erkenntnissen, die von jedem Einzelnen jetzt verarbeitet werden müssen. Wie bei so vielen Hilfs-, Heil- und Therapiemitteln gilt auch hier, nicht alles hilft jedem gleich gut. Für die Informationen sind wir Herrn Ludwig sehr dankbar und der eine oder andere wird bei Bedarf darauf zurückgreifen können.

Mittwoch der 16.Januar 2019, DRK-Sozialstation Torgelow

(HV)Das neue Jahr fing für uns doch recht unspektakulär an. Gesehen hat sich so gut wie noch keiner von uns und somit hallten auch noch Neujahrsgrüße und allerlei gute Wünsche zum Anfang durch den Raum. Eine „Drohung“ aus dem vergangenen Jahr, uns anlässlich ihres zurückliegenden Jubiläum mit Kaffee und Kuchen zu versorgen, wurde von unserer Evi dann aber auch gleich heute war gemacht. Das was ein ungarisch/schwäbisches und seit einigen Jahren in Vorpommern eingebürgertes „Gutsle“ aus dem Backrohr zauberte, konnte sich sehen lassen. Da man ja gelernt hat nicht mit vollem Mund zu sprechen, war es doch für eine ganze Weile recht still an unserem Tisch. Ein gutes Zeichen dafür, dass es allen hervorragend geschmeckt hat!
Auch wenn das Jahr noch sehr jung ist, gab es doch schon einiges organisatorisches zu erörtern und die eine oder andere Sache, was die Gruppenarbeit betrifft, zu besprechen. Somit konnten wir schon einen großen Teil unserer finanziellen Eigenbeteiligung zur solidarischen Finanzierung der Gruppenarbeit kassieren und einige Vorschläge für die noch offenen Termine einsammeln.
Des Weiteren gesellte sich ein neues Mitglied zu unserer Gruppe. Erich D. aus Ueckermünde/Bellin, der selbst schon diverse Erfahrungen mit unserem Krankheitsbild gemacht hat, kam ganz spontan zu unserem heutigen Gruppentreffen. Seit längerem beobachtete er schon unsere diversen Aktivitäten und entschloss sich jetzt doch bei uns „anzuklopfen“. Ein Entschluss, den er nach eigener Aussage nicht bereuen wird. Mit der Vorfreude auf ein weiteres interessantes und für alle wohltuendes Jahr in unserer Gemeinschaft beendeten wir dann auch unser Treffen und wünschten uns gegenseitig einen schönen Heimweg.

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